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Finanztipps: Das sollte man noch dieses Jahr erledigen

Kassel (ots)

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E-Mail  team@dripke.de
Kassel, 8. November 2005 – In zwei Monaten steht
der Jahreswechsel an. Bei Finanz- und Versicherungsangelegenheiten
sind auch für das kommende Jahr wieder Änderungen zu erwarten. Was
Verbraucher bis Ende 2005 vor allem beachten sollten, hat die
Finanzberatungsgesellschaft Plansecur aus Kassel zusammengestellt:
1. Baldiges Aus für Steuersparfonds: Nach dem Willen der neuen
Bundesregierung soll bei der Einkommensteuer ein allgemeines
Verlustverrechnungsgebot eingeführt werden (Änderung des § 15b
Einkommensteuergesetz). Der Termin dafür ist aber noch unklar. Die
Änderung würde das Aus für so genannte Steuersparmodelle bedeuten,
vor allem für Medien- und New-Energy-Fonds, zum Beispiel Wind- und
Solarparks. Wer noch in diesen Segmenten investieren will, sollte
darauf achten, dass die Anbieter über ein genügendes Standing
verfügen, um auch unter grundsätzlich geänderten Rahmenbedingungen
eine dauerhaft angelegte Nachsorge für ihre Produkte bieten zu
können.
2. Faktor Zeit für die Altersvorsorge nutzen: Obwohl Deutschlands
umfassendste Rentenreform seit Anfang 2005 in Kraft ist, hat die
Mehrzahl der Verbraucher noch nicht mit zusätzlicher Vorsorge auf die
Einschnitte durch die zunehmende Besteuerung der Basisrenten aufgrund
des Alterseinkünftegesetzes reagiert. Dies wird in Umfragen immer
wieder bestätigt. Dabei wurden mit dem Gesetz auch Anreize für
zusätzliche Sparmaßnahmen getroffen: auf Grund der schrittweisen
Freistellung der Altersvorsorgeaufwendungen von der Besteuerung in
der Ansparphase haben viele Bundesbürger netto mehr im Geldbeutel. Um
den gegenwärtigen Lebensstandard auch im Alter zu halten, ist es
erforderlich, mit den Steuervorteilen von heute die Versorgungslücken
von morgen zu schließen. Da die so eingesetzten Mittel – zum Beispiel
bei der Riester-Rente oder bei der Direktversicherung – zusätzlich
steuerlich gefördert werden, lohnt sich das Sparen für die
Altersvorsorge mehr denn je - vor allem für zwei Gruppen:
a) Männer sollten noch 2005 über den Abschluss eines Riester-
Vertrages nachdenken. Denn nur noch bei Vertragsabschluss und Annahme
durch den Versicherer vor dem 1. Januar 2006 erhalten Männer bei der
Riester-Rente eine deutlich höhere Rente als Frauen - bei gleichem
Beitrag. Bei Abschlüssen von 2006 an wird die Rentenleistung bei
Männern und Frauen identisch sein. Grund ist eine gesetzliche
Verordnung, dass Versicherungsunternehmen bei der Riester-Rente vom
kommenden Jahr an für Frauen und Männer einheitliche Tarife anbieten
müssen. Bei bestehenden Riester- Verträgen sind Zuzahlungen - einmal
pro Jahr - bis zu den jeweiligen Höchstgrenzen möglich, um die volle
Förderung für 2005 auszuschöpfen. Achtung: Der Zulagenantrag für 2003
muss spätestens am 31. Dezember 2005 beim Anbieter eingegangen sein.
b) Keine andere Berufsgruppe profitiert vom Alterseinkünftegesetz wie
die Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke. Aufgrund der
steuerlichen Absetzbarkeit der Aufwendungen für die
Versorgungswerkrenten haben die meisten Freiberufler monatlich netto
deutlich mehr Geld zur Verfügung. Ohne Konsumverzicht können sie mit
diesem Geld die zu erwartenden Einbußen bei ihrer Altersversorgung
schließen. Neben steigender Lebenserwartung und fallenden
Kapitalmarktzinsen ist für diese Entwicklung die seit 2005 gültige
nachgelagerte Besteuerung bei den Alterseinkünften - also die
Besteuerung erst bei der Auszahlung - verantwortlich. 2004 waren 27
Prozent, derzeit sind 50 Prozent und 2030 wären bereits 90 Prozent
der Rentenleistungen aus dem Versorgungswerk der Besteuerung
unterworfen (Annahme: ein 65-Jähriger geht im jeweiligen Jahr in
Rente.) Die Mitglieder der Versorgungswerke bekommen die aktuellen
Rentenanwartschaftsnachweise jährlich zugesandt. Ein genauer Blick
darauf lohnt sich. Um den Lebensstandard im Alter zu halten, sollte
der drohenden Versorgungslücke bald mit zusätzlicher privater
Vorsorge begegnet werden.
3. Krankenversicherung: Verbraucher, die regelmäßig oberhalb der
Jahresarbeitsentgeltgrenze zur gesetzlichen Krankenversicherung
verdienen, sollten wegen des günstigeren Einstiegsalters noch 2005
den Wechsel in eine private Krankenversicherung (PKV) erwägen. Zudem
plant die designierte Bundesregierung eine deutliche Erhöhung der
Versicherungspflichtgrenze, so dass der Wechsel in eine PKV von 2006
an vermutlich deutlich schwieriger sein wird.
4. Kfz-Versicherung: Im November sollte die Kfz-Versicherung
überprüft werden. Mit einer günstigeren Versicherung können oft
einige Hundert Euro pro Jahr gespart werden. Bis zum 30. November
kann fristgerecht gekündigt werden.
5. Eigenheimzulage: Laut Ankündigung der designierten
Bundesregierung könnte die Eigenheimzulage schon von 2006 an
wegfallen. Wer beim Bau oder Erwerb einer Immobilie auf Nummer sicher
gehen will, sollte noch in diesem Jahr den notariellen Kaufvertrag
unterzeichnen beziehungsweise den Bauantrag stellen.
6. Bausparen: Um die volle Wohnungsbauprämie (WoP) für 2005 zu
erhalten, empfiehlt sich eine Sondereinzahlung in einen bestehenden
Bausparvertrag. Die WoP beträgt zurzeit 8,8 Prozent und wird auf bis
zu 512 € / 1024 € (Alleinstehende / Verheiratete) gewährt, wenn
bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden.
7. Hypothekendarlehen auf niedrigem Stand: Die Zinsen für den Kauf
oder die Modernisierung von Immobilien sind zurzeit auf einem
niedrigen Stand. Wer sich einen Immobilienwunsch erfüllen möchte,
sollte das günstige Zinsniveau nutzen.
Weitere Informationen: Plansecur, Druseltalstr. 150, 34131 Kassel, 
Tel. 0561/9355-0, Fax: 0561/9355-111,E Mail:  service@plansecur.de, 
Web: www.plansecur.de
Pressestelle: Volker Preilowski, Tel. 0561/9355-262, 
E-Mail:  presse@plansecur.de
Presse-Agentur: Team Andreas Dripke, Tel. 0611/973150, 
E-Mail:  team@dripke.de

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