Bundesverband der Freien Berufe e.V. (BFB)
Neujahrskonferenz 2026: Freie Berufe bieten Staat und Gesellschaft Unterstützung an
BFB-Neujahrskonferenz 2026:
Freie Berufe bieten Staat und Gesellschaft Unterstützung an
Akteurinnen und Akteure aus Bundeswehr, Wissenschaft und Freien Berufen rufen zu gesamtgesellschaftlichem Kraftakt für Resilienz auf. Verteidigungsfähigkeit sei mehr als Wehrpflicht.
Wie kann Deutschland krisenfester werden – und welche Rolle spielen dabei die Freien Berufe? Mit dieser Leitfrage hat der Bundesverband der Freien Berufe e.V. (BFB) heute zur Neujahrskonferenz 2026 nach Berlin eingeladen. Als Referentinnen und Referenten sprachen Dr. Stephanie Bauer (Forschungszentrum Jülich), Generalleutnant André Bodemann (Stellvertreter des Befehlshabers Operatives Führungskommando der Bundeswehr), Dr. Bernhard Felmberg (Evangelischer Bischof für die Seelsorge in der Bundeswehr) und Dr. Sönke Neitzel (Historiker und Militärwissenschaftler).
Alarmierende Umfrageergebnisse
In seiner Begrüßungsrede stellte BFB-Präsident Dr. Stephan Hofmeister exklusive Zahlen aus einer Umfrage unter den BFB-Mitgliedsorganisationen vor. Die Bewertung der Vorbereitung Deutschlands auf einen Verteidigungs- oder Krisenfall fiel mit 2,2 von sechs Punkten erschreckend niedrig aus. Gleichzeitig schätzten die Befragten den Beitrag der Freien Berufe zur Resilienz hoch ein – insbesondere in Bereichen wie Versorgung, Recht, Planung und Bildung.
Dr. Stephan Hofmeister rief in seiner Rede zu einem breiten gesellschaftlichen Schulterschluss auf: „Wir brauchen einen gesellschaftlichen Kraftakt, der nicht allein von Bundesregierung und Bundestag sowie den Ländern und Kommunen getragen werden kann, sondern wie ein ‚Big Deal‘ von allen Gruppen. Es sind nicht nur ‚die da oben‘, die gefragt sind, sondern wir alle! Und hier spielen wir, die Freien Berufe, bereits jetzt schon eine entscheidende Rolle.“
Generalleutnant André Bodemann betonte in seinem Beitrag: „Gesamtverteidigung und Resilienz sind keine alleinige Angelegenheit der Bundeswehr, sondern stets gesamtstaatlich und gesamtgesellschaftlich zu betrachten. Die Bundeswehr kann nur dann wirksam schützen, wenn sie auf verlässliche zivilgesellschaftliche Strukturen bauen kann – und die Freien Berufe gehören hier mit an vorderste Stelle.“
Freie Berufe als verlässlicher Partner
Der BFB sieht die Freien Berufe als verlässliche Partner staatlicher Institutionen, etwa in der Gesundheitsversorgung, bei Infrastrukturplanung oder in der demokratischen Bildung. Mit Initiativen wie dem Demokratie Campus, der Kooperation mit Ausbildungsprogrammen und der verstärkten Netzwerkbildung positioniert sich der Verband auch in sicherheitspolitischen Fragen zunehmend als Impulsgeber.
Über den BFB:
Der Bundesverband der Freien Berufe e. V. (BFB) vertritt als einziger Spitzenverband der freiberuflichen Kammern und Verbände die Interessen der Freien Berufe, darunter sowohl Selbstständige als auch Angestellte, in Deutschland. Allein die rund 1,49 Millionen selbstständigen Freiberuflerinnen und Freiberufler steuern rund zehn Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Sie beschäftigen knapp 4,8 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – darunter knapp 129.000 Auszubildende. Die Bedeutung der Freien Berufe für Wirtschaft und Gesellschaft geht jedoch weit über ökonomische Aspekte hinaus: Die Gemeinwohlorientierung ist ein Alleinstellungsmerkmal der Freien Berufe.
Der BFB online:
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Podcast „Rollentausch“: https://open.spotify.com/show/47GNVNDd5itw4HwMoGysf7
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