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21.03.2019 – 12:04

IFAW - International Fund for Animal Welfare

Herdenschutz auf vier Rädern - Pressetermin mit dem Landesminister Albrecht am 25.03.2019

Herdenschutz auf vier Rädern - Pressetermin mit dem Landesminister Albrecht am 25.03.2019
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Schleswig-Holstein fördert technische Innovation bei der Weidesicherung Der Wolf stellt Norddeutsche Schäfereien vor eine besondere Herausforderung. Um ihre Herden auch vor dem Wolf zu schützen hat Schäferin Uta Wree aufgerüstet. Sie fährt jetzt einen Geländebuggy mit Spezialaufbau. Der verlegt vier Drähte gleichzeitig auf besondere Pfosten, die selbst den nordischen Winden standhalten.

Der Wolf stellt Norddeutsche Schäfereien vor eine besondere Herausforderung. Im Interesse des Bodenschutzes werden die Schafe im Winter oft in Kleingruppen gehalten. Bei jedem Weidewechsel müssen unzählige Pfähle in den Grund getrieben und viele Kilometer stromführender Draht verlegt werden. Diese Knochenarbeit ist für Schäfer*Innen nichts Neues. Nur reicht ein Draht heute nicht mehr. Der schreckt zwar Schafe vom Ausbruch ab, hält aber keinen Wolf fern.

Um ihre Herden auch vor dem Wolf zu schützen hat Schäferin Uta Wree aufgerüstet. Sie fährt jetzt einen Geländebuggy mit Spezialaufbau. Der verlegt vier Drähte gleichzeitig auf besondere Pfosten, die selbst den nordischen Winden standhalten. Im ersten Praxistest hat sich die neue Technik bei Bau wolfsabweisender Zäune bewährt. Der International Fund for Animal Welfare (IFAW) ermöglichte den Versuch mit einem Investitionszuschuss in Höhe von 6.000 Euro. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Bundesverband Berufsschäfer e.V. entwickelt und von Uta Wree umgesetzt.

Aufgrund der guten Ergebnisse hat das Land Schleswig-Holstein nun eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Sie soll den ferngesteuerten Einsatz des Systems prüfen. Im Erfolgsfall ist die Entwicklung und Erprobung eines Prototyps geplant. Damit gäbe es erstmals eine Lösung für den automatisierten und kostengünstigen Einsatz von wolfsabweisenden Mobilzäunen.

Wann: Montag, 25.03.2019, 09:30 Uhr bis 10:30 Uhr

Wo: Nähe 24857 Fahrdorf an der K36

Link zu Google maps: https://maps.app.goo.gl/ntYXM

Koordinaten: 54°30'13.1"N 9°37'34.4"E

Auf dem Randstreifen gegenüber kann geparkt werden

Ablauf: 09:30 - 09:40 Grußworte (BVBS, IFAW, Minister Albrecht) mit warmen Kaffee.

09:40 - 09:55 Vorstellung & Demonstration des Zaunsystems (Schäferin)

09:55 - 10:00 Pressegespräch mit dem Herrn Minister

10:00 - 10:30 Hintergrundgespräche & Bildaufnahmen mit Schäferin & Verbänden

Wer:

- Uta Wree  (Schäferin und Tierärztin) 
- Jan Philipp Albrecht (Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur
  und Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein, MELUND) 
- Andreas Dinkelmeyer            (Campaigner und Pressesprecher, International 
  Fund for Animal Welfare, IFAW) 
- Andreas Schenk                    (Referent für Verbandskommunikation, 
  Bundesverband Berufsschäfer e.V., BVBS)  
Für mehr Informationen:
Andreas Dinkelmeyer, IFAW Deutschland, Tel. 040-866 500 15; mobil: 0173-622 75
39 adinkelmeyer@ifaw.org
Andreas Schenk, Bundesverband Berufsschäfer e.V., Tel. 01523-456 2709
Andreas.Schenk@berufsschaefer.de

Der 1969 gegründete IFAW (International Fund for Animal Welfare) ist eine
globale, gemeinnützige Tier- und Artenschutzorganisation, die Tiere und deren
Lebensräume schützt.
 
Der Bundesverband Berufsschäfer e. V. vertritt die Interessen der erwerblichen
Schafhaltung in Deutschland und Europa.