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DRK-Blutspendedienst NSTOB

Dringender Aufruf zur Blutspende: Blutbestände sind im kritischen Bereich und müssen für Notfälle und überlebenswichtige Operationen jetzt aufgefüllt werden

Dringender Aufruf zur Blutspende:  Blutbestände sind im kritischen Bereich und müssen für Notfälle und überlebenswichtige Operationen jetzt aufgefüllt werden
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+++ DRK-Blutspendedienst ruft mit Nachdruck zur Blutspende auf

+++ Bestand der Blutpräparate hat eine kritische Untergrenze erreicht

+++ Lagervorrat einiger Blutgruppen reicht nur noch für 1,5 Tage

Springe, 13. Januar 2026

Der DRK-Blutspendedienst NSTOB ruft die Bevölkerung mit Nachdruck zur Blutspende auf. Die aktuelle Versorgungslage mit Blutpräparaten ist sehr angespannt und droht sich weiter zu verschärfen. Winterwetter, Infektwelle und ein schwacher Jahresstart beim Spendeaufkommen treffen gleichzeitig auf einen unverändert hohen Blutbedarf der medizinischen Einrichtungen.

In den vergangenen Tagen mussten zahlreiche Blutspendetermine aufgrund von Schnee und Eis kurzfristig abgesagt werden. Viele der durchgeführten Termine waren deutlich geringer besucht als üblich. Parallel führt eine starke Grippe- und Erkältungswelle dazu, dass viele potenzielle Spenderinnen und Spender vorübergehend nicht spenden können. Bereits zu Jahresbeginn war das Spendenaufkommen deutlich zu niedrig, unter anderem durch Feiertage und reduzierte Terminangebote. Die Folgen sind spürbar: Die Vorräte gehen zurück, die Lagerreichweiten schrumpfen und einige Blutgruppen liegen aktuell bei lediglich 1,5 Tagen. Blutpräparate sind nur begrenzt haltbar und können nicht auf Vorrat produziert werden. Mehrere Tage mit zu wenigen Spenden wirken sich unmittelbar auf die Versorgung aus.

„Die Situation ist ernst. Die Krankenhäuser benötigen täglich Blut für Operationen, Notfälle, Krebstherapien und die Behandlung chronisch kranker Menschen. Diese Versorgung darf nicht ins Wanken geraten“, erklärt der DRK-Blutspendedienst. „Blutspenden lassen sich nicht aufschieben. Was heute nicht gespendet wird, fehlt morgen in den Kliniken.“

Der DRK-Blutspendedienst NSTOB trägt Sorge für einen sinnvollen Umgang mit den knappen Beständen. Eine nachhaltige Stabilisierung der Versorgung ist jedoch nur möglich, wenn kurzfristig deutlich mehr Menschen Blut spenden. Das DRK appelliert daher eindringlich an alle gesunden und spendefähigen Bürgerinnen und Bürger, jetzt Verantwortung zu übernehmen und zeitnah einen Blutspendetermin wahrzunehmen. Schon wenige Tage mit hoher Spendenbereitschaft können entscheidend dazu beitragen, die Versorgungslage wieder zu entspannen.

Alle Blutspendetermine sind unter www.blutspende-leben.de/termine zu finden.

Allgemeine Informationen zur Blutspende

Blutspender sind „Lebensretter“. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen.

Jeden Tag werden in Deutschland etwa 15.000 Blutspendende benötigt. Dazu organisieren die DRK-Blutspendedienste in Deutschland rund 43.000 Blutspendetermine im Jahr. Nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Das DRK deckt auf dieser Grundlage mehr als 75 Prozent der Blutversorgung in Deutschland ab.

Grundsätzlich darf jeder gesunde Mensch ab einem Alter von 18 Jahren (voll geschäftsfähig) beim DRK zur Blutspende gehen. Frauen können 4-mal, Männer sogar 6-mal innerhalb von 12 Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens 56 Tagen liegen. Für eine Blutspende ist der der amtliche Lichtbildausweis erforderlich.

Alle Termine und Informationen zur Blutspende sind online unter www.blutspende-leben.de/termine abrufbar. Aktuelle Konservenbestände finden Sie im Blutgruppenbarometer: www.blutspende-leben.de/blut-spenden

Weiteres Pressematerial

In unserer Mediathek finden Sie weiteres Material zur kostenfreien Verwendung:

www.blutspende-leben.de/presse/mediathek

Alle Pressemitteilungen erhalten Sie nach Anmeldung in unserem Presseverteiler:

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Medienkontakt

Für Rückfragen zu allen Pressemitteilungen des DRK-Blutspendedienst NSTOB sowie für weitere Informationen und Materialanfragen kontaktieren Sie bitte unsere Pressestelle:

presse@bsd-nstob.de

www.blutspende-leben.de/presse/ansprechpartner

Wir freuen uns über die Aufnahme in Ihre Berichterstattung.

Viele Grüße

DRK-Blutspendedienst NSTOB

Felix Roeren
stellv. Pressesprecher
Blutspenderwerbung & Öffentlichkeitsarbeit 

Blutspendedienst der Landesverbände des DRK Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen gGmbH

Telefon +49 5041 772 – 271
E-Mail:  presse@bsd-nstob.de
Internet:  www.blutspende-leben.de/presse