Trotz des Wunsches, zu Hause zu sterben, stirbt knapp jeder zweite Mensch in einer Klinik
Statistisch betrifft das also auch Ärzte und Pflegepersonal.
Zu den häufigsten Ursachen zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tumore.
Doch was geschah im Kaiser-August Viktor-Klinikum? Dort ist es um die medizinische Versorgung offenbar schlecht bestellt. Eine Intensiv-Schwester und ein Patient starben durch eine Überdosis Kalium. Wie kann es sein, dass ein Patient und eine Angehörige des hoch-professionellen Mitarbeiterteams durch eine Kaliuminjektion getötet werden? Die örtliche Presse stellte bohrende Fragen.
Prof. Dr. Otto Norbert Macht, von seinen Mitarbeitern kurz Onmacht genannt, führt eigentlich das Leben eines in der örtlichen Boulevardpresse als wissenschaftliche Kapazität gefeierten, auf allen Promifeten der Stadt gern gesehenen Weltmannes, dessen Anästhesieabteilung und postoperative Intensivstation sich quasi nebenher von selbst leiten. So hätte er es jedenfalls gerne. Herz dieser Abteilung sind aber sein leitender Oberarzt Dr. Meyer und Oberschwester Edeltraut. Nun aber bekam Onmacht ein Erklärungsproblem. Auch die Polizei begann in Gestalt der Kommissarin Zorn Nachforschungen. Außerdem lauert Onmachts ärztlicher Intimfeind, Prof. Dr. Anton Gewaltig, Chef der zweiten großen Anästhesieabteilung der Stadt und international anerkannter Wissenschaftler, nur auf einen Fehler in Onmachts Abteilung. Und dann ist da noch Dipl.-Kfm. Seimon, Schwiegersohn eines Stadtbekannten Politikers in hoher Position und kaufmännischer Leiter des Kaiser August Viktor Klinikums.
Gestört in seiner behaglichen Ruhe muss Onmacht nun etwas tun, um seine Position und sein Renommee zu erhalten. Es beginnt eine hektische Suche nach dem Weg, den das tödliche Kaliumsalz zu seinen Opfern genommen hat. Vom Krankenhauspersonal über den Krankenhausapotheker bis hin zur Pharmafirma und komplizierten Abfüllprogrammen werden die verschiedensten Spuren verfolgt und Eigenartiges zu Tage befördert.
Sicher haben Sie schon bemerkt, dass es sich hierbei um eine fiktive Geschichte handelt. Möchten Sie mit mir darüber in den Diskurs treten, dass es letztlich scheinbar Nebensächlichkeiten sind, die zur überraschenden Lösung und zur Einsicht führen, dass eine methodisch saubere Erkenntnisgewinnung tödliche Risiken bergen kann? Kontaktieren Sie uns einfach, gerne auch mich direkt unter
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Wir freuen uns auf Sie.
Beste Grüße
Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt, Bundespressesprecher des BVKJ und Autor
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