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Kann man trotz Trauer ein wundervolles Jahr erleben?

Kann man trotz Trauer ein wundervolles Jahr erleben?
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Wenn ich von meinen Erlebnissen in dem nun scheidenden Jahr ausgehe, kann ich nur sagen: Ja, man kann trotz Trauer ein wundervolles Jahr erleben!

Das Jahr 2021 begann mit einem der traurigsten Momente meines Lebens: Ich verlor meinen geliebten Mann Detlef an die unheilbare Krankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Der Tag seines Todes Ende Januar markierte zum einen das Ende seines Leidens und entbehrungsreicher drei Jahre für mich, in denen ich ihn mit zunehmender Intensität gepflegt hatte. Zum anderen war dieser Tag der Startschuss für mein fortan mit ebensolcher Intensität betriebenes Engagement, auf diese furchtbare Krankheit aufmerksam zu machen. Hierfür schloss ich mich u. a. dem Verein niemALS aufgeben e.V. an, so dass meine Beiträge in den sozialen Medien eine noch größere Reichweite erlangen konnten und ich wiederum auf die Aktionen des Vereins aufmerksam machen konnte. Doch damit nicht genug...

Sehr bald nach Detlefs Tod ging ich daran, die Morgenseiten, die ich seit März 2020 geschrieben hatte, in ein Buchmanuskript zu gießen, das ich mit der beinahe märchenhaften Geschichte unserer Liebe, den Schilderungen des Krankheitsverlaufs ab Ende 2017 und den Geschehnissen in den letzten Stunden seines Lebens abrundete. Mit dem fertigen Manuskript begab ich mich auf Verlagssuche. Und wie wundervoll: Es dauerte nur wenige Wochen, bis ich die Zusage eines Verlags erhielt! Wie es die Fügung wollte, hatte dieser Verlag bereits ein Buch über ALS im Portfolio. Nun, wenn Sie mein Resümé lesen, wird Ihnen klar sein, um welchen Verlag es sich handelt.

Um es kurz zu machen: In regem Austausch mit dem Lektorat und der Designerin des Spica-Verlags und natürlich der Verlegerin entstand mein Buch „Wellenreiter wider Willen“ und erschien am 27. September 2021 – rechtzeitig zur Buchmesse. Wir feierten die Buchveröffentlichung gebührend mit lieben Wegbegleitern und Unterstützern auf der Social-Audio-Plattform Clubhouse. Die Begegnungen auf dieser Plattform sind übrigens ein weiterer Grund, warum 2021 für mich ein wundervolles Jahr war. Doch davon zu berichten, würde den Rahmen dieser Rückschau sprengen.

Tja, und dann war da natürlich der Besuch der Buchmesse und die Präsentation des „Wellenreiters“ am Stand des Spica-Verlags. Was für ein aufregendes Erlebnis! Und definitiv ein Höhepunkt dieses irgendwie auch verrückten Jahres.

Inzwischen haben viele Menschen mein Buch gekauft, und ich habe etliche sehr persönliche und tiefgehende Rückmeldungen erhalten. Der Tenor dieser Nachrichten ist stets, dass meine offene und mitunter schonungslose Beschreibung der Gefühle, Ängste und Nöte, aber auch der Verzweiflung im Kampf mit dem "Behördenwahn" den Lesern imponiert, doch vor allem auch Mut macht und tröstet, wenn sie sich in einer ähnlichen Situation befinden. Das ist für mich das größte Geschenk, das ich dieses Jahr erhalten habe: Zu wissen, dass ich mit meinem Buch genau das bewirke, was ich mir erhofft hatte.

Danke 2021! Danke für Liebe und Begegnung, für Zuspruch in der Trauer, für Kraft und Unterstützung! Und hallo 2022! Ich bin voller Zuversicht, dass auch du mich reich beschenken wirst und mir helfen wirst, den Kampf gegen die ALS weiterzuführen.

In diesem Sinne: Bleiben Sie schön gesund!

Herzlichst Ihre

Ines Langs

Spica Verlag GmbH

Frau Kathrin Kolloch

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