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EVG Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft

PM EVG: Warnstreik bei OMB - Ostmecklenburgische Bahnwerk GmbH

PM EVG: Warnstreik bei OMB - Ostmecklenburgische Bahnwerk GmbH

In den Tarifverhandlungen mit der OMB – Ostmecklenburgische Bahnwerk GmbH hat der Arbeitgeber nach mehreren Verhandlungsrunden noch immer kein akzeptables Gesamtangebot vorgelegt.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ruft daher morgen, am 17. März 2026, von 6 Uhr bis 10 Uhr zu einem ersten Warnstreik auf.

Hinweis für tagesaktuelle Berichterstattung:

Die OMB bietet Instandhaltungsarbeiten für Eisenbahnverkehrsunternehmen überwiegend für Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg an.

Der Warnstreik betrifft den Standort in der Adolf-Friedrich-Straße 21, 17235 Neustrelitz. OMB hat circa 160 Beschäftigte, aufgerufen sind circa 100 Personen in der Frühschicht. Von der EVG steht Ihnen vor Ort Anke Brauer (0174/3060718) zur Verfügung.

Zitat EVG-Sprecherin:

„Die Geschäftsführung der OMB nimmt die berechtigten Anliegen ihrer Beschäftigten nicht ernst. Die Gegenangebote des Arbeitgebers ignorieren wiederholt zentrale Forderungen. Da wir keinen Willen zur Einigung erkennen können, setzen wir mit diesem ersten Warnstreik ein deutliches Signal. Der Arbeitgeber muss jetzt mit einem verbesserten Angebot die Rückkehr an den Verhandlungstisch ermöglichen. Andernfalls kommen weitergehende Streikmaßnahmen als Option in Betracht. Dieser Warnstreik ist der erste Arbeitskampf der Kolleginnen und Kollegen seit über 16 Jahren. Die Beschäftigten sind wütend und enttäuscht von Betrieb und deren Geschäftsführung.“

Hintergrund zu den Tarifverhandlungen:

Die EVG fordert für die Beschäftigten der OMB unter anderem eine Erhöhung der Einkommen um 7,3 Prozent und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro. Zudem soll der Nachtarbeitszeitraum erweitert werden und die Urlaubsgelder moderat angehoben werden. Außerdem soll der arbeitgeberseitig gekündigte Fonds soziale Sicherung, der verschiedene Sozialleistungen für Gewerkschaftsmitglieder bündelt, wieder eingesetzt werden. Nach 4 Terminen wurden die Verhandlungen seitens der EVG unterbrochen, da kein Verhandlungswillen seitens der Arbeitgeber wahrnehmbar war.

Pressekontakt

Benjamin Köster

Pressesprecher der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)

Reinhardtstr. 23 // 10117 Berlin

Tel. 0173/406 52 02

Mail: benjamin.koester@evg-online.org

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