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In ihrem Hörbuch »Wut und Böse« plädiert Ciani-Sophia Hoeder für den längst überfälligen Bedeutungswechsel weiblicher Wut

In ihrem Hörbuch »Wut und Böse« plädiert Ciani-Sophia Hoeder für den längst überfälligen Bedeutungswechsel weiblicher Wut
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In ihrem Hörbuch »Wut und Böse« plädiert Ciani-Sophia Hoeder für den längst überfälligen Bedeutungswechsel weiblicher Wut

Ciani-Sophia Hoeder, Journalistin und Gründerin des RosaMag, setzt sich in ihren Texten vor allem mit Themen wie Rassismus, intersektionalem Feminismus, dem Millenial-Dasein und Popkultur auseinander. Nun legt sie ihr erstes Sach(hör-)buch »Wut und Böse« vor, in dem sie zeigt, dass der stereotype Umgang mit weiblicher Wut noch immer in den Strukturen unserer Gesellschaft verankert ist.

Gleichzeitig entwickelt sie konkrete Lösungsvorschläge für ein gesundes Verhältnis zu der oft ungeliebten Emotion und stößt damit eine wichtige Debatte an. Denn mit Wut kann nicht nur auf Ungerechtigkeiten hingewiesen, sondern auch persönlicher, gesellschaftlicher und politischer Wandel erzielt werden [ Hörprobe].

„Was hat es zu bedeuten, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der die Wut von Frauen als emotional, hysterisch, kompliziert und schwierig abgestempelt wird?“ – Ciani-Sophia Hoeder

Wessen Wut gesellschaftlich akzeptiert wird, so die Autorin, hänge u. a. von Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe und Situation ab. Weibliches Wüten werde beispielsweise oft mit Kontrollverlust und Schwäche assoziiert und schon jungen Mädchen aberzogen. Während das Zulassen von Wut oft konstruktive Problemlösungen und Veränderungen hervorrufe, könne unterdrückte Wut Stillstand und die Akzeptanz des Status quo bedeuten. Ein gesamtgesellschaftliches Problem, das auf individueller Ebene zu physischen und psychischen Schäden führen könne. Laut Hoeder braucht Wut also dringend einen Imagewechsel!

Die Aufforderung zum Wütend-Sein

Ciani-Sophia Hoeder hat das ungekürzte Hörbuch zu »Wut und Böse« selbst eingesprochen und verleiht ihren Thesen und Erfahrungsberichten auf diese Weise Dringlichkeit und Authentizität. Neben persönlichen Anekdoten berichtet sie sowohl von Frauen aus ihrem privaten und beruflichen Umfeld als auch von denen, die mit ihrer Wut Geschichte und Kultur geprägt haben. Dabei betrachtet sie Wut aus einer feministischen, anti-rassistischen und intersektionalen Perspektive – und spricht sich klar für Wut als Mut zur Veränderung aus.

Das Sachhörbuch »Wut und Böse« ist ab sofort als Download verfügbar. Die Buchausgabe ist bei hanserblau erhältlich.

Für weitere Fragen und Rezensionslinks wenden Sie sich gerne an: pr@hoerbuch-hamburg.de

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