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Trainer-Trio mit ambitionierten Zielen

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Der Countdown ist eingeläutet: Ab August trainiert der zwölf Athletinnen umfassende neu formierte Kader des VC Wiesbaden erstmals unter hochprofessioneller Anleitung des neuen Trainerstabs um Chefcoach Paul Sens und seine Co‘s Jochen Schöps und Marcos Fernández.

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Sportliche Grüße aus Wiesbaden

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Trainer-Trio mit ambitionierten Zielen

Der Countdown ist eingeläutet: Ab August trainiert der zwölf Athletinnen umfassende neu formierte Kader des VC Wiesbaden erstmals unter hochprofessioneller Anleitung des neuen Trainerstabs um Chefcoach Paul Sens und seine Co‘s Jochen Schöps und Marcos Fernández. Ziel ist zunächst die Vorbereitung eines möglichst guten Starts in die Saison 2026/27 der „DEKRA 1. Volleyball Bundesliga Frauen“. Die Hessinnen beginnen die Hauptrunde am 11.10.2026 mit einem Auswärtsspiel beim USC Münster (Sonntag, 16:00 Uhr).

Paul Sens: Von Schwerin nach Wiesbaden

Bereits im Februar 2026 hatte der VCW die Verpflichtung von Paul Sens (29) als Chefcoach vermeldet. Er war zuvor elf Jahre lang Co-Trainer beim SSC Palmberg Schwerin an der Seite von Felix Koslowski. In dieser Zeit wurde der Traditionsclub je dreimal Deutscher Meister und Pokalsieger sowie viermal Supercup-Sieger. Schwerin war mit diesem Erfolgsduo in jedem Jahr international vertreten. Der gebürtige Greifswalder Paul Sens begleitet zudem seit 2023 als Co auch die Damen-Nationalmannschaft Belgiens. Beim VCW hat Paul Sens seit Juli 2026 nun offiziell die Verantwortung von Benedikt Frank (45) übernommen, der die Mannschaft – parallel zur Tätigkeit als VCW-Sportdirektor – seit Februar 2026 bis zum Saisonende interimistisch betreute.

Jochen Schöps: „Volleyballer des Jahres“ an der Seitenlinie

Im Februar setzte der VC Wiesbaden gleich ein weiteres starkes Zeichen: Mit Jochen Schöps (42) stieg im Februar 2026 einer der erfolgreichsten deutschen Volleyballer der vergangenen zwei Jahrzehnte als Co-Trainer ein – laut Plan zunächst bis Ende der Saison 2025/2026. Nun geht der gemeinsame Weg in Wiesbaden weiter. In der dritten Augustwoche wird der gebürtige Schwenninger ins Training mit den Erstliga-Damen des VCW einsteigen. Vorher betreut er als Co-Trainer noch die U20 (männlich) des Deutschen Volleyball Verbandes: zunächst beim Lehrgang in Kienbaum und anschließend beim WEVZA-Turnier in Frankfurt. Dort will man sich mit dem Heimpublikum im Rücken ein Ticket für die Europameisterschaft 2027 sichern. In dieser 1. Runde muss das Team um Bundestrainer Grzegorz Rys und Co-Trainer Schöps gegen sechs westeuropäische Nationen bestehen. Termin: 16. bis 20. August 2026, Wintersporthalle Frankfurt.

In der Vita des 318-fachen Nationalspielers stehen zwei Olympiateilnahmen, WM-Bronze 2014, der Champions-League-Titel 2007 mit dem VfB Friedrichshafen, zahlreiche nationale Meisterschaften, Pokalsiege sowie internationale Liga-Erfahrung in Russland, Polen, Frankreich und Katar. Der dominant agierende Diagonalspieler wurde 2007, 2008 und 2009 zu Deutschlands Volleyballer des Jahres gewählt. 2015 erhielt er diese Auszeichnung – bei Resovia Rzeszów – spielend als Volleyballer des Jahres der polnischen Liga. 2018 beendete Jochen Schöps seine Nationalmannschaftskarriere. Letzter Erfolg war der DVV-Pokalgewinn 2021 mit den United Volleys Frankfurt.

Marcos Fernández: Neuer „Herr der Daten“

Neu im Trainerteam des VC Wiesbaden ist ein versierter Datenanalyst mit Chefcoach-Erfahrung: Der Spanier Marcos Fernández (28) folgt auf Scout Marcel Frisch (33) aus Baden-Württemberg, der die Mannschaft in der Saison 2025/26 in Intervallen unterstützt hatte. „Wir danken Marcel sehr herzlich für sein Engagement und seine Impulse“, betont Benedikt Frank. Fernández arbeitet hingegen täglich mit Paul Sens, Jochen Schöps und den Athletinnen zusammen und kann so rasch viele wichtige Erkenntnisse liefern. Er wird weitere Aufgaben beim VCW übernehmen.

Marcos Fernández, gebürtig in Gijón, kann in jungen Jahren bereits beachtliche Erfahrungen vorweisen: als Scout der spanischen U17- und U21-Herren-Nationalmannschaft sowie bei den Damen von CV Hidramar Gran Canaria (2024: Sieger der Superliga Femenina, des Spanish Cups und des Super Cups). Als Co-Trainer agierte er bei Barca Voleibol (Herren; 2023 Siebter der Spanish Superliga). Und als Cheftrainer verantwortlich war er bei den Damen von Fertibera Los Campos in Asturien (2020 bis 2022), bei Curtidora Universidad Oviedo (2023/24) und zuletzt bis zum Saisonende 2026 bei den Herren von CV San Roque Batán (Gran Canaria).

STATEMENTS

Sportdirektor Benedikt Frank:

„Es ist uns gelungen, ein homogenes Co-Trainergespann zusammenzustellen. Jochen Schöps hat schon in den wenigen Monaten, in denen er bei uns war, immensen Input geleistet. Wir freuen uns sehr, dass er nun seinen neuen Weg an der Seitenlinie weiter bei uns geht. Er wird der Mannschaft als Assistenztrainer mit seiner Weitsicht ungemein helfen. Und er überzeugt auch durch seine positive Außendarstellung. Für uns ist diese Verpflichtung ein wichtiger Teil der sportstrategischen Ausrichtung. Marcos ist die ideale Ergänzung zu Paul und Jochen. Er ist ungemein fleißig, und er hat uns bis jetzt schon großartig zugearbeitet. Mit Spaniern haben wir im Übrigen gute Erfahrungen gemacht: Scout Daniel Ramírez war 2024 Teil unseres Teams, das Bronze im CEV Volleyball Challenge Cup gewonnen hat. Dani haben wir dann die Chance gegeben, beim Titelaspiranten Allianz MTV Stuttgart zu scouten. Das belegt unser gutes Gespür auch für diese wichtige Position.“

Chefcoach Paul Sens:

„Jochens beeindruckende internationale Erfahrung ist für uns ein ganz spezieller Erfolgsfaktor. Als Spieler hat er sich über viele Jahre hinweg durch eine äußerst bemerkenswerte Stabilität ausgezeichnet, vor allem in kritischen Momenten, in denen es um alles ging. Und: Er vermag sich gut auch in unsere Spielerinnen hineinzuversetzen. Das ist beim Wechsel vom Männer- in den Frauenvolleyball nicht selbstverständlich. Ich bin froh, dass ich ihn nun an meiner Seite habe. Das gilt auch für Marcos Fernández. Der VCW hat mit ihm wieder einen Scout und Co-Trainer gewonnen, der internationale Klasse verkörpert. Marcos arbeitet eng mit der Mannschaft und weiß sehr genau, welche Daten wir brauchen, um die richtigen Schlüsse ziehen zu können. Wir profitieren im Übrigen auch von der Zuarbeit von Michala Frank, die als Trainerin der 2. VCW-Mannschaft unser Erstliga-Team beim Morgentraining unterstützen wird. Mit Dennis Meunier haben wir einen erfahrenen Athletiktrainer an unserer Seite. Hinzu kommen unsere engagierten Physios. Wir haben einen belastbaren, routinierten Staff beisammen – und damit sehr gute Voraussetzungen, um unseren in Teilen jungen Kader im Verlauf der Saison nachhaltig zu entwickeln.“

Co-Trainer Jochen Schöps:

„Wir haben die Phase seit Februar bis zum Saisonende im April sehr gut genutzt. Die Mannschaft konnte unter der neuen Trainerkonstellation mehr davon abrufen, was in ihr gesteckt hat. Am Ende haben alle Seiten positives Feedback gegeben und wir sind dann rasch auf einen Nenner gekommen. Nun gilt es für mich, beim VC Wiesbaden weiterzumachen. Von aktiver Seite auf die Coaching-Position zu wechseln, ist spannend und macht mir unheimlich viel Spaß. Bundesliga-Volleyball ist etwas Besonderes. Ich habe in den Wochen zuvor bereits individuelle Einheiten mit den ersten Spielerinnen übernommen und freue mich sehr auf meinen regulären Einstieg ab 21. August.“

Scout und Co-Trainer Marcos Fernández:

„Ich bin dankbar, dass ich beim VC Wiesbaden meinen ersten Schritt ins Ausland machen kann. Wir waren ja bereits im vergangenen Jahr in Kontakt. Die Gespräche mit Paul und auch anderen im Club haben mir große Zuversicht gegeben. Ich kann hier zwei Perspektiven einbringen: als Scout und Chefcoach bei den Herren und Damen. Das ist ein großer Vorteil. Meine Zeit bei Roque Bátan war in jeder Hinsicht besonders lehrreich: Als mitten in der Saison 2025/2026 der Headcoach entlassen wurde, habe ich neben dem Scouten auch als Trainer die Verantwortung übernommen. Und jetzt bin ich hier in Wiesbaden Part eines ambitionierten Teams mit einer beeindruckenden Halle in einer der besten Ligen Europas. Der VCW hat ein klares Konzept und will stringent wachsen, was mich ungemein motiviert.“

Neuer Namensgeber der Bundesliga: DEKRA

„DEKRA 1. Volleyball Bundesliga Frauen“ – so heißt es nun bis 2028. Die Sachverständigenorganisation DEKRA hat sich die Namensrechte gesichert. Beweggründe: gute Erfahrungen während der vergangenen vier Jahre mit dem Schiedsrichter-Sponsoring, die wachsende Liga im Hinblick auf den Zuschauerzuspruch, Anzahl der Teams und Standorte.

„Erstmals konnte ein Namenspartner für die 1. Bundesliga Frauen gewonnen werden, was die wirtschaftliche und mediale Entwicklung der Liga belegt. Der Ausbau der Partnerschaft mit DEKRA ist für uns alle ein wichtiger Schritt auf dem gemeinsamen Weg, den Frauenvolleyball noch sichtbarer zu machen“, sagt VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting.

VCW-Geschäftsführer Thomas Utsch: „Bemerkenswert ist, dass DEKRA als traditionell technisch und eher männlich geprägte Organisation dem weiblichen Spitzensport hohe Priorität zumisst. Das Anliegen, über die Namensrechte die vielfältigen Chancen in technischen Berufen für Frauen noch attraktiver zu machen, liefert anderen Unternehmen ein gutes Beispiel. Auch der VC Wiesbaden blickt weit über rein sportliche Belange hinaus: Mit dem in der Liga einmaligen Programm ‚Play. Grow. Lead‘ bieten wir Spielerinnen zukünftig verschiedene Module, um sie auch als Persönlichkeit zu entwickeln. Mit dem VC Wiesbaden sind diverse neue Vermarkungsmöglichkeiten denkbar. Wir sind für Gespräche offen.“

VCW-Kader für die Saison 2026/27

Zuspiel: Sanne Konijnenberg (Niederlande), Hanna Weinmann

Außenangriff: Cayetana López Rey (Spanien), Julia Murmann (Kanada),

Sara Pustahija (Serbien)

Diagonal: Marharyta Geiko (Ukraine), Jovana Dordević

Mittelblock: Rachel Gomez (USA), Roos Wessels (Niederlande), Kathi Breitenbach

Libera: Rene Sain (Kroatien), Emma Burda

TERMINE – DEKRA 1. Volleyball Bundesliga Frauen

11.10.2026 (Sonntag), 16:00 Uhr

USC Münster – VCW

Münster, Sporthalle Berg Fidel

14.10.2026 (Mittwoch), 19:30 Uhr

VCW – Ladies in Black Aachen

Wiesbaden, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

17.10.2026 (Samstag) = Doppelspieltag

Wiesbaden, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

17:15 Uhr: VCW – Skurios Volleys Borken

2. Volleyball Bundesliga Frauen Süd:

20:15 Uhr: VC Wiesbaden II – Pink Crew München

24.10.2026 (Samstag), 19:00 Uhr (im Free TV bei Sport1)

Rote Raben Vilsbiburg – VCW

Vilsbiburg, Ballsporthalle

28.10.2026 (Mittwoch), 19:30 Uhr

VCW – ETV Hamburger Volksbank Volleys

Wiesbaden, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

31.10.2026 (Samstag), 19:00 Uhr

Allianz MTV Stuttgart – VCW

Stuttgart, SCHARRena

VCW-Fanshop: vc-wiesbaden.shop

Der 1. Volleyball-Club Wiesbaden e.V. wurde 1977 gegründet und ist spezialisiert auf Frauen- und Mädchenvolleyball. Die professionelle Damen-Mannschaft ist seit 2004 ohne Unterbrechung in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen vertreten und spielt ihre Heimspiele in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, im Herzen der hessischen Landeshauptstadt. 
Die bislang größten sportlichen Erfolge des VC Wiesbaden sind national die Deutsche Vizemeisterschaft (Saison 2009/2010), der Einzug ins DVV-Pokalfinale (2012/2013 und 2017/2018) sowie international der Einzug ins Europapokal-Halbfinale des CEV Volleyball Challenge Cup 2024. Erfolgreiche Nachwuchsarbeit ist DNA des VCW. Aktuell bestehen über 30 Nachwuchs-Teams, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Titel bei überregionalen Volleyball-Meisterschaften sowie im Beachvolleyball erkämpften. Als Auszeichnung dafür erhielt der VC Wiesbaden im Jahr 2016 das „Grüne Band“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Der VC Wiesbaden ist Lizenzgeber der unabhängigen VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH, die die Erstliga- und Zweitliga-Mannschaft stellt. Der Verein ist zudem Mitglied der Volleyball Bundesliga (www.volleyball-bundesliga.de) sowie des Hessischen Volleyballverbands (www.hessen-volley.de). Das Erstliga-Team wird präsentiert von dem Platin-Lilienpartner ESWE Versorgung (www.eswe.com).

Mit der strategischen Initiative „VCW@2030 – Home for Female Professionals“ verfolgt der Club eine klare Vision: Der VC Wiesbaden will zu einer der führenden Talentschmieden im deutschen Frauenvolleyball werden und gleichzeitig ein Umfeld schaffen, in dem talentierte Sportlerinnen zu starken Persönlichkeiten heranwachsen. Im Mittelpunkt der Strategie stehen sportliche Exzellenz, wirtschaftliche Stabilität, professionelle Strukturen sowie die enge Verzahnung von Profi- und Nachwuchsbereich. Die Ergänzung der sportlichen Talentschmiede um den Bereich Female Growth wird ausgewählte Spielerinnen mit Modulen rund um Ausbildung, Karriereentwicklung, soziale Kompetenz und regionale Vernetzung unterstützen und so eine umfassende Entwicklungs-Plattform für die besten Talente im Frauen-Volleyball bieten.

Text- und Bildmaterial stehen honorarfrei zur Verfügung – beim Bild gilt Honorarfreiheit ausschließlich bei Nennung des Fotografen. Weitere Pressemitteilungen und Informationen unter: www.vc-wiesbaden.de

Weiteres Material zum Download

Dokument:  PM-VCW_2627-04_Train~am-vollständig.docx
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