VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH
3:1-Sieg heißt: Nun Playoff gegen Suhl
Der VC Wiesbaden hat am Samstagabend die Hauptrunde 2025/2026 der 1. Volleyball Bundesliga Frauen mit einem Arbeitssieg beendet.
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Sportliche Grüße aus Wiesbaden
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3:1-Sieg heißt: Nun Playoff gegen Suhl
Der VC Wiesbaden hat am Samstagabend die Hauptrunde 2025/2026 der 1. Volleyball Bundesliga Frauen mit einem Arbeitssieg beendet. Mit dem 3:1 (22:25, 25:17, 25:21, 25:14) bei den ETV Hamburger Volksbank Volleys hat die Mannschaft von Interim-Coach Benedikt Frank und den Co’s Jochen Schöps und Marcel Frisch (Scout) aus eigener Kraft Platz 7 der Abschlusstabelle nach 20 Spielen behauptet (22 Punkte). Das bedeutet: In den Playoffs um die Deutsche Meisterschaft (Viertelfinale) tritt man am Sonntag (22.3.2026, 16:30 Uhr) beim Hauptrundenzweiten VfB Suhl Lotto Thüringen (48 Punkte) an, der sich zeitgleich mit 3:1 beim Fünften, den Ladies in Black Aachen (33 Punkte), durchgesetzt hat. Das Rückspiel in Wiesbaden steigt am 25.3.2026 (Mittwoch, 19:00 Uhr) in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit.
Der VCW-Sieg gegen den Tabellenletzten war der insgesamt achte in der bisher so volatil verlaufenden Saison. Nach einem Spaziergang sah es anfangs für die favorisierten Hessinnen in Hamburgs Stadtteil Neugraben-Fischbek nicht aus. Nach dem verlorenen ersten Satz vermochte sich das Team dann aber zu steigern. Auf die Rückreise nahm man dann die drei angepeilten Punkte mit ins im Gepäck. Das kommende Viertelfinale war da schon in den Hinterköpfen.
Zuvor hatten sich nach 89 Minuten beide gegnerische Diagonalangreiferinnen die MVP-Medaillen umhängen dürfen: Leonie Körtzinger (18 Punkte), die ihr letztes Spiel überhaupt bestritt, holte sich Silber ab; Gold ging an Wiesbadens Jimena Fernández Gayoso (Spanien; 19 Punkte). Eine bemerkenswerte Angriffsleistung vollbrachte auch VCW-Außenangreiferin Pleun van der Pijl (13 Punkte). Erst im dritten Satz eingewechselt, verwandelte sie ihre vielen Chancen konsequent – der ETV fand keine Gegenmittel. Auch Zuspielerin Sanne Konijnenberg (8 Punkte), die gerade ihren VCW-Vertrag verlängert hat, überraschte die Hanseatinnen ein ums andere Mal mit guten Moves, und Hannah Clayton (7 Punkte) steuerte einige starke Aufschläge bei. Im dritten Abschnitt brachte Bene Frank Mittelblockerin Kathi Breitenbach aufs Feld; die 19-Jährige aus der 2. Mannschaft des VCW mischte direkt gut mit (3 Punkte).
Beim VCW fehlten Jovana Dordević (Außenangriff/Diagonale), Marlene Rieger (Mittelblock) und weiterhin Libera Rene Sain (Kroatien), die sich im Aufbautraining befindet. Der ETV trat ohne die Außenangreiferinnen Hannah Ammerman (USA) und Svea Frobel an.
Die Story zum Spiel
Die 912 Zuschauer in der CU Arena sahen über 89 Minuten hinweg ein munteres Match und sie erfreuten sich vor allem am ersten Satz ihrer Mannschaft, die von der sportlichen Leiterin Ines Laube gut eingestellt worden war. Der ETV agierte hier stabil, zeigte eine gute Blockarbeit und eine kompakte Feldabwehr. Bis zum 12:12 war das Geschehen ausgeglichen, aber dann hatten die Gastgeberinnen eindeutig mehr PS zur Verfügung, was Bene Frank in seinen beiden Auszeiten auch deutlich ansprach. Ergebnis: Direkt danach machten die Hamburgerinnen den nächsten Punkt ... Und beim 14:21 waren sie dann uneinholbar davongezogen. Der VCW rappelte sich nochmal auf, erzielte sechs Punkte in Folge nach guter Aufschlagserie von Hanna Clayton, aber dann war das hessische Pulver verschossen (22:25 = 0:1).
Bene Frank fand zum Seitenwechsel nochmal klare Worte ... und das sollte helfen! Nach 3:5-Rückstand zog sein Team davon: 9:5, 17:10, 21:14 ... Gründe dafür gab es einige: größerer Aufschlagdruck, gefestigte Elemente, schöne Lösungen auch über die Mitte – alles kompromisslos und mit der nötigen Energie vorgetragen, die im ersten Abschnitt gefehlt hatte. Mit dem 25:17 stand es nun 1:1.
Im dritten Satz der VCW zunächst zerfahren (3:5, 5:8), auch weil die Annahme wackelte. Erst als Pleun van der Pijl erstmals eingewechselt wurde, drehte sich das Match: Die 26-jährige Niederländerin machte wenig später die wesentlichen Punkte (18:18, 19:19, 21:21, 23:21, 24:21) und zeichnete auch für das finale 25:21 in diesem Abschnitt verantwortlich (= 2:1) – das war eine eindrucksvolle individuelle Machtdemonstration. Zuspielerin Sanne Konijnenberg hatte ihre 1,96 Meter große Mannschaftskameradin immer wieder gut bedient.
Im vierten und letzten Satz ging der VCW mehrfach mit drei Punkten in Führung. Das 11:7 besorgte Kathi Breitenbach, das 17:10 Außenangreiferin Dagmar Boom mit einem Einerblock. Das Schlussstatement zum 25:14 (= 3:1) setzte die wenig später als MVP ausgezeichnete Jimena Fernández Gayoso.
Während der VC Wiesbaden seiner Favoritenrolle in der Hansestadt mit einer durchschnittlichen Leistung gegen den erfrischend aufspielenden Liga-Neuling gerecht wurde, verlor Schwarz-Weiß Erfurt zeitgleich beim USC Münster mit 0:3. Die Thüringerinnen konnten die Hessinnen nicht mehr überholen und treffen nun in den Playoffs als Achter (19 Punkte) auf den Tabellenersten Allianz MTV Stuttgart (57), der bei insgesamt 20 Hauptrundenmatches nur einmal verloren hat – gegen den kommenden VCW-Gegner VfB Suhl Lotto Thüringen ...
STATEMENT
VCW-Chefcoach Benedikt Frank: „Das war ein schwieriges Spiel für uns, weil Hamburg es richtig gut gemacht hat. Ein Neuling hat nichts zu verlieren, und für den ETV war es das letzte Spiel der Saison, wo man vor eigenem Publikum nochmal alles zeigen wollte. Wir waren anfangs verkrampft und haben erst im weiteren Verlauf herausgefunden, wie wir mit dem Druck umgehen. Aber dann konnten wir uns zusammenraufen, sind geduldig geblieben und haben gute Lösungen gefunden. Unsere beste Leistung war das sicher nicht, aber die drei Punkte gehören uns. Und nun bereiten wir uns auf die Playoffs vor.“
VCW-Kader + Statistik
Zuspiel: Sanne Konijnenberg (Niederlande; 8), Hanna Weinmann –
Außenangriff: Pleun van der Pijl (Niederlande; 13), Dagmar Boom (Niederlande; 10), Cayetana López Rey (Spanien; 7) – Mittelblock: Laura Broekstra (10), Hannah Clayton (USA; 7), Kathi Breitenbach (VCW 2; 3) – Diagonal: Jimena Fernández Gayoso (Spanien; 19) – Libera: Lilly Bietau
TERMINE – 1. Volleyball Bundesliga Frauen
Playoff – Viertelfinale (der Deutsche Meister wird bis zum 2.5.2026 ermittelt)
22.3.2026 (Sonntag), 16:30 Uhr
VfB Suhl Lotto Thüringen – VC Wiesbaden
Suhl, Wolfsgrube
Rückspiel
25.3.2026 (Mittwoch), 19:00 Uhr
VC Wiesbaden – VfB Suhl Lotto Thüringen
Wiesbaden, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit
Ggf. Entscheidungsspiel
29.3.2026 (Sonntag), 16:30 Uhr
VfB Suhl Lotto Thüringen – VC Wiesbaden
Suhl, Wolfsgrube
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Der 1. Volleyball-Club Wiesbaden e.V. wurde 1977 gegründet und ist spezialisiert auf Frauen- und Mädchenvolleyball. Die professionelle Damen-Mannschaft ist seit 2004 ohne Unterbrechung in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen vertreten und spielt ihre Heimspiele in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, im Herzen der hessischen Landeshauptstadt. Die bislang größten sportlichen Erfolge des VC Wiesbaden sind national die Deutsche Vizemeisterschaft (Saison 2009/2010), der Einzug ins DVV-Pokalfinale (2012/2013 und 2017/2018) sowie international der Einzug ins Europapokal-Halbfinale des CEV Volleyball Challenge Cup 2024. Erfolgreiche Nachwuchsarbeit ist DNA des VCW. Aktuell bestehen über 30 Nachwuchs-Teams, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Titel bei überregionalen Volleyball-Meisterschaften sowie im Beachvolleyball erkämpften. Als Auszeichnung dafür erhielt der VC Wiesbaden im Jahr 2016 das „Grüne Band“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Der VC Wiesbaden ist Lizenzgeber der unabhängigen VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH, die die Erstliga- und Zweitliga-Mannschaft stellt. Der Verein ist zudem Mitglied der Volleyball Bundesliga (www.volleyball-bundesliga.de) sowie des Hessischen Volleyballverbands (www.hessen-volley.de). Das Erstliga-Team wird präsentiert von dem Platin-Lilienpartner ESWE Versorgung (www.eswe.com).
Mit der strategischen Initiative „VCW@2030 – Home for Female Professionals“ verfolgt der Club eine klare Vision: Der VC Wiesbaden will zu einer der führenden Talentschmieden im deutschen Frauenvolleyball werden und gleichzeitig ein Umfeld schaffen, in dem talentierte Sportlerinnen zu starken Persönlichkeiten heranwachsen. Im Mittelpunkt der Strategie stehen sportliche Exzellenz, wirtschaftliche Stabilität, professionelle Strukturen sowie die enge Verzahnung von Profi- und Nachwuchsbereich. Die Ergänzung der sportlichen Talentschmiede um den Bereich Female Growth wird ausgewählte Spielerinnen mit Modulen rund um Ausbildung, Karriereentwicklung, soziale Kompetenz und regionale Vernetzung unterstützen und so eine umfassende Entwicklungs-Plattform für die besten Talente im Frauen-Volleyball bieten.
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