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0:3 – Gegen Dresden fehlten Mut und PS

0:3 – Gegen Dresden fehlten Mut und PS
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Aktueller deutscher Pokalsieger, Supercup-Gewinner und Champions-League-Teilnehmer: Der Dresdner SC ist seinem Ruf am Mittwochabend in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit gerecht geworden. 1.367 Zuschauer sahen überlegene Gäste und einen VC Wiesbaden, der sich eigentlich deutlich mehr Gegenwehr vorgenommen hatte. Bereits nach 58 Minuten war das 0:3 (15:25, 15:25, 17:15) besiegelt.

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Sportliche Grüße aus Wiesbaden

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0:3 – Gegen Dresden fehlten Mut und PS

Aktueller deutscher Pokalsieger, Supercup-Gewinner und Champions-League-Teilnehmer: Der Dresdner SC ist seinem Ruf am Mittwochabend in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit gerecht geworden. 1.367 Zuschauer sahen überlegene Gäste und einen VC Wiesbaden, der sich eigentlich deutlich mehr Gegenwehr vorgenommen hatte. Bereits nach 58 Minuten war das 0:3 (15:25, 15:25, 17:15) besiegelt. Der VCW muss seine Punkte nun am Freitag (23.1.2026, 18:00 Uhr) bei Schwarz-Weiß Erfurt holen, um sich in der Tabelle weiter nach oben orientieren zu können (weiterhin Siebter).

Mit vielen leichten Fehlern im Angriff und am Netz spielte das Team von Chefcoach Tigin Yağlioğlu sowie den Co’s Christian Sossenheimer und Scout Marcel Frisch den Sächsinnen zusätzlich in die Hände. Und die trafen mit vielen Tips immer wieder in den freien Raum und zeigten schulbuchmäßige Winkelschläge. Dem VCW gelang kein Blockpunkt und nur ein Ass. Dem DSC reichte eine durchschnittliche Leistung – wohl auch deshalb, weil die Hessinnen zu viel Respekt vor dem selbstbewussten Favoriten zeigten. In den vergangenen Tagen waren einige der VCW-Spielerinnen gesundheitlich nicht auf der Höhe, auch das war sicher ein Grund für die fehlenden PS.

Die Story

Wiesbaden begann mit einer ungewohnt jugendlichen Aufstellung: Hanna Weinmann im Zuspiel, Marlene Rieger in der Mitte und Jovana Dordević im Außenangriff bekamen angesichts der kräftefordernden Englischen Woche eine Bewährungsprobe gegen den Traditionsclub und sechsfachen Deutschen Meister (zuletzt 2021). Alle drei Athletinnen sind Jahrgang 2006, ebenso wie Libera Lilly Bietau, die ihr zweites Match als Vertretung der länger verletzten Rene Sain (Kroatien) bestritt und erneut abgeklärt agierte.

Erster Satz: 15:25 (0:1)

Das erste Ass im Spiel lieferte Cayetana López Rey (Jahrgang 2005) zur 2:1-Führung für den VCW. Rasch drehte sich das Geschehen. Nach dem 3:7 holte Tigin Yağlioğlu seine Truppe erstmals zur „Sprechstunde“ an die Seitenlinie. Der DSC-Angriffspower war freilich schwer beizukommen, insbesondere Außenangreiferin Miku Akimoto hatte sich bis dahin schon mehrfach vehement in Szene gesetzt. Beim 8:13 punktete Jovana Dordević für die Gastgeberinnen und beim 12:17 war es Laura Broekstra. Inzwischen standen Wiesbadens erfahrene Athletinnen auf dem Feld. Die VCW-Punkte zum 14:21 und 15:22 waren DSC-Geschenke in Form von Fehlaufschlägen. Und dann „revanchierte“ sich Pleun van der Pijl mit einem Angriffsschlag ins Netz – das war gleichbedeutend mit dem 15:25.

Zweiter Satz: 15:25 (0:2)

Wieder war es Cayetana López Rey, die den VCW mit 2:1 in Führung brachte. Kein Problem für die DSC-Volleys, deren nachfolgenden Punkte dann viel zu schnell erspielt wurden (3:7). Nach der Aufschlagserie von Miku Akimoto konnte Jimena Fernández Gayoso auf 4:7 verkürzen. Marlene Rieger foppte den Gegner zum 6:8. Beim 8:13 zog Hallensprecher Tobi Radloff in seiner unnachahmlichen Art alle Register, um das Publikum weiter anzuheizen ... Resultat unten auf dem Parkett: der 9. Punkt. Zum Ende konnte Pleun van der Pijl nochmal mit einer (unterbrochenen) Punktserie glänzen, aber sie war es dann auch, die – wie schon im ersten Satz – den letzten Ball ins Netz bugsierte.

Dritter Satz: 17:25 (0:3)

2:0-Start des VCW, der das Spiel bis zum das 4:6 einigermaßen offenzuhalten vermochte. Dann übernahm der Gast erwartungsgemäß das Zepter (6:11) – durch beeindruckende Angriffsschläge, aber auch „unterstützt“ durch vergebliche Flugversuche und Eigenfehler der Hessinnen. Dresden fand immer wieder Lücken. Dann doch noch ein kurzes Zwischenhoch des VCW (11:13) und die Zuschauer waren wieder voll da! Miku Akimoto aber auch: 11:15. Das 13:16 besorgte Jimena Fernández Gayoso in beeindruckender Manier. In der Auszeit wurde Libera Lilly Bietau gebührend gefeiert, ebenso wie das im Anschluss schön herausgespielte 14:17 von Laura Broekstra. Aber nun hatte der VCW sein Pulver verschossen. Die letzten zwei heimischen Punkte schafften Gayoso und López Rey (17:25).

MVP wurde Dresdens Miku Akimoto, Silber ging an Cayetana López Rey. Bei Dresden trafen vier Spielerinnen zweistellig: Miku Akimoto (14), Lorena Lorber Fijok und Marta Levinska (je 14) sowie Mette Marleen Pfeffer. Erfolgreichste Wiesbadenerin war Cayetana López Rey (9).

VCW-Kader + Statistik

Zuspiel: Sanne Konijnenberg (Niederlande), Hanna Weinmann – Außenangriff: Pleun van der Pijl (Niederlande; 3), Dagmar Boom (Niederlande; 3), Cayetana López Rey (Spanien; 9), Jovana Dordević (7) – Mittelblock: Laura Broekstra (3), Hannah Clayton (USA; 3), Marlene Rieger (1) – Diagonal: Jimena Fernández Gayoso (Spanien; 2) – Libera: Lilly Bietau

STATEMENTS

VCW-Chefcoach Tigin Yağlioğlu: „Wir hatten einige angeschlagene Spielerinnen, die nicht über die gesamte Distanz gehen sollten. Um es kurz auf den Punkt zu bringen: Wir hätten es besser machen können. Es fehlte auch der Mut. Die Trainingsleistungen haben sich nicht widergespiegelt. Gegen Erfurt müssen und werden wir ein anderes Gesicht zeigen.“

Marlene Rieger (Mittelblock): „Unser Trainer hat am vergangenen Sonntag nach dem Spiel gegen Borken angekündigt, dass wir mit einer neuen Rotation gegen Dresden spielen werden. Entsprechend haben wir in der Woche trainiert. Es war für uns Junge toll, anfangen zu können, wir wollten uns unbedingt beweisen. So ganz ist das nicht gelungen, wir hatten uns mehr vorgenommen. Der Druck von DSC-Seite war schon sehr stark.“

(Text: Sabine Ursel)

TERMINE – 1. Volleyball Bundesliga Frauen

23.1.2026 (Freitag)

18:00 Uhr: Schwarz-Weiß Erfurt – VCW

Erfurt, Riethsporthalle

1.2.2026 (Sonntag)

18:00 Uhr: Binder Blaubären TSV Flacht – VCW

Weissach, Heckengäusporthalle II

3. VCW-Doppelspieltag

Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

14.2.2026 (Samstag)

17:15 Uhr: VCW (Profis) – VfB Suhl Lotto Thüringen

20:15 Uhr: VCW 2 – SSC Freisen

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Der 1. Volleyball-Club Wiesbaden e.V. wurde 1977 gegründet und ist spezialisiert auf Frauen- und Mädchenvolleyball. Die professionelle Damen-Mannschaft ist seit 2004 ohne Unterbrechung in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen vertreten und spielt ihre Heimspiele in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, im Herzen der hessischen Landeshauptstadt. 
Die bislang größten sportlichen Erfolge des VC Wiesbaden sind national die Deutsche Vizemeisterschaft (Saison 2009/2010), der Einzug ins DVV-Pokalfinale (2012/2013 und 2017/2018) sowie international der Einzug ins Europapokal-Halbfinale des CEV Volleyball Challenge Cup 2024. Erfolgreiche Nachwuchsarbeit ist DNA des VCW. Aktuell bestehen über 30 Nachwuchs-Teams, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Titel bei überregionalen Volleyball-Meisterschaften sowie im Beachvolleyball erkämpften. Als Auszeichnung dafür erhielt der VC Wiesbaden im Jahr 2016 das „Grüne Band“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Der VC Wiesbaden ist Lizenzgeber der unabhängigen VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH, die die Erstliga- und Zweitliga-Mannschaft stellt. Der Verein ist zudem Mitglied der Volleyball Bundesliga (www.volleyball-bundesliga.de) sowie des Hessischen Volleyballverbands (www.hessen-volley.de). Das Erstliga-Team wird präsentiert von dem Platin-Lilienpartner ESWE Versorgung (www.eswe.com).

Mit der strategischen Initiative „VCW@2030 – Home for Female Professionals“ verfolgt der Club eine klare Vision: Der VC Wiesbaden will zu einer der führenden Talentschmieden im deutschen Frauenvolleyball werden und gleichzeitig ein Umfeld schaffen, in dem talentierte Sportlerinnen zu starken Persönlichkeiten heranwachsen. Im Mittelpunkt der Strategie stehen sportliche Exzellenz, wirtschaftliche Stabilität, professionelle Strukturen sowie die enge Verzahnung von Profi- und Nachwuchsbereich. Die Ergänzung der sportlichen Talentschmiede um den Bereich Female Growth wird ausgewählte Spielerinnen mit Modulen rund um Ausbildung, Karriereentwicklung, soziale Kompetenz und regionale Vernetzung unterstützen und so eine umfassende Entwicklungs-Plattform für die besten Talente im Frauen-Volleyball bieten.

Text- und Bildmaterial stehen honorarfrei zur Verfügung – beim Bild gilt Honorarfreiheit ausschließlich bei Nennung des Fotografen. Weitere Pressemitteilungen und Informationen unter: www.vc-wiesbaden.de

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Dokument:  VCW_PM_2526-042_Nachbericht-DSC.docx
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