Johanniter Unfall Hilfe e.V.

Früherer Generalinspekteur der Bundeswehr wird neuer Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe
Hans-Peter von Kirchbach heute offiziell ins Amt eingeführt

Der neue Präsident der Johanniter, ( v. l. n. r.) Hans-Peter v. Kirchbach, tritt sein Amt an. Dr. Oskar Prinz v. Preußen, Herrenmeister des Johanniterordens, überreichte in Berlin die Ernennungsurkunde. Sein Vorgänger, Wilhelm Graf v. Schwerin, schied nach 21 Jahren aus dem Amt. Die Verwendung dieses... mehr

    - Querverweis: Bild wird über obs versandt und ist abrufbar unter:
        http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs

    Berlin (ots) - Hans-Peter von Kirchbach ist der neue Präsident
der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH). Der frühere Generalinspekteur
der Bundeswehr wurde heute in Berlin offiziell mit einem Gottesdienst
und einer Festveranstaltung in dieses Amt eingeführt. Der
Landesbischof der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg,
Wolfgang Huber, hielt aus diesem Anlass die Predigt.
    
    General a.D. von Kirchbach tritt die Nachfolge von Wilhelm Graf
von Schwerin an, der 21 Jahre lang als Präsident der zweitgrößten
deutschen Hilfsorganisation vorstand. Zu seinen besonderen
Verdiensten zählt der konsequente Aufbau der Johanniter-Unfall-Hilfe
in den östlichen Bundesländern nach der Wiedervereinigung. Von rund
550.000 Mitgliedern im Jahre 1989 wuchs die Organisation auf heute
1,3 Millionen an.
    
    Die evangelische Johanniter-Unfall-Hilfe ist einer der größten
sozialen Dienstleister in Deutschland. Sie wurde 1952, vor genau 50
Jahren, gegründet. Zu den Aufgaben der Johanniter gehört die
Ausbildung  in Erster Hilfe, die Absicherung des Sanitätsdienstes bei
Veranstaltungen und der Katastrophenschutz. Die Johanniter haben in
Deutschland ein organisiertes Rettungswesen mit aufgebaut. Weitere
Arbeitsbereiche sind u.a. der Ambulanz- und Auslandsrückholdienst,
die Betreuung von Behinderten, stationäre und ambulante Altenpflege,
der Hausnotruf, Mahlzeitendienste sowie die Kinder- und Jugendarbeit.
Die Johanniter engagieren sich ebenfalls bei internationalen
Hilfsprojekten, z.B. im Kosovo, in der Demokratischen Republik Kongo
und in Namibia.
    
    Die JUH ist heute eine Massenorganisation. Sie beschäftigt
bundesweit 8.500 Menschen. 18.000 Aktive arbeiten ehrenamtlich in der
Organisation mit. 1,3 Millionen Menschen zählen heute zu ihren
Fördermitgliedern.
    
    Zu den wichtigsten Herausforderungen der Johanniter-Unfall-Hilfe
heute gehört der Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und christlichem
Anspruch. Dazu erklärte der neue Präsident der Hilfsorganisation:
"Wir müssen wirtschaftlich erfolgreich sein,  aber unser sozialer
Anspruch, der muss an erster Stelle stehen." Und weiter: "Die
Menschenwürde und ihr Erhalt vom Anfang des Lebens bis zu seinem Ende
ist wichtigster Bezugspunkt unserer Kultur des Helfens und
Mittelpunkt unserer Arbeit."
    
    Hans-Peter von Kirchbach hat es sich zur Aufgabe gemacht,
insbesondere die Jugendarbeit innerhalb der JUH zu verstärken: "Wenn
man in unserem Staat Verantwortung wahrnehmen will, muss man sich
auch in der Jugendarbeit engagieren. Dabei geht es darum, jungen
Leuten Perspektiven zu eröffnen. Das heißt auch, zu zeigen, dass es
in diesem Leben bei weitem mehr gibt als Geld verdienen, für dass es
sich zu leben lohnt. Es ist die Sache des Helfens, die auch dazu
beitragen kann, selbst ein besseres und zufriedeneres Leben zu
führen."
    
ots Originaltext: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Ansprechpartner:
Christoph Ernesti, - Pressesprecher -
Tel: 030 / 26997-185, Fax: 030 / 26997-109
e-mail: christoph.ernesti@juh.de

Kontaktadresse:
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Lützowstr. 94, 10785 Berlin

Original-Content von: Johanniter Unfall Hilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Johanniter Unfall Hilfe e.V.

Das könnte Sie auch interessieren: