Neueröffnung der Klinik für Nephrologie, Infektiologie und Antibiotic Stewardship: Chefarzt Mahmoud Ali im Portrait
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Neueröffnung der Klinik für Nephrologie, Infektiologie und Antibiotic Stewardship: Chefarzt Mahmoud Ali im Portrait
Mit der Neueröffnung der Klinik für Nephrologie, Infektiologie und Antibiotic Stewardship im Frühjahr 2026 hat das Helios Klinikum Bad Saarow interdisziplinären Zuwachs bekommen. Die Klinik betreut Patient:innen ganzheitlich: Von der Diagnostik über Therapieentscheidungen bis hin zur Therapiekontrolle, mit Fokus auf Wirksamkeit, Sicherheit und langfristige Resistenzprävention. Im Portrait gibt Chefarzt Mahmoud Ali Einblicke in seinen beruflichen Werdegang, seine Motivation und seine Vision für die Klinik.
Bad Saarow. Mit der Neueröffnung der interdisziplinären Klinik für Nephrologie und Infektiologie am Helios Klinikum Bad Saarow übernimmt Mahmoud Ali, MHBA, M.Sc., die chefärztliche Leitung der neuen Klinik. Der Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie und Infektiologie verfügt über langjährige nationale und internationale Erfahrung sowie besondere Expertise im Aufbau nephrologischer Strukturen. Mit ihm und seinem Team gewinnt das Helios Klinikum Bad Saarow ausgewiesene Expertise für den weiteren Ausbau seines medizinischen Angebots.
Mahmoud Ali studierte Humanmedizin an der Universität Kairo und absolvierte dort zusätzlich einen Master of Science (M.Sc.). Seine Weiterbildung im Bereich Innere Medizin und Nephrologie absolvierte er am Universitätsklinikum Kairo. Später folgten mehrere Hospitationen an der Charité in Berlin, bevor er seine berufliche Laufbahn in Deutschland fortsetzte.
Seit 2020 ist Mahmoud Ali in der Region Nordost-Brandenburg in leitenden Positionen sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich tätig und sammelte dadurch umfangreiche Erfahrungen in der regionalen medizinischen Versorgung. So war er 2022 bis 2026 als Leitender Oberarzt am Klinikum Frankfurt (Oder) tätig und verantwortete den organisatorischen und medizinischen Aufbau des nephrologischen Bereichs. Neben seiner Facharztanerkennung verfügt er über die Zusatzbezeichnung Infektiologie, die Qualifikation als Hypertensiologe der Deutschen Hochdruckliga (DHL), ist ABS-Experte (Antibiotic Stewardship) und absolvierte den Masterstudiengang Health Business Administration (MHBA) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Die Nephrologie habe ihn besonders fasziniert, weil sie langfristige Betreuung von Patient:innen, Akutmedizin, Intensivmedizin und interdisziplinäre Zusammenarbeit miteinander verbindet. Für das Helios Klinikum Bad Saarow habe er sich entschieden, weil hier die Möglichkeit besteht, gemeinsam mit einem erfahrenen Team moderne Strukturen in Nephrologie und Infektiologie weiter auszubauen und die regionale Versorgung nachhaltig zu stärken.
„Unser Ziel ist es, eine moderne und patientenorientierte Nephrologie und Infektiologie aufzubauen, die medizinische Qualität und enge Zusammenarbeit verbindet“, erklärt Mahmoud Ali. Besonders freue er sich darauf, gemeinsam mit seinem Team die neue Klinik weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit mit ambulanten Nierenzentren sowie regionalen Krankenhäusern weiter zu intensivieren.
Das interdisziplinäre Team der Klinik für Nephrologie und Infektiologie am Helios Klinikum Bad Saarow verfügt über besondere Expertise in Innerer Medizin, Nephrologie, Infektiologie, Antibiotic Stewardship, Hypertensiologie und Lipidologie. Es ist auf die Diagnostik und Behandlung von Nierenerkrankungen sowie infektiologischen Krankheitsbildern spezialisiert und arbeitet bereits seit vielen Jahren eng zusammen. Dadurch ist ein erfahrenes, vertrauensvolles und sehr gut eingespieltes Team entstanden, so Mahmoud Ali.
Weitere Informationen zur neuen Klinik für Nephrologie und Infektiologie und Kontaktmöglichkeiten für Zuweisende finden Sie auf der Website.
Das Helios Klinikum Bad Saarow ist ein Krankenhaus der qualifizierten Regelversorgung und gehört mit 629 Betten zu den modernsten und größten Kliniken der Region. 19 Fachabteilungen, drei Institute, eine Zentrale Notaufnahme, ein Zentrallabor und verschiedene zertifizierte Zentren ermöglichen ein umfassendes Spektrum modernster Diagnostik und innovativer Therapien. Insgesamt arbeiten am Klinikstandort und in den am Klinikum angeschlossenen medizinischen Einrichtungen etwa 1.300 Mitarbeiter:innen. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane nimmt das Klinikum an der Lehre und Ausbildung von Medizinstudenten teil.
Fresenius Helios ist der führende private Gesundheitsdienstleister in Europa und versorgt mit rund 140 Kliniken und zahlreichen ambulanten Einrichtungen jährlich rund 27 Millionen Menschen. Zusammen mit Fresenius Kabi, Anbieter von Gesundheitsprodukten für kritisch und chronisch Kranke, gehört Fresenius Helios zum Gesundheitskonzern Fresenius. Mit seinen rund 130.000 Mitarbeitenden der Helios Gruppe in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika erzielte Fresenius Helios 2025 einen Gesamtumsatz von mehr als 13,5 Milliarden Euro.
In Deutschland betreibt Helios mehr als 80 Kliniken, rund 200 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), sechs Präventionszentren und 30 arbeitsmedizinische Zentren. Helios behandelt im Jahr 2025 rund 5,6 Millionen Menschen in Deutschland, davon mehr als 4 Millionen ambulant. Seit seiner Gründung setzt Helios auf messbare, hohe medizinische Qualität und Datentransparenz und ist bei über 90 Prozent der Qualitätsziele besser als der bundesweite Durchschnitt. In Deutschland beschäftigt Helios rund 80.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 8,1 Milliarden Euro. Helios steht mit 35 eigenen Bildungszentren für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.
Quirónsalud verfügt über 57 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, rund 130 ambulante Gesundheitszentren sowie über 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 22 Millionen Patient:innen behandelt, davon mehr als 20 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 50.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von mehr als 5,4 Milliarden Euro.
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