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15.10.2020 – 11:07

Hausfrage

Tag des Schornsteinfegers: Wann kehrt er wieder?

Tag des Schornsteinfegers: Wann kehrt er wieder?
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Bremen, 15.10.2020- Jeder Hausbesitzer hatte schon mit ihm zu tun: Der Schornsteinfeger. Aber was macht ein Schornsteinfeger eigentlich alles und wie viel kosten seine Leistungen? Pünktlich zum Tag des Schornsteinfegers hat das Portal Hausfrage einige interessante Fakten über den Berufsstand des Schornsteinfegers zusammengetragen.

Freier- oder Bezirksschornsteinfeger?

Die Berufsgruppe des Schornsteinfegers teilt sich in zwei Arten: Bezirksschornsteinfeger und freie Schornsteinfeger. Der Bezirksschornsteinfeger führt die Feuerstättenschau durch, überprüft Änderungen, übernimmt die Bauabnahme und kontrolliert, ob die Kehrintervalle eingehalten werden. Außerdem erstellen sie den sogenannten Feuerstättenbescheid. Seit 2013 ist es möglich, dass auch zugelassene freie Schornsteinfeger die Mess-, Reinigungsund Wartungsarbeiten des Bezirksschornsteinfegers übernehmen.

Durchschnittliche Wartungskosten

Wie oft die eigene Heizung gewartet werden muss, verrät der Feuerstättenbescheid. Grundsätzlich gilt: Je älter die Heizungsanlage, desto häufiger steht ein Kontrolltermin an. In der Regel ist ein Termin pro Jahr ausreichend. Die Preise für Mess- Reinigungs- und Wartungsarbeiten, die von freien Schornsteinfegern durchgeführt werden, sind zwar meist frei verhandelbar, es gibt aber trotzdem Richtwerte, an denen sich orientiert werden kann. Im Vorfeld sollten also mehrere Angebote eingeholt werden.

Führt ein Bezirksschornsteinfeger besagte Arbeiten durch, so sind die Preise in der Kehrund Überprüfungsordnung festgeschrieben. Arbeiten an einer konventionellen Öl- oder Gasheizung kosten ca. 40 bis 50 Euro, während bei einer Holz- und Pelletheizung 40 bis 60 Euro anfallen. Die Wartungskosten für einen gelegentlich genutzten Kamin oder Ofen betragen ca. 20 bis 30 Euro. Wird der Ofen oder Kamin täglich genutzt, so kann mit 70 bis 80 Euro gerechnet werden.

Förderungen

Die Kosten für Schornsteinfeger können Hausbesitzer steuerlich absetzen. So können bis zu 20 Prozent der Kosten erstattet werden. Seit Januar diesen Jahres lohnt es sich auch finanziell auf Heizsysteme umzusteigen, die erneuerbare Energien nutzen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert den Austausch eines alten Heizsystems mit hohen Zuschüssen. Wenn zum Beispiel ein Gasbrennwert-Kessel mit Solarthermie oder eine Pelletheizung installiert werden erhalten Eigentümer bis zu 35 Prozent der Kosten zurück. Zusätzlich wird ein Austauschbonus von 10 Prozent für eine alte Ölheizung gezahlt.

Über Hausfrage

Die Plattform Hausfrage wurde 2013 als Teil der Interlead GmbH gegründet. Das junge Unternehmen aus der Bremer Überseestadt verfolgt das Ziel, mehr Transparenz in den Immobilienmarkt zu bringen. Als Anlaufstelle für alle Themen rund ums Haus vermittelt das wachsende Team aus Redakteuren, Fachberatern und Vermarktungsexperten den passenden Anbieter an Eigenheimbesitzer, erstellt hilfreiche Ratgeber für wichtige Entscheidungen und beantwortet alle Fragen zu den Themenbereichen Bauen und Wohnen. Weitere Informationen unter www.hausfrage.de

Kontakt für Rückfragen

Marilena Meyer
Interlead GmbH
Konsul-Smidt-Straße 8u
28217 Bremen
presse@hausfrage.de