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25.05.2004 – 09:01

medico international

Medizinische Nothilfe in Rafah
medico international bittet dringend um Spenden für Nothilfe-Maßnahmen im palästinensischen Rafah

    Frankfurt/Main (ots)

Mit einem dringend Hilfsaufruf zugunsten ihrer palästinensischen Partner hat sich die Frankfurter Hilfsorganisation, medico international an die Öffentlichkeit gewandt. Seit den israelischen Militäraktionen in Rafah, im Gaza-Streifen, sind die medico-Partner mit Ambulanzen, Notfall-Kliniken und medizinischem Personal vor Ort. Immer wieder werden sie entgegen den Genfer Konventionen bei der Versorgung von Verwundeten und der Bergung von Toten durch die israelische Armee behindert. Es gab sogar direkte Angriffe auf Ambulanzen.          Gesundheitssituation in Rafah

    Nach Angaben des medico-Partners, Palestinian Medical Relief Society (PMRS), sind bei den Angriffen der israelischen Armee seit dem 17. Mai mindestens 57 Menschen ums Leben kommen und ca. 1500 Personen durch gezielte Häuserzerstörung obdachlos geworden. Das einzige Krankenhaus in Rafah ist vollkommen überlastet, weshalb die medico-Partner noch zwei weitere Notfall-Kliniken errichtet haben. Auch wenn der teilweise Rückzug der israelischen Armee aus Rafah die Versorgung der Opfer der Militäraktionen zunächst erleichtern wird, bleibt die Lage dramatisch insbesondere für die Menschen, deren Häuser zerstört wurden. Darüber hinaus ist das Abwassersystem von Rafah, einem der dichtbesiedeltsten Orte der Welt, beschädigt. Die Abwässer fließen nun ungehindert durch die Straßen und stellen eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr dar.          Israelisch-palästinensische Kooperation für die Opfer in Rafah

    Mit Beginn der israelischen Militäraktion hat die Palestinian Medical Relief Society (PMRS) unverzüglich 90 Prozent ihrer hauptamtlichen Mitarbeiter im Gaza-Streifen  nach Rafah entsandt, welche zusätzlich durch viele Freiwillige unterstützt werden. Parallel haben die israelischen Ärzte für Menschenrechte (PHR) Hilfsgüter und medizinisches Material über den südlichen Sufa-Checkpoint an ihre PMRS-Kollegen in Rafah übergeben. Die israelischen und palästinensischen Ärzte arbeiten seit mehr als 13 Jahren zusammen und setzen mit dieser Arbeit auch ein Zeichen gegen Hass und Gewalt im israelisch-palästinensischen Konflikt.     

    Spenden werden erbeten unter:
    medico international,
    Kontonummer 1800,
    Bankleitzahl 500 502 01,
    Stichwort: Israel - Palästina.
    
    
ots Originaltext: medico international
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Für Rückfragen und Interview-Wünsche wenden Sie sich bitte an:
Katja Maurer,
069-9443829, 01711221261

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