Prof. Dr.-Ing. Uwe Arens in den nationalen Ausschuss für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit berufen
Pressemitteilung der Hochschule Bremerhaven vom 13. Juli 2026
Prof. Dr.-Ing. Uwe Arens in den nationalen Ausschuss für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit berufen
Bremerhavener Professor berät in Gremium Bundesministerin für Arbeit und Soziales
Die Arbeitswelt verändert sich und damit auch die Anforderungen an die Sicherheit und den Gesundheitsschutz für Arbeitnehmer:innen. Umso wichtiger ist daher, dass auch das Arbeitsschutzgesetz an die neuen Herausforderungen angepasst wird. Der Bremerhavener Professor Dr.-Ing. Uwe Arens wurde nun in den nationalen Ausschuss für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (ASGA) berufen. Dort gehört er zu einer kleinen Gruppe Wissenschaftler:innen, die zukünftig das Bundesministerin für Arbeit und Soziales (BMAS) beraten werden. „Die Mitwirkung im Ausschuss für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit war ein berufliches Ziel, das ich gern erreichen wollte. Ich freue mich also sehr über die Berufung und die kommenden Aufgaben.“, sagt er.
Der ASGA setzt sich aus je zwei Mitgliedern der Arbeitgeber, der Gewerkschaften, der Landesbehörden für den Arbeitsschutz und der gesetzlichen Unfallversicherung zusammen. Erweitert wird dieser Kreis durch fachkundige Personen, zu denen insbesondere Vertreter:innen aus Wissenschaft und Forschung gehören. Gemeinsam wollen sie das Bundesministerin für Arbeit und Soziales zu Fragen der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit beraten. Dabei geht es um verschiedene Schwerpunkte, beispielsweise psychische Gesundheit, ortsflexible Bildschirmarbeit oder Gefährdungsbeurteilungen. Sie analysieren den Stand von Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse und sprechen auf dieser Grundlage Empfehlungen aus oder schaffen die Grundlagen für eine neue technische Regel. Dies soll die Gesundheit der Arbeitnehmer:innen schützen.
Ein Vorhaben, dem sich Prof. Arens im ASGA widmen wird, ist die Auswirkung des Klimawandels auf die Arbeitssicherheit – ein Thema, zu dem er schon länger forscht. Aktuell läuft das Projekt „Hitzeschutz besonders exponierter Berufsgruppen im Bundesland Bremen“ (HiBeBB). Darin werden effektive und praxistaugliche Anpassungsmaßnahmen zum Hitze- und UV-Schutz sowie branchenspezifische Informations- und Kommunikationskonzepte entwickelt. Außerdem soll eine Strategie zur Qualifizierung betrieblicher Arbeitsschutzakteure, wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit und der Betriebsärztinnen und -ärzte entstehen. Mit den Ergebnissen sollen die Ziele des Hitzeaktionsplans Bremen.Bremerhaven und gleichzeitig die Klimaanpassungsstrategie des Bundeslands Bremen umgesetzt werden. Alle Informationen zum Projekt unter www.hs-bremerhaven.de/de/forschung/projekte/hibebb.
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