Nebel im Kopf nach Krebs ist real – und behandelbar
Pressemitteilung
Nebel im Kopf nach Krebs ist real – und behandelbar
Weltkrebstag: Immer mehr Menschen überleben Krebs – doch viele bleiben mit unsichtbaren Folgen zurück.
Berlin, 04. Februar 2026 – Viele, die Krebs überlebt haben, kennen das: Namen fallen nicht ein, Termine werden vergessen, ein Gespräch kostet plötzlich Kraft. Bis zu 75 Prozent der Betroffenen kämpfen während oder nach der Therapie mit Beschwerden wie Vergesslichkeit, Konzentrationsproblemen oder einem „Nebel im Kopf“ [1].
Die Folgen können stark belasten: Betroffene fühlen sich im Alltag überfordert, im Beruf eingeschränkt und im sozialen Leben verunsichert. Gerade weil diese Beschwerden äußerlich unsichtbar sind, werden sie häufig spät oder gar nicht behandelt. Zum Weltkrebstag raten Expert:innen, die Beschwerden früh anzusprechen – denn in vielen Fällen lässt sich der Alltag wieder spürbar stabilisieren.
„Werde ich jetzt dement?”
Hinzu kommt: Die Angst vor Demenz. „Diese Sorge ist sehr verbreitet“, so Dr. med. Georgia Schilling, Chefärztin für Onkologische Rehabilitation. „Dabei handelt es sich um anders verursachte Denkstörungen, die sehr gut behandelbar sind.”
Expert:innen fordern deshalb mehr Aufmerksamkeit für diese Langzeitfolgen in der Denkleistung – und eine frühzeitige, alltagsnahe Unterstützung.
Die gute Nachricht: Man kann etwas tun
Eine wirksame Möglichkeit für Krebspatient:innen, Unterstützung zu bekommen, ist das Gehirntraining NeuroNation MED - das zeigen Studien [2,3]. In Deutschland ist das Training als „App auf Rezept“ zugelassen und damit vollständig von den Krankenkassen erstattet. So funktioniert die „App auf Rezept”:
- Rezept bei Ärzt:in / Psychotherapeut:in holen
- Bei der Krankenkasse einreichen (oder online auf www.neuronation-med.de/rezept hochladen)
- Code bekommen und starten
Das Wichtigste zum Welt-Krebs-Tag
„Nebel im Kopf" nach Krebs ist real, es ist belastend – und es ist behandelbar. Was Betroffene jetzt brauchen, sind mehr Aufklärung und ein einfacher Zugang zu wirksamer Unterstützung. „Digitale Anwendungen sind hier ein vielversprechender Weg: Sie sind jederzeit verfügbar und ermöglichen Betroffenen, selbst aktiv zu werden“, so Dr. Schilling. „Das allein wirkt oft schon entlastend.“
Ihr wichtigster Rat an andere Betroffene: „Offen über kognitive Beschwerden sprechen, Hilfe annehmen und sich nicht schämen. Man ist nicht allein – und man kann etwas tun.“
Begleitend zur Pressemitteilung bieten wir Journalist:innen eine Testversion von NeuroNation MED zur eigenen Erfahrung an. Zusätzlich steht Dr. med. Georgia Schilling, Chefärztin für Onkologische Rehabilitation, für Interviews oder Hintergrundgespräche zur Verfügung.
Quellen
[1] Rick, O. (2018). Die Bedeutung der kognitiven Dysfunktion in der onkologischen Rehabilitation.
[2] Kleinknecht, K. R., Bierend, M., Keim, L. M., Bartels, F., Lampit, A., & Finke, C. (2024). Computerized cognitive training improves cognitive function in primary breast cancer survivors. NPJ Breast Cancer, 10(1), 85.
[3] Ferizaj, D. et al. (2024). Effectiveness of a mobile cognitive training application on neuropsychological outcomes in individuals with mild cognitive impairment: a randomized controlled trial. OSF Preprints.
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Über NeuroNation MED
NeuroNation MED ist eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) von der Synaptikon GmbH zur Behandlung kognitiver Defizite, die auf evidenzbasiertem Gehirntraining basiert und Patient:innen unterstützt, ihre mentale Leistungsfähigkeit gezielt zu stärken.
Über die Synaptikon GmbH
Die Synaptikon GmbH wurde 2011 in Berlin gegründet und entwickelt digitale Lösungen zur Förderung der kognitiven Gesundheit. Mit über 30 Millionen Nutzer:innen weltweit zählt das Unternehmen zu den führenden Anbietern digitaler kognitiver Interventionen. Die App NeuroNation MED ist als Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) dauerhaft zugelassen und kann von Ärzt:innen und Therapeut:innen auf Rezept verordnet werden (PZN: 18787822). Sie richtet sich an Menschen mit leichten kognitiven Störungen (ICD-10: F06.7) – etwa infolge von erworbenen und neurodegenerativen neurologischen, internistischen oder onkologischen Grunderkrankungen. Das multimodale Trainingsprogramm umfasst 23 interaktive, personalisierte Übungen und basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus klinischen Studien. NeuroNation MED ist CE-gekennzeichnet, auf Deutsch und Englisch verfügbar und wird in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen wie der Charité Berlin, der Universitätsklinik Jena und der Universität zu Köln weiterentwickelt. www.neuronation-med.de
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