Consorsbank

Aufgeklärt: die 5 größten Irrtümer beim Ratenkredit

Nürnberg (ots) - Ob neues Auto oder neuer Anstrich: Ein Ratenkredit kann für viele Verbraucher in finanziell angespannten Situationen eine gute Lösung sein. Denn monatliche Raten inklusive Zinsen sind leichter zu stemmen als ein hoher Betrag auf einmal. Doch häufig basiert das Wissen über Kredite auf falschen Annahmen und gefährlichem Halbwissen. Das kann Privatpersonen unter Umständen viel Geld kosten. Deshalb hat die Consorsbank die fünf größten Mythen in puncto Ratenkredit einem Faktencheck unterzogen:

1. Lieber das Bankkonto überziehen als einen Ratenkredit aufnehmen

Weit gefehlt: Mit einem Dispositionskredit können Verbraucher zwar kurzfristig finanzielle Engpässe überbrücken, doch das hat seinen Preis. Im Gegensatz zum Dispositionskredit hat der Ratenkredit oft die besseren Konditionen. Dispozinsen liegen teils bei über 10 Prozent. Es kann sich somit lohnen, den Dispokredit mit einem Ratenkredit auszugleichen. Wer regelmäßig sein Konto überzieht, ist mit einem Ratenkredit besser bedient als mit einem Dispokredit. Die Faustregel: Eine Überziehung des Girokontos sollte nicht länger als einen Monat dauern, um nicht unnötig Geld zu verschenken. Unterm Strich spart aber natürlich nur der, der mit dem Ratenkredit den Dispokredit ausgleicht und nicht sofort wieder neu ausnutzt.

2. Einen seriösen Ratenkredit gibt es nur bei meiner Hausbank

Der Gang zur Hausbank mag zwar bequem sein, ist aber nicht am günstigsten: Online-Angebote bieten häufig bessere Konditionen als die Kreditangebote von Filialbanken und sind genauso seriös. Die Zinssätze der Direktbanken sind häufig niedriger, weil die Kosten entfallen, die beim Abschluss in einer Filiale entstehen. Außerdem können Verbraucher Online-Kredite rund um die Uhr ganz bequem von zu Hause berechnen, beantragen und abschließen.

3. Schufa-Anfragen wirken sich auf meine Kreditwürdigkeit aus

Jede Kreditanfrage wird an eine Auskunftei für kreditrelevante Informationen wie die Schufa weitergeleitet. Um die Bonität nicht durch viele Kreditanfragen negativ zu beeinflussen, stellen seriöse Anbieter wie etwa die Consorsbank stets eine sogenannte Anfrage Kreditkonditionen. Diese Art der Abfrage wird nach zehn Tagen gelöscht und beeinflusst die kreditrelevanten Informationen nicht negativ. In jedem Fall wird allerdings die Bonität des Kreditnehmers geprüft: Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass Banken verpflichtet sind, die Bonität ihrer potenziellen Kreditnehmer zu prüfen.

4. Ist der Kreditvertrag unterschrieben, gibt es kein Entkommen

Das stimmt nicht: Verbraucher können innerhalb von 14 Tagen nach Unterzeichnung vom Vertrag zurücktreten. Dieses Widerrufsrecht schreibt der Gesetzgeber vor. Viele Banken bieten auch eine verlängerte Rücktrittsfrist an. Und auch nach Ablauf dieser zusätzlichen Fristen können Ratenkreditnehmer ihren Vertrag unter bestimmten Bedingungen kündigen. Hier sollten sich Verbraucher jedoch über die genauen Bedingungen und Kosten vor Vertragsunterzeichnung informieren. Oft sind Sonderzahlungen oder eine vorzeitige Rückzahlung möglich, um einen Vertrag zu beenden.

5. Einen Kredit nehmen nur Menschen mit chronischer Geldnot auf

Ein Darlehen steht nicht im Zusammenhang mit chronischer Geldnot oder der Unfähigkeit, mit Geld umzugehen. Das zeigt der Anteil der Kreditnehmer, die ihr Darlehen pünktlich zurückzahlen: Laut einer Studie der Schufa liegt er bei 97,6 Prozent. Viel mehr hat die Aufnahme eines Kredits mit der Lebenslage und den aktuellen Bedürfnissen der Menschen zu tun.

Die Consorsbank ist Teil der französischen Großbank BNP Paribas. Deutscher Hauptsitz der Direktbank ist Nürnberg. Mit einem umfassenden Angebot an Finanzdienstleistungen und -produkten ist die Consorsbank eine der führenden Direktbanken. Die Consorsbank möchte die Regeln des digitalen Lebens auf den Umgang mit Geld übertragen und gemeinsam mit ihren Kunden das Banking der Zukunft entwickeln.

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BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv und hat sich mit 13 Gesellschaften erfolgreich am Markt positioniert. Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden werden von rund 5.000 Mitarbeitern bundesweit in allen relevanten Wirtschaftsregionen betreut.

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