Werdegang und Einsatzbereiche für hochqualifizierte Höhenarbeiter
Handwerkliche Arbeiten stellen besondere Anforderungen an eine fachgerechte Planung und Durchführung. Doch bevor es überhaupt ans Werk geht, muss sichergestellt werden, dass das Personal einen sicheren Zugang zum Einsatzort hat. Vor allem, wenn das Projekt in großen Höhen umgesetzt werden soll. Doch was geschieht, wenn sich weder Gerüste noch Arbeitsbühnen dafür eignen?
Mit seilunterstützten Höhenarbeiten liefern die Industrie Kletterer Hamburg eine flexible und zugleich sichere Lösung. Statt sich auf konventionelle Technik verlassen zu müssen, agieren die Fachkräfte bei ihren Einsätzen unabhängig. Die Grundlage dafür liefert die Kombination aus handwerklicher Kenntnis und der Seilzugangs- und Positionierungstechnik.
Handwerkliche Ausbildung als Grundlage für die Praxis
Höhenarbeiter durchlaufen einen besonderen Werdegang. Eine klassische Ausbildung, wie man sie von anderen Berufen kennt, gibt es nicht. Stattdessen führt der Einstieg in der Regel über eine Handwerksausbildung, die das notwendige Fundament für den künftigen Beruf legt. Dazu zählen etwa:
- Bauhauptgewerbe: Zimmerer, Maurer, Dachdecker, Beton- und Stahlbetonbauer
- Ausbaugewerbe: Stuckateure, Trockenbaumonteure, Maler und Lackierer
- Metall- und Anlagentechnik: Metallbauer, Konstruktions- und Anlagenmechaniker
- Elektrotechnik: Industrieelektriker, Mechatroniker, Elektroniker
Anhand dieser Beispiele zeigt sich schnell, dass die Kompetenzen unterschiedlichster Berufe auch in der Höhe gefragt sind. Je nach Gewerk erwerben die angehenden Fachkräfte praktische Fähigkeiten, technisches Verständnis und sicherheitsrelevantes Wissen, die sie später bei den Höheneinsätzen begleiten. Nach der Ausbildung sammeln viele zunächst mehrere Jahre Erfahrung in ihrem erlernten Bereich. Über Zeit kann dabei der Wunsch wachsen, neue Perspektiven zu erschließen und seinen beruflichen Horizont zu erweitern.
Weiterbildung zum FISAT-zertifizierten Seilzugangstechniker
Egal, welchen Beruf man zunächst ausgeübt hat, führt der nächste Schritt über eine Zertifizierung zum Seilzugangstechniker. Diese wird durch den „Fach- und Interessenverband für seilunterstützte Arbeitstechniken e.V.“ geregelt, auch unter dem Kürzel „FISAT e.V.“ bekannt. Die Geschichte des FISAT liegt darin begründet, dass Mitte der Neunziger Jahre die Arbeit am Seil durch die Berufsgenossenschaften verboten wurde. Der Verband legitimierte das Verfahren durch seine Mitwirkung an einem verbindlichen Regelwerk. Mit hohen Anforderungen an die Arbeitssicherheit und Ausbildung stellte es die Weichen für die heutige Anwendung der Seilzugangs- und Positionierungstechnik.
Im Rahmen der FISAT-Zertifizierung vermittelt die erste Ausbildungsstufe (Level 1) die grundlegenden Kenntnisse in der Zugangstechnik, um seilunterstützte Höhenarbeiten durchführen zu dürfen. Möchte man seine Kompetenzen als Industriekletterer erweitern, qualifizieren die nächsten Stufen für komplexere Tätigkeiten. Während Level 2 zusätzliche Rettungstechniken und erweiterte Arbeitsmethoden umfasst, befähigt Level 3 zur Einsatzplanung, Leitung und Aufsicht von Projekten.
Teamarbeit: Industriekletterer unterstützen sich gegenseitig
Die ursprüngliche Berufserfahrung und die FISAT-Zertifizierung bilden die Basis für die weitere Entwicklung. Im Verlauf der Tätigkeit als Höhenarbeiter erweitern sich sowohl die Fähigkeiten im Umgang der Seilzugangstechnik als auch die handwerklichen Kompetenzen. So ist es die Expertise der hochqualifizierten Fachkräfte der Industrie Kletterer Hamburg, auf dem das breit gefächerte Leistungsspektrum des Unternehmens fußt. Dazu zählen unter anderem Wartungs- und Reparaturarbeiten an Dächern, Fassadenarbeiten an Hochhäusern, Spezialmontagen an exponierten Bereichen oder auch Reinigungs- und Sicherungsarbeiten.
Die Vielfalt an Services spiegelt sich in den individuellen Werdegängen der Mitarbeiter wider. Während sie Erfahrung aus verschiedenen Berufen einbringen und sich gegenseitig ergänzen, ist die Arbeit im Team eine wichtige Voraussetzung für die Einhaltung hoher Sicherheitsstandards. Im gleichen Zug entwickeln sie ihre persönlichen Kompetenzen fortlaufend weiter. Stets unter dem Anspruch, Arbeiten in jeder Höhe nach den anerkannten Regeln des Handwerks und dem neuesten Stand der Technik zum Erfolg zu führen.
Letztlich bleibt festzuhalten, dass seilunterstützte Höhenarbeiten den Handlungsspielraum von Auftraggebern vergrößern. Zum einen, weil sie die Umsetzung von Projekten an Einsatzorten ermöglichen, welche durch konventionelle Zugangslösungen unerreichbar sind. Zum anderen, weil die Seilzugangs- und Positionierungstechnik in vielen Fällen eine wirtschaftlich sinnvollere Lösung darstellen kann.
Industrie Kletterer Hamburg IKH GmbH Schnackenburgallee 52 22525 Hamburg Telefon: 040 22864030 E-Mail: kontakt@industrie-kletterer-hamburg.de Website: https://www.industrie-kletterer-hamburg.de