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05.02.2019 – 10:43

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Gehaltsatlas 2019 - Deutschland im Gehaltsvergleich

Gehaltsatlas 2019 - Deutschland im Gehaltsvergleich
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Für den Gehaltsatlas 2019 haben die Vergütungsexperten von GEHALT.de 492.000 Daten ausgewertet. Im Fokus dieser Analyse standen die regionalen Einkommensunterschiede zwischen den Landeshauptstädten und Bundesländern in Deutschland. Zudem wurden Parameter wie Berufserfahrung, Ausbildung, Branche und der Gender Pay Gap berücksichtigt.

Hier die wichtigsten Ergebnisse:

- Das Bundesland Hessen konnte im Vergleich zum Vorjahr sein Lohnniveau um 1,4 
  Prozentpunkte auf 114,1 Prozent steigern und seine Führung ausbauen.
- Stuttgart dominiert das Ranking unter den Landeshauptstädten und liegt mit 
  einem Lohnniveau von 124,8 Prozent auf dem ersten Rang. 
- In den vergangenen zwei Jahren erlebten wir eine Annäherung der Ost-Gehälter 
  an die Einkommen im Westen: Die Lohnlücke liegt bei 23,9 Prozent und schrumpft
  damit im Vergleich zu 2017 um 1,3 Prozentpunkte.
- Tendenziell gehen die Gehälter von Frauen und Männern in Baden-Württemberg am 
  stärksten auseinander: Die unbereinigte Lohnlücke beträgt hier 26,5 Prozent. 

Die komplette Studie können Sie hier kostenfrei herunterladen: https://cdn.personalmarkt.de/cms/gehaltsatlas-2019.pdf

Zusätzliche Informationen zu dem Thema können Sie hier einsehen: https://www.gehalt.de/news/gehaltsatlas-2019

Ein Interview mit dem Geschäftsführer Dr. Philip Bierbach finden Sie unter diesem Link: https://www.gehalt.de/news/gehaltsatlas-2019-interview.

Sie können die Antworten gerne so in Ihrem Beitrag zitieren.

Weiter unten in der E-Mail folgt die Pressemeldung. Zusätzliche Tabellen mit den Ergebnissen gibt es hier: https://cdn.personalmarkt.de/cms/gehaltsatlas_2019_presseinformation.pdf

Am Ende dieser E-Mail finden Sie noch drei passende Grafiken. Sollten Sie druckbares Material benötigen oder noch Fragen zu der Studie haben, geben Sie gerne Bescheid.

Viele Grüße

Artur Jagiello

Gehaltsatlas 2019: Löhne im Osten und Westen kommen sich näher

Wo verdienen Beschäftigte in Deutschland am meisten? In welchem Bundesland fällt das Einkommen besonders niedrig aus? Antworten auf Fragen rund um regionale Lohnunterschiede liefert der neue "Gehaltsatlas 2019" von Gehalt.de. Für die Studie hat das Vergleichsportal 492.171 Datensätze aus den vergangenen 12 Monaten analysiert. Das Ergebnis: Hessen ist das Bundesland mit dem höchsten Lohnniveau. Hier verdienen Beschäftigte 14,1 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt. Stuttgart hat dagegen als Landeshauptstadt die Nase vorne. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beziehen hier ein 24,8 Prozent höheres Einkommen.

Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg dominieren das Gehaltsranking

Hessen ist auch in diesem Jahr das Bundesland mit den lukrativsten Gehältern in Deutschland. Das Gehaltsniveau für Beschäftigte liegt hier 14,1 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt. Damit hat Hessen seinen Vorsprung im Vergleich zum Vorjahr um weitere 1,4 Prozentpunkte ausgebaut. Es folgen Baden-Württemberg mit einem Plus von 8,6 Prozent und Hamburg mit 5,9 Prozent. Bayern rutscht in diesem Jahr auf den vierten Platz mit 5,1 Prozent mehr Gehalt.

Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern verdienen laut Studie dagegen am wenigsten. Hier bewegen sich die Gehälter 24 Prozent unter dem Durchschnitt. Brandenburg und Sachsen-Anhalt kommen auf jeweils 21 Prozent weniger Lohn.

Bis zu 52.700 Euro für akademische Berufseinsteiger in Hessen

Zudem ist Hessen für akademische Berufseinsteiger oder Ausgelernte ein attraktives Bundesland. Akademiker erhalten hier zum Karrierestart ein Bruttojahresgehalt von durchschnittlich 52.657 Euro. Nach ihrer Lehre verdienen junge Beschäftigte in Hessen im Schnitt 35.117 Euro. Zum Vergleich: Ein Akademiker in Mecklenburg-Vorpommern bezieht in seinen ersten Berufsjahren ein Durchschnittsgehalt von 35.057 Euro.

Städtevergleich: Stuttgart, München und Düsseldorf am attraktivsten

Im Ranking der Landeshauptstädte liegt Stuttgart mit einem Plus von 24,8 Prozent an erster Stelle. Es folgen München mit 24,4 Prozent und Düsseldorf mit 17,7 Prozent. "Stuttgart bietet sehr attraktive Perspektiven für Fach- und Führungskräfte. Die Stadt ist berühmt für ihre ausgeprägte Luft- und Raumfahrt- sowie Automobilbranche", sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.

Zu den Schlusslichtern in der Erhebung gehören Erfurt (-15,6 Prozent), Potsdam (-15,8 Prozent) und Schwerin (-21,7 Prozent).

Berlin als Spitzenreiter unter den östlichen Bundesländern

Die Hauptstadt Berlin erreicht mit 94,5 Prozent im Vergleich zu den übrigen östlichen Bundesländern ein hohes Gehaltsniveau. Beschäftigte beziehen hier ein durchschnittliches Einkommen in Höhe von 42.525 Euro. In allen restlichen neuen Bundesländern verdienen Arbeitnehmer im Schnitt weniger als 37.000 Euro. "Die Attraktivität Berlins führt zu immer höheren Mietpreisen und einem steigenden Pendleraufkommen in der Hauptstadt. Vor einem berufsbedingten Umzug sollte deshalb jeder auch die Lebenshaltungskosten einkalkulieren", so Bierbach weiter.

Gehälter im Osten steigen langsam

Trotz der noch hohen Lohnunterschiede kommen sich der Osten und der Westen näher. Dies zeigt der Blick auf die Gehaltsentwicklung. Einer Untersuchung aus dem Jahr 2017 zufolge betrug die Lohndifferenz damals noch 25,2 Prozent. Laut der vorliegenden Analyse ist sie bis heute um 1,3 Punkte auf 23,9 Prozent geschrumpft.

Darüber hinaus verzeichnen die neuen Bundesländer die stärksten positiven Veränderungen. Den größten Sprung erlebt Sachsen-Anhalt mit einem Plus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Gehälter in Brandenburg steigen um 2,7 Prozent und die in Mecklenburg-Vorpommern um 2,4 Prozent. "Die Gehälter im Osten und Westen gleichen sich an, wenn auch langsam. Die sinkende Arbeitslosenquote in den neuen Bundesländern und die steigende Attraktivität von Städten wie Berlin, Dresden und Leipzig tragen zu einer positiven Gehaltsentwicklung bei", erklärt Bierbach.

Entgeltlücke in Baden-Württemberg am höchsten

Auch die Entgeltlücke zwischen den Geschlechtern verringert sich in den Bundesländern immer stärker. In Mecklenburg-Vorpommern ist sie mit 16,4 Prozent am niedrigsten und damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent gefallen. Den höchsten Gender Pay Gap gibt es in Baden-Württemberg, hier unterscheiden sich die Gehälter von Frauen und Männern um 26,5 Prozent. "Einkommensstarke Bundesländer wie Bayern oder Baden-Württemberg weisen in der Regel auch eine hohe Entgeltlücke auf, da die Gehaltsschere hier insgesamt stärker auseinander geht", so Bierbach abschließend. Anmerkung: Es handelt sich um die unbereinigte Entgeltlücke, bei der viele relevante Faktoren unberücksichtigt bleiben.

Zur Methodik: Gehalt.de analysierte 492.171 Vergütungsangaben der vergangenen 12 Monate von Beschäftigten in Deutschland und wertete diese nach den einzelnen Bundesländern und Landeshauptstädten aus. 40 Prozent der untersuchten Lohnangaben stammen von Frauen, 60 Prozent von Männern. Der Anteil von Beschäftigten mit Personalverantwortung (PV) beträgt sieben Prozent, während Fachkräfte ohne Personalverantwortung mit 93 Prozent die Mehrheit ausmachen.

So wird der Bundesdurchschnitt ermittelt: Der Bundesdurchschnitt ist der Mittelwert über die Gehaltsangaben aus allen Bundesländern und bildet in der Auswertung 100 Prozent ab. Anschließend werden die Mittelwerte je nach Bundesland berechnet und diese mit dem Bundesdurchschnitt ins Verhältnis gesetzt. Daraus ergeben sich Prozentwerte, die das Lohnniveau für die jeweiligen Bundesländer darstellen.

Anmerkung: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird in der vorliegenden Pressemitteilung die gewohnte männliche Sprachform bei personenbezogenen Substantiven und Pronomen verwendet. Dies impliziert jedoch keine Benachteiligung des weiblichen Geschlechts, sondern soll im Sinne der sprachlichen Vereinfachung als geschlechtsneutral zu verstehen sein.

Über GEHALT.de

GEHALT.de ist das führende Gehaltsportal im deutschsprachigen Raum. Jeden Monat unterstützt die Webseite über drei Millionen ArbeitnehmerInnen mit vielfältigen Services und wertvollen Entscheidungshilfen. Das Onlineportal bietet einen kostenfreien Zugang zu aktuellen Gehaltsdaten und verfügt über die größte Vergütungsdatenbank in Deutschland.

Das Angebot reicht von spannenden Statistiken, Auswertungen für einzelne Berufe und Branchen, Informationen zu Themen rund um Gehalt, Karriere und Arbeitswelt bis hin zu Tipps und Tricks für die erfolgreiche Gehaltsverhandlung. Ein weiteres Kernelement ist die integrierte Meta-Jobsuchmaschine, die Anzeigen aller relevanten Jobbörsen in Deutschland bündelt und darüber hinaus ein zu erwartendes Gehalt schätzt. Damit bietet Gehalt.de als erste Webseite in Deutschland einen Gehaltsfinder für Stellenanzeigen.

Artur Jagiello
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