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Leibniz Universität Hannover

Pressemitteilung Nr. 049/2026 der Leibniz Universität Hannover
Konferenz Mission mareXtreme zu maritimen Extremereignissen

Mission mareXtreme: Mehr als 100 Expertinnen und Experten der Meeres- und Küstenforschung kommen in Hannover zusammen

Konferenz zu marinen Extremereignissen und Naturgefahren vom 23. bis 25. September 2026 an der LUH – Ziel sind präzisere Schutzkonzepte für Mensch, Umwelt und Infrastruktur

Marine Hitzewellen und Algenblüten, Sturmfluten und Hochwasser, Erdbeben und Tsunamis – mit diesen Ereignissen, ihren Folgen sowie Möglichkeiten der Anpassung und Frühwarnung befasst sich die Forschungsmission mareXtreme der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM). Rund 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 29 Forschungseinrichtungen und Partnerorganisationen untersuchen, wie das Risikomanagement bei marinen Extremereignissen und Naturgefahren verbessert werden kann. Jetzt kommen die hochrangigen Forschenden zu einer Tagung an der Leibniz Universität Hannover (LUH) zusammen, um sich über aktuelle Erkenntnisse und den Ausblick auf die Zukunft der Mission auszutauschen.

Interessierte Medienvertretende sind herzlich zu der Konferenz (in englischer Sprache) vom 23. bis 25. September an der LUH eingeladen (Veranstaltungsort: Kommunikationszentrum Königlicher Pferdestall, Appelstraße 7, 30167 Hannover; Eröffnungsveranstaltung: Mittwoch, 23. September, 13 Uhr). Anmeldung bitte vorab an: kommunikation@uni-hannover.de

Auf Wunsch können auch Interviews mit Forschenden zu aktuellen Themen vermittelt werden.

Die marinen Extremereignisse der jüngsten Zeit zeigen, dass die Schwerpunktsetzungen von mareXtreme aktueller nicht sein könnten. „Wir greifen drängende Bedarfe der Gesellschaft und Politik auf und erarbeiten wissensbasierte Handlungsempfehlungen für den besseren Umgang mit marinen Naturgefahren“, sagt Prof. Dr. Torsten Schlurmann vom Ludwig-Franzius-Institut für Wasserbau, Ästuar- und Küsteningenieurwesen der LUH, einer der drei Sprecher von mareXtreme. Die Forschungsmission hat 2024 begonnen und wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie den fünf norddeutschen Bundesländern mit insgesamt rund 20 Millionen Euro in der ersten dreijährigen Förderphase gefördert.

Die vier Verbünde innerhalb der Forschungsmission befassen sich mit folgenden Schwerpunkten:

ElbeExtreme untersucht die Auswirkungen physikalisch-ozeanografischer Extremereignisse auf Ökosystemleistungen im Elbe-Ästuar-Küstensystem.

MetaScale erforscht Auswirkungen von und Strategien zur Anpassung an zukünftige physikalisch-ozeanografische Extremszenarien an deutschen Küsten.

PrimePrevention erforscht Möglichkeiten zur Vorhersage biologischer Gefahren für das Meer zur Verhinderung sozioökononomischer Auswirkungen

MultiMarex entwickelt vor Ort verbesserte Handlungs- und Vorhersagemöglichkeiten für multiple geomarine Extremereignisse wie Seebeben und Tsunamis im Mittelmeer.

Weitere Informationen: https://www.marextreme.de/

Hinweis an die Redaktion:

Für weitere Informationen steht Ihnen Mechtild Freiin v. Münchhausen, Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover und Leiterin des Referats für Kommunikation und Marketing, unter Telefon 0511 762 5342 oder per E-Mail unter kommunikation@uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Mechtild Freiin v. Münchhausen, M.A.
Leiterin Kommunikation und Marketing
Pressesprecherin

Referat für Kommunikation und Marketing
Leibniz Universität Hannover
Welfengarten 1
30167 Hannover
Tel.: 0511/762-5342
Fax: 0511/762-5391
kommunikation@uni-hannover.de
www.uni-hannover.de
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