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AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg

Udo Stein MdL und Emil Sänze MdL: AfD-Landtagsfraktion für kosteneffiziente Opernsanierung

Udo Stein MdL und Emil Sänze MdL: AfD-Landtagsfraktion für kosteneffiziente Opernsanierung
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Pressemitteilung

Stuttgart, 09.07.2026

Seit Montag berichten Medien über die überarbeiteten Pläne für das Interimsgebäude der Stuttgarter Staatsoper. Gestern - am Mittwoch - hat die Landesregierung schließlich auf die Kleine Anfrage (Drs. 18/103) von Finanzausschuss-Mitglied Udo Stein MdL zur Kostenentwicklung und zu möglichen Alternativen geantwortet. Die Antwort bestätigt den Reduktionsbeschluss vom 9. Juli 2025 sowie die 50/50-Kostenaufteilung zwischen Stadt und Land. Ebenfalls wird der angestrebte Zeitplan mit einer Interim-Inbetriebnahme 2033 und einer Wiedereröffnung des historischen Opernhauses 2042 bekräftigt. Gleichzeitig gibt es weiterhin keine offiziellen Aussagen zu den voraussichtlichen Gesamtkosten.

Stein begründet seine Kleine Anfrage mit den Steuergeldern hart arbeitender Bürger, um die es bei einem Projekt dieser Größenordnung geht: „Deswegen brauchen wir eine kosteneffiziente Lösung – keine prestigeträchtige Maximalvariante, die als Milliardengrab über Gebühr den Haushalt belastet. Immerhin hat die Kleine Anfrage offenbar die Auseinandersetzung der Landesregierung mit der Thematik beschleunigt und intensiviert. Die Antwort enthält einerseits eine offizielle Bestätigung des Reduktionsbeschlusses für das Interimsgebäude vom Juli 2025. Gleichzeitig wird aber bestätigt, dass seit 2021 keine Varianten ohne teures Interim mehr geprüft wurden. Dies ist angesichts massiver Haushaltsprobleme von Stadt und Land inakzeptabel. Gleiches gilt für die Tatsache, dass die zentrale Frage nach den voraussichtlichen Gesamtkosten unbeantwortet bleibt.“

Für den finanzpolitischen AfD-Fraktionssprecher Emil Sänze MdL gibt es zwei mögliche Erklärungen für diese Zurückhaltung: „Die Landesregierung möchte entweder bewusst eine echte Hiobsbotschaft hinauszögern oder hat tatsächlich keine belastbare Gesamtkostenschätzung. Beides wäre unverantwortlich. Für die AfD-Fraktion ist jedenfalls klar: In einer wirtschaftlich schwierigen Phase, in der die Autoindustrie massive Einbrüche verzeichnet und Stuttgart allein 700 Millionen Euro einsparen muss, braucht es endlich klare Prioritäten. Wir fordern eine pragmatische und auf das unbedingt Notwendige beschränkte Lösung anstelle einer weiteren Luxuslösung. Ganz in diesem Sinne muss die Landesregierung vor der entscheidenden Sitzung des Stuttgarter Gemeinderats am 30. Juli endlich eine belastbare Kostenübersicht mit echten Einsparmöglichkeiten auch beim Hauptbau vorlegen“.

Mit freundlichen Grüßen

Josef Walter

Pressesprecher

Leiter der Pressestelle der AfD-Fraktion im

Landtag von Baden-Württemberg

Pressestelle | Öffentlichkeitsarbeit

Mobil: +49 151 14607482

Tel.: +49 711 2063-5042

E-Mail: josef.walter@afd.landtag-bw.de

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