WiSo-Hochhaus nach Sanierung wiedereröffnet
WiSo-Hochhaus nach Sanierung wiedereröffnet
Das sanierte Hochhaus bietet Studierenden und Forschenden der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät (WiSo-Fakultät) moderne Lehr- und Arbeitstechnik in einem nachhaltig betriebenen Gebäude.
Nach umfassenden Sanierungsarbeiten wurde heute das WiSo-Hochhaus wiedereröffnet. Der Rektor der Universität zu Köln, Professor Dr. Joybrato Mukherjee, begrüßte die Gäste in dem modernisierten Gebäude. Die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Ina Brandes MdL, die Kölner Bürgermeisterin Teresa De Bellis-Olinger, der Dekan der WiSo-Fakultät, Professor Dr. Ulrich W. Thonemann, sowie der Kanzler der Universität zu Köln, Karsten Gerlof, sprachen Grußworte.
Das Bauensemble aus Hochhaus und Flachgebäude wurde von dem Architekten Wilhelm Riphahn 1960 gebaut und bietet eine Nutzfläche von über 10.000 Quadratmetern für rund 860 Mitarbeiter*innenarbeitsplätze und Studierendenlernplätze. Die Kernsanierung des Bauteils 1 (Hochhaus mit Hörsaal) des Gebäudes der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften erfolgte durch die Architekten SSP AG aus Bochum und ist Teil des Masterplans 2030 der Universität. Die Ziele der Sanierung des Hochhauses und des Hörsaals waren der maximale Bestandserhalt mit gleichzeitig sehr hoher CO2-Einsparung unter weitreichenden Nachhaltigkeitsaspekten in Kombination mit der Ausstattung von neuster Haus- und Medientechnik, um für die bei der Planung einbezogenen Nutzer*innen ein bestmögliches Arbeits- und Lehrumfeld im Bestand zu gestalten.
„Mit der Wiedereröffnung des Hochhauses erhält nun unsere Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät den charakteristischen Arbeitsort modernisiert zurück, den der Kölner Architekt Wilhelm Riphahn im Jahr 1960 für sie entworfen und gebaut hat“, erklärte der Rektor der Universität zu Köln, Professor Dr. Joybrato Mukherjee. „Das Gebäude erscheint nun nicht nur in neuem Glanz, sondern ist für die Bedürfnisse von Studierenden und Forschenden von heute eingerichtet. Ich danke dem Land Nordrhein-Westfalen für die Unterstützung sowie den Beteiligten im Dezernat Gebäude- und Liegenschaftsmanagement der Universität zu Köln, in der WiSo-Fakultät, im Architekturbüro und in den ausführenden Unternehmen.”
Wissenschaftsministerin Ina Brandes: „Das modernisierte WiSo-Hochhaus verbindet die starke Tradition der Universität zu Köln mit den Anforderungen einer digitalen und vernetzten Wissenschaft. Hier finden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studentinnen und Studenten optimale Voraussetzungen für Forschung, Lehre und Studium mit interdisziplinärem Austausch von Sozialwissenschaften, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. Investitionen des Landes in hochmoderne Hochschulen sind eine Investition in die Zukunft Nordrhein-Westfalens.“
Bürgermeisterin De Bellis-Olinger sagte: „Die Universität zu Köln ist aus unserer Stadt heraus gewachsen – und sie prägt Köln bis heute weit über den Campus hinaus. Mit dem modernisierten WiSo-Hochhaus entsteht ein Ort, an dem Studierende, Lehrende und Forschende beste Bedingungen für gemeinsames Arbeiten, Forschung und Austausch finden. Die Impulse, die hier entstehen, wirken in Wirtschaft, Verwaltung und Stadtgesellschaft hinein und stärken den Wissenschaftsstandort Köln nachhaltig.“
Der Kanzler der Universität zu Köln, Karsten Gerlof, erklärte: „Ziel des Sanierungsprojektes im Umfang von rund 50 Millionen Euro war es, das Gebäude energetisch, technisch und funktional grundlegend zu modernisieren, ohne die denkmalgeschützte Architektur zu beeinträchtigen. Dies ist sehr gut gelungen.“
„Mit der Rückkehr in das sanierte WiSo-Hochhaus erhält unsere Fakultät einen architektonisch prägenden Ort und zugleich ein hochmodernes Lehr-, Lern- und Arbeitsumfeld“, so der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Professor Dr. Ulrich W. Thonemann. „Erneuerte Haus- und Medientechnik, optimierte Raumstrukturen und die nachhaltige Bauweise schaffen exzellente Bedingungen für Studierende, Forschende und Mitarbeitende. Dass wir das Gebäude im Jahr unseres 125-jährigen Jubiläums der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Köln wieder nutzen können, hat besondere symbolische Bedeutung: Es steht für unsere Tradition und unseren Anspruch, Lehre, Forschung und Transfer unter zeitgemäßen Bedingungen weiterzuentwickeln.“
Das Gebäude erhielt 1967 den Kölner Architekturpreis, 1998 wurde es unter Denkmalschutz gestellt. Mitte 2020 wurde mit der Sanierung des Bauteils I begonnen. Er wurde während der Kernsanierung mit neuen Vakuum-Fensteranlagen, maximaler Dachdämmung und zusätzlicher Innendämmung in den Büroräumen ausgestattet. Die Ziegelkonstruktion wurde umfangreich aufgearbeitet und die Innenausstattung durch neue Bodenbeläge in den Büro- und Seminarräumen modernisiert. Der gesamte Brandschutz inklusive Brandschutztüranlagen, Steuerungseinheiten, Lüftungsanlagen und diversen Meldeanlagen wurde auf dem neusten technischen Niveau erneuert. Zusätzlich wurden im großen Hörsaal ein neuer gesteuerter Sonnenschutz, neue Akustikelemente und eine komplett neue Elektroausstattung installiert, sowie die Bestandsoberflächen aufgearbeitet, eine neue Saalbestuhlung eingebaut, natürliche Bodenbeläge verlegt und vielfältige denkmalschutzgerechte Farbbeschichtungen durchgeführt. Im gesamten Gebäude wurden zudem die Belegung und Nutzungsflächenverteilung optimiert.
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