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Research.com-Ranking 2026: UDE-Forschende unter den weltweit führenden Medizinwissenschaftler:innen
Research.com-Ranking 2026: UDE-Forschende unter den weltweit führenden Medizinwissenschaftler:innen
Die medizinische Forschung an der Universität Duisburg-Essen (UDE) zeigt internationale Sichtbarkeit: Im aktuellen „Best Medicine Scientists Ranking 2026“ sind insgesamt 26 Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät vertreten, im "Best Biology and Biochemistry Scientists Ranking 2026" weitere 13. Sie gehören damit zu den weltweit führenden Forschenden. Die Bewertung von Research.com basiert auf dem sogenannten D-Index, der die Publikationsleistung und wissenschaftliche Reichweite misst.
Angeführt wird die das Medizin-Ranking von Prof. Dr. Dirk Schadendorf, der weltweit Rang 498 (deutschlandweit Platz 20) erreicht. Mit einem D-Index von 168 und 1.163 Publikationen mit 188.000 Zitierungen gehört er zu den international einflussreichsten Forschern seines Fachgebiets. Ebenfalls unter den weltweit besten 600 platziert sind Prof. Dr. Hans-Christoph Diener (Rang 559; deutschlandweit Platz 24) und Prof. Raimund Erbel (Rang 592; deutschlandweit Platz 26).
Neben den genannten Forschenden zählen auch Prof. Dr. Dr. hc. Gerd Heusch, Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Prof. Dr. Dr. Jürgen C. Becker, Prof. Dr. Johannes Hebebrand, Prof. Dr. Henning Dralle, Prof. Dr. Dr. hc. Dobromir Dobrev und Prof. Dr. Susanne Moebus zu den Spitzenplatzierten der Universität Duisburg-Essen im aktuellen Ranking.
In den Biowissenschaften erreicht Prof. Dr. Erich Gulbins weltweit Rang 859, deutschlandweit Platz 58. Mit einem D-Index von 110, 526 Publikationen und mehr als 43.000 Zitierungen zählt er zu den international sichtbarsten Forschenden seines Fachgebiets. Zu den in dieser Kategorie bestplatzierten UDE-Wissenschaftlern gehören außerdem Prof. Dr. Ralf Küppers (Weltrang 1.484; deutschlandweit Platz 101) und Prof. Dr. Christoph Kleinschnitz (Weltrang 3.976; deutschlandweit Platz 302).
Außerdem finden sich im Ranking Prof. Dr. Joachim Fandrey, Prof. Dr. Bernd Giebel, Antje Sucker, Prof. Dr. Markus Kaiser, Prof. Dr. Verena Jendrossek, Prof. Dr. Astrid M. Westendorf und Prof. Dr. Michael Ehrmann unter den Top 10 der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen.
„Die Platzierungen spiegeln die wissenschaftliche Stärke und Breite unserer Medizinischen Fakultät wider. Dass gleich 39 Kolleg:innen zu den weltweit sichtbarsten Forschenden zählen, bestätigt, dass an unserem Standort exzellente Arbeit geleistet wird“, sagt Prof. Dr. Jan Buer, Dekan der Medizinischen Fakultät der UDE. „Besonders freut mich, dass die Erfolge so vieler unterschiedlicher Disziplinen sichtbar werden. Spitzenforschung entsteht bei uns nicht nur in einzelnen Leuchtturmprojekten, sondern aus einem starken wissenschaftlichen Netzwerk heraus.“ Auch Prof. Buer selbst wird im Ranking geführt. Mit einem D-Index von 82, mehr als 27.000 Zitierungen und 383 wissenschaftlichen Publikationen gehört der Mikrobiologe und Immunologe ebenfalls zu den international besten Medizinwissenschaftlern.
International prägen traditionell Spitzeninstitutionen wie die Harvard University das Medizin-Ranking. Die bestplatzierten deutschen Medizinwissenschaftler sind Prof. Dr. Stefan Schreiber (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) sowie Prof. Dr. Stefan D. Anker (Charité Berlin) und Prof. Dr. Hermann Brenner (DKFZ Heidelberg). In den Biowissenschaften rangieren in Deutschland Forschende der Max-Planck-Gesellschaft weit vorn, darunter Prof. Dr. Matthias Mann, der Nobelpreisträger Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Robert Huber, der auch am Zentrum für Medizinische Biotechnologie der UDE tätig ist und Prof. Dr. Alisdair R. Fernie. International gilt Prof. Dr. Guido Kroemer (Université Paris Cité, Frankreich) als meistzitierter Biowissenschaftler.
Link zu den Rankings:
https://research.com/scientists-rankings/medicine
https://research.com/scientists-rankings/biology-and-biochemistry/de
Link zur Methodik von Research.com: https://research.com/our-methodology
Pressekontakt Dr. Milena Hänisch Wissenschaftsredakteurin Referat für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen E-Mail: milena.haenisch@uk-essen.de Telefon: 0201/723-1615 Internetseite: www.uni-due.de/med Social Media: Instagram | Facebook | LinkedIn
Über die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen Die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) ist auf dem Campus des Universitätsklinikums Essen angesiedelt. Wissenschaftler:innen verschiedener Disziplinen arbeiten hier gemeinsam am medizinischen Fortschritt und geben ihr Wissen an den Nachwuchs weiter. Das Ziel: Forschung auf internationalem Spitzenniveau und eine exzellente Ausbildung zukünftiger Wissenschaftler:innen, Ärzt:innen und Pflegefachpersonen.
Zu den Forschungsschwerpunkten zählen Herz- und Kreislauferkrankungen, Immunologie und Infektiologie, Onkologie, Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften sowie Transplantation. Eine Reihe in Essen entwickelter diagnostischer und therapeutischer Verfahren ist weltweiter Standard. Die Core Facilities der Medizinischen Fakultät unterstützen die Forschungsarbeiten der rund 1.500 Wissenschaftler:innen im klinischen und grundlagenwissenschaftlichen Bereich.
Das Studium umfasst naturwissenschaftliche und medizinische Grundlagen, klinische Fächer sowie Psychologie und Soziologie. Es verknüpft die Theorie und Anwendung am individuellen Krankheitsfall. Die Medizinische Fakultät der UDE entwickelt die Lehre durch regelmäßige Evaluationen sowie ein strukturiertes Qualitätsmanagement kontinuierlich weiter.
Über die Essener Universitätsmedizin Die Essener Universitätsmedizin (UME) umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie 15 Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die UME ist mit etwa 1.700 Betten und rund 11.000 Mitarbeitenden das führende Gesundheitskompetenzzentrum des Ruhrgebiets und deckt die ganze Bandbreite einer umfassenden medizinischen Versorgung ab: von der Geburtshilfe über die Kinderheilkunde bis zum Behandlungsspektrum der inneren Medizin sowie der Unfall- und Notfallversorgung. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen.