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Forschung zu Bauchspeicheldrüsenkrebs: Neue Strategien gegen widerstandsfähige Tumoren

Forschung zu Bauchspeicheldrüsenkrebs: Neue Strategien gegen widerstandsfähige Tumoren
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Forschung zu Bauchspeicheldrüsenkrebs

Neue Strategien gegen widerstandsfähige Tumoren

Die Deutsche Krebshilfe fördert im Zuge der „Deutschen Allianz Pankreaskarzinom“ das Forschungskonsortium DEFEAT-PDAC, an dem auch Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen beteiligt sind. Ziel ist, wirksamere Therapien gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs zu entwickeln. DEFEAT-PDAC ist eines von drei Konsortien und wird von der Deutschen Krebshilfe mit rund 15 Millionen Euro unterstützt. Davon gehen 800.000 Euro an das Essener Team. Insgesamt fließen 33,5 Millionen Euro in die Konsortien der Anti-Krebs-Allianz.

Die Forschungsteams um DEFEAT-PDAC („Entschlüsselung und therapeutisches Targeting des PDAC-Ökosystems“) suchen therapeutisch angreifbare Schwachstellen der Krebszellen und hoffen, diese für das Immunsystem besser sichtbar machen zu können. Sogenannte Immuntherapien, die das eigene Abwehrsystem gezielt gegen Krebs aktivieren, sollen in Zukunft nicht nur die Tumorzellen selbst angreifen, sondern auch deren schützende Umgebung.

Die Forschenden möchten den Tumor auf molekularer Ebene besser verstehen, das heißt in seinen genetischen und zellulären Eigenschaften. Denn auf dieser Ebene unterscheiden sich Tumoren von Patient:in zu Patient:in deutlich. Zudem suchen die Wissenschaftler:innen nach neuen Wegen, die dichte Schutzbarriere des Krebsgewebes zu überwinden. Bisher scheitern medikamentöse Ansätze häufig. Aus den gewonnenen Erkenntnissen sollen neue, personalisierte und wirksamere Therapien entwickelt und in die klinische Praxis überführt werden.

DEFEAT-PDAC wird von Prof. Dr. Dieter Saur an der Technische Universität München koordiniert und geleitet. Die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen ist mit zwei Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Barbara Grünwald und Prof. Dr. Barbara Grüner beteiligt. Professorin Grünwald arbeitet in der „Klinik für Urologie“ des Universitätsklinikums Essen, Professorin Grüner in der dortigen „Inneren Klinik (Tumorforschung)“. Sie bringen ausgewiesene Expertise in der Tumorheterogenität und der Therapieresistenz in das Konsortium ein.

Das Konsortium vereint 16 nationale und internationale Universitätskliniken, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in einem eng vernetzten Forschungsverbund.

Mehr zu der „Deutschen Allianz Pankreaskarzinom“:

https://www.krebshilfe.de/informieren/presse/neues-aus-der-forschung/forschungsallianz-gegen-bauchspeicheldruesenkrebs

Weitere Informationen 
Prof. Dr. Barbara Grüner, Universitätsklinikum Essen, Innere Klinik (Tumorforschung), Westdeutsches Tumorzentrum,  barbara.gruener@uk-essen.de, Tel. 0201/723-8142 

Prof. Dr. Barbara Grünwald, Universitätsklinikum Essen, Klinik für Urologie, Westdeutsches Tumorzentrum,  barbara.gruenwald@uk-essen.de, Tel. 0201/723-86535 
Pressekontakt 
Martin Rolshoven, M.A.
Dekanat, Referat für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen
E-Mail:  martin.rolshoven@uk-essen.de 
Telefon: 0201/723-6274
News-Seite:  www.uni-due.de/med
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Über die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen 
Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärzt:innen: Diese Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Fakultät mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Herz- und Kreislauferkrankungen, Immunologie und Infektiologie, Onkologie, Translationaler Neuro- und Verhaltenswissenschaften sowie Transplantation. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.
Über die Essener Universitätsmedizin 
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie 15 Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und seit 2015 auf dem Weg zum Smart Hospital. 2020 behandelten unsere rund 10.000 Beschäftigten etwa 64.000 stationäre und 300.000 ambulante Patient:innen. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialist:innen mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patient:innen. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer Schwerpunktsetzung in Herz- und Kreislauferkrankungen, Immunologie und Infektiologie, Onkologie, Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften sowie Transplantation.
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