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Vier Jahre Hilfsorganisation in Hösbach
Der Vorstand der Global Micro Initiative e.V. über Motivation und Zukunftspläne

Vier Jahre Hilfsorganisation in Hösbach / Der Vorstand der Global Micro Initiative e.V. über Motivation und Zukunftspläne
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Hösbach. Seit vier Jahren engagiert sich Global Micro Initiative e.V. in Südostasien, um notleidenden Menschen durch Hilfe zur Selbsthilfe eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen. Den 82 Vereinsmitgliedern stehen drei Vorstandsmitglieder vor, die sich ehrenamtlich begeistert für die Ziele von GMI einsetzen.

"Wir sind ein starkes, engagiertes Team", so der Vorsitzende Tobias Schüßler, der die Hilfsorganisation leitet und die Projekte der Organisation entwickelt. Ihm zur Seite stehen Marion Schwierz, verantwortlich für Marketing und Fundraising, sowie Silvia Schüßler, die für Finanzmanagement, Öffentlichkeitsarbeit sowie die Spender- und Mitgliederbetreuung verantwortlich ist.

"Da wir weit voneinander entfernt wohnen, finden unsere vierteljährlichen Vorstandssitzungen als Telefonkonferenz statt", erklärt Schüßler. "Zusätzlich stehen wir über Social Media oder einen schnellen Anruf in der Mittagspause in regem Kontakt, um die Arbeit zu koordinieren und voranzubringen."

Berührt durch Berichte von Tobias Schüßler über dessen 2-jährigen Aufenthalt in Südostasien, überlegte Marion Schwierz nicht lange, ob sie Teil von GMI werden wollte. "Mein Engagement für GMI bedeutet für mich, Menschen nachhaltig zu unterstützen - auf Augenhöhe und mit Respekt", erzählt die 33-jährige.

"Ich finde es super, dass man mit kleinen Beträgen Menschen helfen kann, sich selbst einen Weg aus der Armut zu erarbeiten, ohne sie dabei von fremder Hilfe abhängig zu machen", ergänzt Silvia Schüßler. Die 53-jährige hatte schon vor ihrer Mitarbeit bei GMI einige Jahre Erfahrung als ehrenamtliche Helferin im Ausland gesammelt.

"Für mich ist es immer bewegend, die Partner zu besuchen und vor Ort zu sehen, wie sich die Situation der Menschen verbessert", erklärt der 25-jährige Vorsitzende. Seine Erlebnisse vor einigen Jahren auf Manilas Müllbergen und in den Slums von Olongapo waren Auslöser zur Gründung von GMI. Etwa einmal im Jahr besucht er einzelne Partnerorganisationen, um sicherzustellen, dass Spendengelder korrekt verwendet wurden und die Programme den Menschen langfristig helfen.

Mit Blick auf die Zukunft von GMI haben die Vorstandsmitglieder eine klare Vorstellung: "Wir möchten noch mehr Menschen begeistern, unsere Projekte zu fördern und ihnen im Nachgang zeigen, wem sie geholfen haben. Außerdem möchten wir noch viel mehr Mikrokredite vergeben und Ausbildungen fördern, denn damit ermöglichen wir ganzen Familien ein besseres und selbstbestimmtes Leben."

Rebecca Ghawi

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