Das könnte Sie auch interessieren:

Neuer Opel Zafira Life: So clever kann groß sein

Rüsselsheim (ots) - - In neuer Dimension: Die nächste Generation des Großraum-Pkw fährt vor - In ...

Big Bang zum Abschluss: Wer gewinnt das Finale der ProSieben-Show "Masters of Dance"?

Unterföhring (ots) - Wer gewinnt die ProSieben-Show "Masters of Dance"? Im großen Finale am Donnerstag, 10. ...

Hypebeasts 2018: Was ist noch heiß, was verbrannt? - Neue Ausgabe von treibstoff: Das Magazin von news aktuell

Hamburg (ots) - Die neue Ausgabe von treibstoff ist erschienen (4/18). Im Magazin der dpa-Tochter news ...

30.06.2015 – 09:50

Verband der Chemischen Industrie (VCI)

53 Unternehmer aus dem Chemie-Mittelstand sagen "Wir sind für TTIP"

Frankfurt/Main (ots)

53 Unternehmer aus dem Mittelstand der chemischen Industrie haben ein Memorandum zu TTIP verabschiedet. Darin unterstützen sie das transatlantische Freihandelsabkommen "aus voller Überzeugung" und appellieren an die Politik, sich für einen erfolgreichen Abschluss der TTIP-Verhandlungen einzusetzen. Die Unternehmer betonen im Memorandum, dass die intensiven Beziehungen zu den USA dazu beitragen, dass der Chemie-Mittelstand in Deutschland überdurchschnittlich gut bezahlte Arbeitsplätze schafft und sichert. Um diese Erfolgsgeschichte fortschreiben zu können, brauche es offene Märkte. Dazu sei TTIP ein wichtiger Baustein.

Sabine Herold, Geschäftsführende Gesellschafterin DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA und Mitglied im Präsidium des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI): "Ich bin für TTIP, weil unser Unternehmen seine Präsenz in den USA ausbauen will. Weniger Zugangsbarrieren wie Zölle und Bürokratie bedeuten, dass wir als mittelständisches Unternehmen einfacher in den USA investieren und unsere Produkte verkaufen können. Um weiterhin jedes Jahr neue Mitarbeiter einstellen zu können, brauchen wir neue Absatzmärkte für unsere Spezialklebstoffe. Da wir vor allem in High-Tech-Branchen wie beispielsweise Kommunikationselektronik aktiv sind, sind die USA ein attraktiver Markt."

Henrik Follmann, Geschäftsführender Gesellschafter Follmann Chemie GmbH und ebenfalls VCI-Präsidiumsmitglied: "Wenn die beiden großen Wirtschaftsräume enger zusammenrücken, ergeben sich für uns neue Geschäftschancen. Durch leichteren Marktzugang und günstigere Vorprodukte verbessert sich unsere Wettbewerbsposition in den USA. Davon profitieren gerade mittelständische Unternehmen und es eröffnen sich völlig neue Marktchancen. Großer Markt, große Chancen, daher bin ich für TTIP."

Franz-Josef Konert, CEO GELITA AG: "Die USA sind ein wichtiger Absatzmarkt für unsere Produkte. Unsere Produkte werden in den Bereichen Pharma, Gesundheit und Lebensmittel eingesetzt. Gerade in diesen Bereichen stellen die USA einen wesentlichen globalen Wirtschaftsfaktor dar. Eine Reduktion der Zölle sowie der doppelten Aufwendungen beispielsweise für Registrierungen und Dokumentationen würde unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken und den Austausch von Produkten deutlich vereinfachen."

Hinweis: Der Text des Memorandums und die Liste der mittelständischen Unternehmen aus der chemischen Industrie, die es unterzeichnet haben, sind hier verfügbar: http://ots.de/5UJpI

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von mehr als 1.650 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2014 über 190 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 444.800 Mitarbeiter.

Pressekontakt:

VCI-Pressestelle
Jürgen Udwari
Telefon: 069 2556 1496
E-Mail: presse@vci.de

Original-Content von: Verband der Chemischen Industrie (VCI), übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Verband der Chemischen Industrie (VCI)
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Verband der Chemischen Industrie (VCI)