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21.02.2019 – 09:29

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Jahreszeiten verschieben sich - Klimawandel hat deutliche Folgen

Jahreszeiten verschieben sich - Klimawandel hat deutliche Folgen
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Wir erleben zurzeit einen bereits sehr frühlingshaften Februar mit Temperaturen von bis zu 20 Grad. Die ersten Auswirkungen der Klimaveränderung auf die Natur sind inzwischen deutlich zu erkennen. Die Wachstumsphasen werden immer länger und der Frühling beginnt deutlich früher.

Jahreszeiten verschieben sich

Klimawandel hat deutliche Folgen

Wir erleben zurzeit einen bereits sehr frühlingshaften Februar mit Temperaturen von bis zu 20 Grad. Die ersten Auswirkungen der Klimaveränderung auf die Natur sind inzwischen deutlich zu erkennen. Die Wachstumsphasen werden immer länger und der Frühling beginnt deutlich früher.

Verlängerte Vegetationsperiode

Seit dem Jahr 1961 hat sich die Vegetationsperiode, also die Zeit des Jahres, in der Pflanzen wachsen, blühen und fruchten, bei uns um rund zwei Wochen verlängert. "Schneeglöckchen, die den Beginn des Vorfrühlings markieren, blühen im Schnitt drei Tage pro Jahrzehnt früher.", erklärt Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe bei WetterOnline, und ergänzt: "Gleiches gilt für die Apfelblüte, die den Beginn des Vollfrühlings anzeigt." Auch über gesamt Europa hinweg verschiebt sich der Beginn von Frühling und Sommer pro Jahrzehnt rund 2,5 Tage nach vorn. Im Herbst ist allerdings kein signifikanter Trend in eine Richtung zu beobachten. Während sich im Frühling die Temperatur stark auf die Natur auswirkt, ist dies im Herbst schwächer oder nicht so klar. Hier spielt vor allem die Witterung der Sommermonate eine entscheidende Rolle. Aber auch Krankheiten und Schädlinge haben großen Einfluss auf den Beginn der Laubfärbung und somit auf den Herbstanfang.

Wie sich die Verschiebung der Jahreszeiten auf Tiere und Pflanzen auswirkt, ist bisher nur in Ansätzen geklärt. Während zum Beispiel einige Vogelarten vom frühen Frühlingsbeginn profitieren, haben andere darunter zu leiden. Besonders das fein abgestimmte Zusammenspiel der Pflanzenbestäubung könnte in Zukunft aus den Fugen geraten und sich drastisch auf die Bestandsentwicklung bestimmter Pflanzen und Tiere auswirken

20 Grad Mitte Februar

Ob die ungewöhnliche Wärme des Februars als Konsequenz des Klimawandels gesehen werden kann, oder ein punktuelles Ereignis ist, wird sich erst in ein paar Jahrzehnten eindeutig festlegen lassen. Eine diesjährige Besonderheit ist, dass bereits in der Mitte des Monats regional bei viel Sonnenschein die 20 Grad-Marke geknackt worden ist. "Für den Süden des Landes sind solch hohe Temperaturen gar nicht so ungewöhnlich. Zuletzt gab es dort am 23. Februar 2017 ähnliche Werte.", relativiert Habel. Im Westen des Landes muss man im Kalender schon weit zurückblättern, um ähnlich hohe Temperaturen zu finden. Höchstwerte bis knapp 20 Grad wurden zuletzt Anfang Februar 2004 gemessen. An Werte über 20 Grad, wie sie am Sonntag in Geilenkirchen gemessen wurden, kam man aber auch damals nicht ran. Zuletzt gab es das im m Februar 1990. Damals wurden in Köln sogar über 20 Grad gemessen, allerdings erst Ende Februar.

Wann das Wetter eindeutig frühlingshaft ist, erfährt man aktuell auf www.wetteronline.de, über die WetterOnline App oder den WetterOnline WhatsApp Service.

Bildmaterial

- Bildunterschrift: Schneeglöckchen als Marker. Der Frühling beginnt deutlich 
  früher. 
- Bildnachweis: WetterOnline (bei Verwendung unbedingt angeben) 

Die Verwendung des Bildes ist ausschließlich im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung gestattet!

Gerne stehen Ihnen die Wetter-Experten von WetterOnline unter presse@wetteronline.de für Interviews zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Habel
Diplom-Geograph 
Leiter Unternehmenskommunikation

T +49 228 55937-929
E matthias.habel@wetteronline.de

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