Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V.
Wussten Sie schon, was bei üblem Geruch aus dem Abfluss hilft?
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…, was bei üblem Geruch aus dem Abfluss hilft?
Abflüsse in Bad und Küche können vor allem im Sommer unangenehm riechen. Gerade nach Urlaubsreisen oder Kurztrips bemerken Heimkehrende Gerüche zum Naserümpfen. Der Grund ist oft ganz einfach: Durch die ausbleibende Nutzung ist der Siphon ausgetrocknet, sodass die Geruchssperre durch stehendes Wasser nicht mehr funktioniert und übelriechende Gase aus der Abflussleitung aufsteigen können. Dann hilft es, Wasser laufen zu lassen, bis sich der Siphon unter dem Waschbecken wieder füllt.
Allerdings können auch Verschmutzungen Ursache für einen stinkenden Abfluss sein. Seifenreste, Haare, Lebensmittelreste, Fett und Hautschuppen setzen sich ab und beginnen zu faulen. „Teure Spezialprodukte sind aber auch dann nicht nötig“, erklärt Kerstin Effers, Referentin für Umwelt und Gesundheitsschutz der Verbraucherzentrale NRW. Meist reicht es, sichtbare Ablagerungen aus dem Abfluss und Überlauf zu entfernen und anschließend mehrmals heißes Wasser nachzuschütten. So werden die für die Geruchsbildung verantwortlichen Keime abgetötet und Fett- oder Seifenreste gelöst. Auch Natron oder Waschsoda neutralisieren viele Gerüche und können vor allem bei Fettablagerungen helfen, am besten in Kombination mit heißem Wasser.
Sollte der Abfluss nicht nur riechen, sondern verstopft sein, reichen meist eine Saugglocke („Pömpel“) oder eine Abflussspirale, um das Problem zu beheben. Um neuen Verstopfungen vorzubeugen, ist ein auflegbares Abflusssieb nützlich, das regelmäßig gereinigt werden sollte.
Weiterführende Informationen: www.verbraucherzentrale.nrw/node/12742
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