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20.11.2005 – 10:38

MEDICA

Mehr als 137.000 Fachbesucher kamen zur weltgrößten Medizinmesse MEDICA nach Düsseldorf

Mehr als 137.000 Fachbesucher kamen zur weltgrößten Medizinmesse MEDICA nach Düsseldorf
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    Düsseldorf (ots)

    - Querverweis: Bild wird über obs versandt und ist unter
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  Die Medizinbranche ist einer der wichtigsten Innovations- und Wachstumstreiber. Das haben in Düsseldorf die weltgrößte Medizinmesse MEDICA sowie die ComPaMED, die international führende Fachmesse für den Zuliefermarkt der medizinischen Fertigung, eindrucksvoll bestätigt. An den vier Messetagen kamen mehr als 137.000 Fachbesucher aus rund 100 Ländern (Vorjahr: 136.152). Ihnen wurde nach Angebotssegmenten klar gegliedert ein breites Spektrum an neuen Produkten, Geräten, Systemen und Services für die ambulante und stationäre Versorgung geboten. "Die Branche hat mit ihrer Innovationskraft der gesundheitspolitischen Kostendiskussion genau das richtige Zeichen entgegengesetzt. Das Interesse der Besucher an effizienteren und qualitativ besseren Diagnose- und Therapieverfahren war enorm und die Stimmung bei den Unternehmen entsprechend gut," weiss Wilhelm Niedergöker, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, aus vielen Gesprächen mit Ausstellern zu berichten.  

    Gerade Unternehmen, die neue Märkte im Visier haben, boten MEDICA und ComPaMED 2005 auf Grund ihres hohen Internationalitätsgrades eine Top-Basis für Business. Fast 40 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland, besonders viele auch aus den Überseemärkten USA, aus Indien, China sowie Taiwan und verstärkt auch den arabischen Ländern. Insgesamt besuchten Menschen aus mehr als 100 Ländern die MEDICA, die damit einmal mehr ihre herausragende Bedeutung als Weltforum der Medizin unterstrich.

    Einen thematischen Schwerpunkt der MEDICA 2005 bildeten Telematik-Anwendungen und -Infrastrukturen rund um die in Deutschland bevorstehende Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und des elektronischen Heilberufeausweises. So war die Sonderschau MEDICA MEDIA in Halle 17 der Ausgangspunkt für eine "Route elektronische Gesundheitskarte". In dieser Route waren Aussteller mit Angeboten zum Karten-Thema vernetzt. Interessierte Besucher konnten mittels eines Wegweisers die verschiedenen Unternehmen anlaufen, um sich Funktionen und Abläufe rund um die Karte erklären zu lassen - von den Prozessen zum elektronischen Rezept, über datenschutzrechtliche Fragen bis hin zur Anwendung einer digitalen Signatur durch den behandelnden Arzt. Die anstehende Einführung der elektronischen Gesundheitskarte führt somit zu einer Initialzündung für neue Software-Anwendungen und Hardware- ausstattungen. Hier berichten die Aussteller der IT-Branche auf der MEDICA von vielen interessanten Gesprächen und Anfragen vor allem aus den Krankenhäusern und Arztpraxen.  

    Zu den weiteren im Rahmen der MEDICA 2005 vorgestellten Neuentwicklungen zählten ein Herzimplantat mit eingebautem Sender, welches vollautomatisch Herzdaten an ein medizinisches Versorgungszentrum überträgt, neue Ultraschallgeräte mit optimierten Schallköpfen für die verbesserte räumliche Darstellung sowie u. a. auch kompakte Laborgeräte für günstige Schnelltests in Arztpraxen.

    Kongress-Programm: viele Themen und gute Resonanz

    Der MEDICA Kongress wartete in diesem Jahr wieder mit einem breiten Spektrum an Themen auf, von der Krankheitsprävention und modernster Diagnostik über Telemedizin bis hin zur Notfallmedizin oder auch juristischen Fragestellungen. Einen gewissen Schwerpunkt des über 500 Referenten und 170 Seminare sowie Vortragsveranstaltungen zählenden Kongress bildeten Angebote zu diversen Krebserkrankungen, zu weltweiten Infektionserkrankungen, zur Schmerztherapie und zu Erkrankungen im fortgeschrittenen Alter. Den "Nerv" des Publikumsinteresses trafen neben diesen Themen aus dem Bereich der Alltagsmedizin insbesondere auch die Beiträge aus Wissenschaft und Forschung. "Die Präsentation des aktuellen Forschungsstandes zur Stammzelltherapie durch die Experten der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität ist sehr gut angekommen. Argumente über das Für und Wider waren im Vorfeld genug ausgetauscht worden. Jetzt galt es sich über den Status-Quo der Möglichkeiten auszutauschen," resümiert Gerd Fischer, Generalsekretär der MEDICA Deutsche Gesellschaft für medizinische Diagnostik, erfreut die Resonanz. Gut besucht waren auch die kostenfreien InfoForen für Patienten mit Hilfestellungen in Bezug auf häufige Krankheitsbilder wie zum Beispiel Brustkrebs oder Herzinfarkt.

    Ganz im Zeichen der Umstrukturierungsprozesse im deutschen Klinikwesen stand der 28. Deutsche Krankenhaustag unter dem Leitthema "Krankenhaus 2006 - Schließung oder Zukunft?" Mehr als 1.500 Teilnehmer informierten sich über Perspektiven für die Kliniken im Spannungsfeld einer diagnose-orientierter Abrechnung, eines immer schärferen Wettbewerbes sowie dem Verlangen nach einer bestmöglichen Behandlungsqualität.

    Bereits zum vierzehnten Mal in Verbindung mit der MEDICA fand die ComPaMED statt als die internationale Fachmesse für den Zuliefermarkt der medizinischen Fertigung. 302 Aussteller präsentierten den rund 9.000 Fachbesuchern in der neuen Halle 8 Rohstoffe, Vorprodukte und Komponenten zur Herstellung medizinischer Produkte und stellten ihre wichtige Rolle als Innovationskräfte für die Entwicklung und Vermarktung neuer medizintechnischer Verfahren unter Beweis. Den Trend zur Miniaturisierung und immer kompakteren und und zugleich komplexeren Systemen thematisierte zum Beispiel der Gemeinschaftsstand und das Forum des IVAM - Fachverband für Mikrotechnik.

    Termin der nächsten MEDICA und ComPaMED in Düsseldorf: 15. - 18.11.2005 (ComPaMED bis 17.11.2005). Aktuelle Informationen sind abrufbar im Internet: http://www.medica.de / http://www.compamed.de

Pressekontakt: Messe Düsseldorf GmbH Pressereferat MEDICA und ComPaMED 2005 Martin-Ulf Koch/ Larissa Browa Tel. +49-(0)-211-45 60-444/-549 FAX  +49-(0)-211-45 60-8548 Email. KochM@messe-duesseldorf.de

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