Neuer Resilienz-Index: Österreich spart gegen die Unsicherheit an
Wien (ots)
- 34 Prozent der Bürgerinnen und Bürger haben weniger Geld zur Verfügung als vor 12 Monaten.
- Jeder Dritte in der Generation 50plus verfügt über 5.000 Euro und mehr Gespartes.
Die anhaltende Teuerung, der reale Kaufkraftverlust und ein angespannter Arbeitsmarkt setzen viele Bürgerinnen und Bürger unter Druck. Sie reagieren mit vorsichtigem Konsumverhalten und legen gezielt Geld zur Seite, selbst dann, wenn das verfügbare Einkommen sinkt. Darauf weist der neue Finanz-Resilienz-Index der TeamBank hin. Er kann auf einer Skala zwischen + 200 und -200 schwanken. Der Wert von + 7 Punkten zeigt ein leicht resilientes Verhalten der Bevölkerung an. In der Breite gibt es jedoch kein belastbares Polster an Rücklagen. Von allen Altersgruppen zeigt die Generation 50plus mit einem Wert von + 8,5 Punkten die stärkste finanzielle Resilienz. Das sind Ergebnisse des TeamBank Liquiditätsbarometers, für das 1.412 Personen ab 18 Jahren befragt wurden.
Die herausfordernde wirtschaftliche Situation sorgt dafür, dass ein Drittel der Befragten heute weniger frei verfügbares Einkommen hat als noch vor 12 Monaten. Vor allem die ältere Bevölkerung erlebt eine spürbare Verschlechterung. Trotzdem gelingt es drei von zehn Bürgerinnen und Bürgern, ihr finanzielles Polster für unvorhergesehene Ausgaben auszubauen. Bei den unter 30-Jährigen konnten vier von zehn Befragten ihre Rücklagen ausbauen.
"Die anhaltende Verunsicherung der Menschen spiegelt sich deutlich in der Konsumzurückhaltung wider. Unser neu erhobener Finanz-Resilienz-Index zeigt: Viele Verbraucher setzen aktuell auf Sicherheit und sparen lieber, als zu investieren," sagt Christian Polenz, Vorstandsvorsitzender der TeamBank AG.
Junge bauen Polster auf, Ältere müssen davon zehren
Doch das finanzielle Polster vieler junger Menschen ist noch auf einem geringen Niveau. Ein Fünftel, der unter 30-Jährigen, hat bislang 500 bis unter 1.000 Euro gespart. Nur ein Zehntel verfügt dagegen über 5.000 Euro und mehr Rücklagen.
Bei Menschen in der Generation 50plus zeigt sich ein anderes Bild. Knapp die Hälfte verfügt über Rücklagen von mindestens 3.000 Euro. Ein Drittel von ihnen hat sogar 5.000 Euro und mehr auf dem Sparkonto. Aber viele müssen ihren Notgroschen angreifen. Vier von zehn Befragten sagen, dass ihr frei verfügbares Einkommen in den vergangenen 12 Monaten gesunken ist. Bei einem Drittel schrumpften zudem die Rücklagen für unerwartete Ausgaben. Sie müssen ihre Ersparnisse angreifen, weil die Pension nicht mehr reicht, um die gestiegenen Kosten für Gesundheit, Pflege und Wohnen zu finanzieren.
Eine Infografik zur Studie steht unter https://www.teambank.at/medien/presse/ zur Verfügung.
Hintergrundinformationen:
Für die repräsentative Online-Umfrage "TeamBank Liquiditätsbarometer" befragte das Marktforschungsinstitut YouGov im 2. Halbjahr 2025 im Auftrag der TeamBank AG 1.412 Personen im Alter zwischen 18 und 79 Jahren.
TeamBank AG - Ein Unternehmen der DZ BANK Gruppe
Die TeamBank AG ist mit dem fairen Credit in Österreich das Kompetenzzentrum für Liquiditätsmanagement der Genossenschaftsbanken. Mit dem Anspruch, ihr Angebot gemeinsam mit dem Kunden zu entwickeln, hat die TeamBank Kundenzentrierung als Prämisse, nicht nur für ihre Produkte und Services, sondern auch für ihre Aufbau- und Ablauforganisation definiert.
Pressekontakt:
Marc-Olivier Weber
T +49 (0) 911 / 53 90-12 45
F +49 (0) 911 / 53 90-10 38
E presse@teambank.at
TeamBank AG Nürnberg
Beuthener Str. 25
90471 Nürnberg
Germany
Original-Content von: TeamBank AG Österreich, übermittelt durch news aktuell