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Kriminalstatistik für das Jahr 2025 vorgestellt – mehr Wohnungseinbrüche, aber fast jeder zweite Versuch scheitert

Kriminalstatistik für das Jahr 2025 vorgestellt – mehr Wohnungseinbrüche, aber fast jeder zweite Versuch scheitert
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Im Rahmen der heutigen Bundespressekonferenz wurde die Kriminalstatistik für das Jahr 2025 vorgestellt. Wir haben uns die Fallzahlen im Bereich des Wohnungseinbruchdiebstahls vorgenommen – lesen Sie dazu mehr in unserer Pressemitteilung!

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Kriminalstatistik 2025: Mehr Wohnungseinbrüche, aber fast jeder zweite Versuch scheitert

  • 82.920 Fälle von Wohnungseinbrüchen sowie 92.870 Fälle von Diebstählen aus Keller- und Dachbodenräumen sowie Waschküchen laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2025.
  • Der Wert des entwendeten Diebesguts – die Schadenshöhe – steigt auf 378,3 Millionen Euro.
  • Fast jeder zweite Einbruch wurde im Versuchsstadium abgebrochen – unter anderem aufgrund von Sicherheitstechnik und aufmerksamen Nachbarn.

Rund 277-mal pro Tag wurde im Jahr 2025 in Häuser oder Wohnungen eingebrochen. Dies ist eine Erkenntnis aus der Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2025. Zudem weist diese einen Anstieg der Wohnungseinbrüche gegenüber dem Vorjahr aus – bundesweit wurden 82.920 Fälle einschließlich Einbruchsversuchen registriert, im Jahr 2024 waren es noch 78.436 Fälle. Hinzu kommen 92.870 Fälle von Diebstählen aus Keller- und Dachbodenräumen sowie Waschküchen, was einem Rückgang von rund 13,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (2024: 107.861 Fälle). Beliebtes Diebesgut sind hier neben Bargeld und Werkzeug zunehmend auch hochwertige E-Bikes. Stichwort Diebesgut: Der durch Einbrüche verursachte Sachschaden – bezogen ausschließlich auf entwendetes Diebesgut – stieg auf 378,3 Millionen Euro (2024: 340,6 Millionen Euro). Die Aufklärungsquote lag bei 14,1 Prozent.

Prävention wirkt – fast jeder zweite Einbruch scheitert

Die Statistik zeigt jedoch auch eine ermutigende Seite: Im Jahr 2025 scheiterten 44,9 Prozent aller versuchten Wohnungseinbrüche. Dieser hohe Versuchsanteil belegt, dass Prävention wirksam ist – und dass Einbrecher in der Regel schnell aufgeben, wenn sie auf Widerstand stoßen. Technische Sicherungsmaßnahmen und aufmerksames Verhalten können den Unterschied ausmachen. Egal ob erfolgreich oder im Versuchsstadium abgebrochen: die häufigsten Einstiegswege waren leicht erreichbare Fenster sowie Wohnungs- und Fenstertüren.

„Die Erfahrung zeigt, dass es typische Schwachstellen gibt, die von Einbrechern genutzt werden: Im Einfamilienhaus sind es meist die Fenster oder die Terrassentür, im Mehrfamilienhaus die Eingangstür“, so Harald Schmidt von der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention. „Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich wirksam zu schützen. Generell gilt dabei immer der Grundsatz: Mechanik vor Elektronik. Kombiniert man dann mechanische Sicherungen mit Alarm- und Videotechnik, sorgt dies für ein hohes Maß an Sicherheit“, so Schmidt.

Einbrüche am helllichten Tag: Ein unterschätztes Risiko

Entgegen der landläufigen Vorstellung finden Einbrüche keineswegs überwiegend in der Nacht statt. Im Jahr 2025 waren 31.332 Fälle – das entspricht 37,8 Prozent aller Wohnungseinbrüche – sogenannte Tageswohnungseinbrüche. Eingebrochen wird bevorzugt zu Schul-, Arbeits- und Einkaufszeiten, am frühen Abend sowie an Wochenenden, wenn die Bewohner abwesend sind. Tatsächlich dürfte der Anteil der Tageseinbrüche noch höher liegen, da bei urlaubsbedingter Abwesenheit der genaue Tatzeitpunkt oft nicht ermittelt werden kann.

Eine Übersicht geeigneter Sicherheitstechnik, um sich vor Einbrechern und Diebstahl zu schützen, gibt es unter www.abus.com.

Pressekontakt

ABUS August Bremicker Söhne KG
Altenhofer Weg 25
58300 Wetter
Sebastian Gürtler‭‭
+49 151 58848154‬‬‬‬‬‬‬
Jorga Burri-Grisloff
+49 211 506686-24
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