Aktionsgemeinschaft Privates Denkmaleigentum

Pracht in Not - Bedeutenden Denkmälern fehlt dringend benötige Förderung

Berlin (ots) - "Macht und Pracht", das diesjährige Motto des bundesweiten Denkmaltages, stellt prächtige Schlösser und imposante Burgen in den Mittelpunkt. Doch ein Blick hinter die Fassaden genügt, um feststellen, dass private Denkmalbesitzer mit den Problemen des Erhaltungsaufwands nur allzu oft allein gelassen werden. Denn mehr als zwei Drittel aller deutschen Baudenkmäler werden von privater Hand bewahrt und gepflegt.

Der in diesem Jahr von der Aktionsgemeinschaft Privates Denkmaleigentum (APD) bei privaten Baudenkmälern ermittelte Sanierungsaufwand ist dringend und übersteigt die finanziellen Möglichkeiten der Besitzer zumeist um ein Vielfaches. "Die für die Unterstützung der Denkmalerhaltung zuständigen Bundesländer drücken sich vor ihrer Verantwortung", kritisiert Hubertus von Dallwitz, Geschäftsführer der APD. Er moniert weiterhin die viel zu kleinen Denkmalfördertöpfe. Nur Bayern und Baden-Württemberg hätten Förderetats im zweistelligen Millionenbereich. Deshalb appelliert die Aktionsgemeinschaft am diesjährigen Tag des offenen Denkmals an die Landesregierungen, ihre Denkmaletats aufzustocken. Von Dallwitz: "Unterstützen Sie die privaten Denkmaleigentümer in Ihrer Region. Ohne Hilfe der Länder werden bereits vorhandene Schäden immer größer!"

Die von der Deutschen Burgenvereinigung und den Familienbetrieben Land und Forst gegründete Aktionsgemeinschaft Privates Denkmaleigentum vertritt die Interessen von rund 1.000 privaten Denkmaleigentümern gegenüber Bund und Ländern in Fragen des Denkmalschutzrechtes.

Pressekontakt:

Hubertus von Dallwitz
Aktionsgemeinschaft Privates Denkmaleigentum APD
T +49 30 40 58 57 07
apd@fablf.de

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