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11.10.2018 – 13:40

Kaufland

Kaufland setzt ein Zeichen für hohe Tierwohlstandards
EU will freiwillige Standards für Umwelt und Tierwohl verbieten

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Neckarsulm (ots)

Der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments hat für ein Verbot von Tierwohl- und Umweltschutzstandards gestimmt. Handelsunternehmen soll es künftig nicht mehr gestattet sein, von ihren Lieferanten Standards zu verlangen, die über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehen.

"Wir bitten Tierschutzverbände und Umweltorganisationen, gemeinsam mit uns diese bewusste Entscheidung gegen den Tierschutz zu verhindern", so Frank Hirnschal, Vorstand Einkauf Kaufland. "Mit diesem EU-Verbot sollen kleine landwirtschaftliche Betriebe geschützt werden. Aber das Gegenteil ist der Fall: Es nimmt gerade kleinen und mittelständischen Betrieben die Möglichkeit, rentable Nischen zu entwickeln und sich im Wettbewerb zu behaupten."

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen richtet Kaufland sein Sortiment seit Jahren an den Ansprüchen für Tierwohl und Umweltschutz aus. Im Fokus steht dabei die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Produzenten. "Wir sind überzeugt, dass es notwendig ist, Tierwohl in der konventionellen Landwirtschaft zu verbessern. Die EU-Initiative würde Innovationsprojekte unterbinden und eine nachhaltige Entwicklung in der konventionellen Landwirtschaft schwächen", so Frank Hirnschal. "Sollte dieses Verbot umgesetzt werden, wäre das beim Tierschutz ein Schritt in die falsche Richtung."

Kaufland entwickelt mit kleinen und mittelständischen Unternehmen innovative Konzepte, von denen beide Seiten profitieren. So hat Kaufland mit Partnern das nachhaltige Programm "Wertschätze" für das Fleisch seiner Eigenmarke gestartet. Die hier eingehaltenen Standards sind bewusst höher als bei konventionellen Fleischerzeugnissen und haben den Anspruch, die Nutztierhaltung ursprünglicher und nachhaltiger zu gestalten.

Ein weiteres Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung innovativer Tierwohlprojekte ist die langjährige Kooperation mit dem Erzeuger "Bauer Kaninchen". In den vergangenen Jahren wurde durch die Einführung der Bodenhaltung für Kaninchen und die konsequente Auslistung von Kaninchen aus Käfighaltung bei Kaufland viel bewegt. Aus der gemeinsamen Initiative von Kaufland und der Firma Bauer entwickelte sich ein europaweiter Standard.

Das EU-Parlament entscheidet Ende Oktober im Rahmen des Kommissionsberichts "Unlautere Handelspraktiken in den Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen in der Lebensmittelversorgungskette" über das geplante EU-Verbot.

Über Kaufland

Kaufland ist ein international tätiges Einzelhandelsunternehmen mit über 1.270 Filialen und rund 140.000 Mitarbeitern in sieben Ländern. Ob in Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Kroatien, Polen, Rumänien und Bulgarien, überall steht Kaufland für hohe Qualität, große Auswahl, günstige Preise und einen einfachen Einkauf. Bundesweit betreibt Kaufland über 660 Filialen und beschäftigt rund 75.000 Mitarbeiter. Mit durchschnittlich 30.000 Artikeln bietet das Unternehmen ein großes Sortiment an Lebensmitteln, dabei liegt der Fokus auf den Frischeabteilungen Obst und Gemüse, Molkereiprodukten sowie Fleisch, Wurst, Käse und Fisch.

Ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenspolitik ist, Verantwortung für Mensch und Umwelt zu übernehmen. Dabei achtet Kaufland besonders auf die nachhaltige Gestaltung des Sortiments. Das Unternehmen setzt sich für verantwortungsvolle Produktionsbedingungen, artgerechtere Haltungsbedingungen und den Erhalt natürlicher Lebensräume ein. Die Kunden haben eine große Auswahl an umweltfreundlichen sowie fair gehandelten Produkten, und auch für ökologische und regionale Landwirtschaft macht sich Kaufland stark.

Das Unternehmen ist Teil der Schwarz Gruppe, die zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland gehört. Kaufland hat seinen Sitz in Neckarsulm, Baden-Württemberg.

Pressekontakt:

Kaufland Unternehmenskommunikation, Andrea Kübler, Rötelstraße 35,
74172 Neckarsulm, Tel. 07132 94-348113, presse@kaufland.de

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