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Kann die EU die Versorgung mit den kritischen Rohstoffen sichern, die sie für ihre erneuerbaren Energien benötigt?

Kann die EU die Versorgung mit den kritischen Rohstoffen sichern, die sie für ihre erneuerbaren Energien benötigt?
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Kann die EU die Versorgung mit den kritischen Rohstoffen sichern, die sie für ihre erneuerbaren Energien benötigt?

  • Das Online-Pressebriefing findet am 2. Februar 2026 um 10.00 Uhr MEZ statt (Anmeldung erforderlich). Es gilt eine Sperrfrist.
  • Veröffentlichung am selben Tag um 17.00 Uhr MEZ
  • Video- und Audio-Statements auf Anfrage

Der Europäische Rechnungshof lädt Sie zu einem Online-Pressebriefing zu seinem aktuellen Sonderbericht über EU-Maßnahmen für eine langfristige sichere Versorgung mit kritischen Rohstoffen für die Energiewende bis 2030 ein. Das Briefing findet am Montag, dem 2. Februar 2026, um 10.00 Uhr (MEZ) in englischer Sprache statt. Es gilt eine Sperrfrist.

Das Briefing soll Ihnen Gelegenheit geben, sich einen detaillierten Überblick über die Prüfung zu verschaffen und deren Schlussfolgerungen und Empfehlungen in ihren Gesamtzusammenhang zu stellen. Sie erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, den Bericht mit Frau Keit Pentus-Rosimannus, Mitglied des Rechnungshofs, und Vertretern des Prüfungsteams zu diskutieren.

Anmeldung: Bitte teilen Sie uns bis Freitag, 30. Januar 2026, 13.00 Uhr mit, ob Sie an dem Online-Briefing teilnehmen möchten. Sie erhalten dann detaillierte Anweisungen, wie Sie sich zuschalten können.

Um eine fundierte Diskussion zu ermöglichen, können angemeldete Teilnehmer auf Anfrage im Vorfeld des Briefings den Bericht und die Pressemitteilung erhalten, die jedoch einer Sperrfrist unterliegen. Beide Dokumente werden am 2. Februar 2026 um 17.00 Uhr (MEZ) auf der Website des Europäischen Rechnungshofs veröffentlicht.

Hintergrund

Eine sichere Versorgung mit kritischen Rohstoffen ist entscheidend, um die Energieziele der EU zu erreichen, insbesondere mit Blick auf die Steigerung des Anteils von Energie aus erneuerbaren Quellen. Die aktuelle Lage ist jedoch nicht rosig: Bei den meisten kritischen Rohstoffen ist die EU stark oder vollständig von Drittländern abhängig. So liefert beispielsweise China 97 % des in der EU (für Wasserstoff erzeugende Elektrolyseure) benötigten Magnesiums und die Türkei 99 % des in der EU (für Solarpaneele) benötigten Bors. Als Reaktion hat die EU in den letzten Jahren eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, wozu auch die Verabschiedung der Verordnung zu kritischen Rohstoffen gehört. Sie zielt darauf ab, dass die Kapazitäten der EU für strategische Rohstoffe – d. h. Rohstoffe von großer wirtschaftlicher Bedeutung, bei denen Versorgungsrisiken bestehen – bis 2030 erhöht werden.

In dem Bericht werden die EU-Maßnahmen zur Erhöhung der Versorgungssicherheit bei kritischen Rohstoffen bewertet. Insbesondere analysieren die Prüfer die Bestrebungen der EU, die Einfuhren zu diversifizieren, die heimische Produktion zu steigern sowie Wiederverwendung und Recycling zu verbessern.

Contact:

ECA press office: press@eca.europa.eu

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