Europäischer Rechnungshof - European Court of Auditors
EU-Megaprojekte im Verkehrsbereich: Wie ist der aktuelle Stand?
EU-Megaprojekte im Verkehrsbereich: Wie ist der aktuelle Stand?
- Das Online-Pressebriefing findet am 19. Januar 2026 um 10.30 Uhr MEZ statt (Anmeldung erforderlich). Es gilt eine Sperrfrist.
- Veröffentlichung am selben Tag um 17.00 Uhr MEZ
- Video- und Audio-Statements auf Anfrage
Der Europäische Rechnungshof lädt Sie zu einem Online-Pressebriefing zu seinem aktuellen Sonderbericht über die jüngsten Fortschritte im Bereich der Verkehrsinfrastruktur der EU ein. Der Schwerpunkt des Berichts liegt auf den Kosten und Zeitplänen von Megaprojekten. Das Briefing findet am Montag, dem 19. Januar 2026, um 10.30 Uhr (MEZ) in englischer Sprache statt. Es gilt eine Sperrfrist.
Das Briefing soll Ihnen Gelegenheit geben, sich einen detaillierten Überblick über die Prüfung zu verschaffen und deren Schlussfolgerungen und Empfehlungen in ihren Gesamtzusammenhang zu stellen. Sie erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, den Bericht mit Annemie Turtelboom, Mitglied des Rechnungshofs, und Vertretern des Prüfungsteams zu diskutieren.
Anmeldung: Bitte teilen Sie uns bis Freitag, 16. Januar 2026, 13.00 Uhr mit, ob Sie an dem Online-Briefing teilnehmen möchten. Sie erhalten dann detaillierte Anweisungen, wie Sie sich zuschalten können.
Um eine fundierte Diskussion zu ermöglichen, können angemeldete Teilnehmer auf Anfrage im Vorfeld des Briefings den Bericht und die Pressemitteilung erhalten, die jedoch einer Sperrfrist unterliegen. Beide Dokumente werden am 19. Januar 2026 um 17.00 Uhr (MEZ) auf der Website des Europäischen Rechnungshofs veröffentlicht.
Hintergrund
EU-Megaprojekte stehen im Mittelpunkt des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V), dessen Ziel es ist, eine bessere Konnektivität in ganz Europa zu erreichen, Engpässe zu beseitigen und die grenzüberschreitende Mobilität zu erleichtern.
Fünf Jahre nach der Veröffentlichung eines Berichts zu diesem Thema haben die EU-Prüfer die wichtigsten Daten und Bemerkungen aus dem Jahr 2020 neu bewertet, um zu prüfen, ob die damals festgestellten Probleme, insbesondere in Bezug auf Kosten und Zeitplanung, angegangen wurden. Dazu haben sie acht TEN-V-Megaprojekte unter die Lupe genommen, die 13 EU-Länder unmittelbar betreffen: vier Eisenbahnverbindungen (Rail Baltica, Verbindung Lyon–Turin, Brenner-Basistunnel, Baskisches Dreieck), eine Wasserstraße (Seine-Schelde), eine Autobahn (A1 in Rumänien) und zwei multimodale Verbindungen (die Fehmarnbelt-Querung für den Straßen- und Schienenverkehr sowie die Eisenbahnverbindung E59 zu Häfen in Polen).
Der Folgebericht gibt Aufschluss darüber, ob diese milliardenschweren Infrastrukturprojekte und ihre Anschlussstrecken gut vorankommen und wie ursprünglich geplant bis 2030 mit voller Kapazität genutzt werden können.
Contact:
ECA press office: press@eca.europa.eu