E.ON und RWTH Aachen: 7,5 Millionen Euro für Energie-Innovationen
2 Dokumente
E.ON und RWTH Aachen: 7,5 Millionen Euro für Energie-Innovationen
- E.ON investiert bis 2031 insgesamt 7,5 Millionen Euro in Forschungs- und Entwicklungsprojekte an der RWTH Aachen
- Kooperation verbindet seit 20 Jahren Energieforschung und Praxis
- Eröffnung des E.ON Heat Lab als neue Test- und Forschungsinfrastruktur für Wärmewende-Technologien
Seit 20 Jahren verbindet die Partnerschaft von E.ON und der RWTH Aachen den Anspruch, zentrale Herausforderungen der Energiewende in konkrete Lösungen zu übersetzen. Die erfolgreiche Kooperation wird nun um weitere fünf Jahre verlängert. Dafür investiert E.ON insgesamt 7,5 Millionen Euro in gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit der RWTH Aachen.
Gemeinsames Ziel ist es wissenschaftliche Erkenntnisse in innovative Lösungen für ein zukunftsfähiges Energiesystem zu überführen. Im Fokus stehen intelligente Netze, Wärmelösungen sowie Batterie- und Speichertechnologien – und damit genau die Bereiche, in denen sich die Transformation des Energiesystems entscheidet. Ein Beispiel aus dieser Zusammenarbeit ist der Grid Cube: ein KI‑basiertes dezentrales Steuerungssystem für Ortsnetzstationen, das Netzkomponenten im Niederspannungsnetz intelligent steuert und so Engpässe – auch bei begrenzter Datenverfügbarkeit – frühzeitig verhindert. Nach erfolgreichen Feldtests wird die Lösung aktuell zu einem skalierbaren Produkt weiterentwickelt.
„Die Energiewende braucht Innovationen, die sich im Alltag des Energiesystems bewähren. Genau dafür steht unsere Partnerschaft mit der RWTH Aachen seit 20 Jahren: wissenschaftliche Exzellenz mit konkreter Umsetzung zu verbinden. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die den Weg in die Praxis finden und dort Wirkung entfalten“, sagt Victoria Ossadnik, Vorstandsmitglied der E.ON SE für Digital & Innovation.
„Die Zusammenarbeit von RWTH Aachen und E.ON zeigt, wie langfristige Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Praxis zur Transformation des Energiesystems beitragen können. Mit dem E.ON Heat Lab schaffen wir eine wichtige Forschungsinfrastruktur, um Technologien für die Wärme- und Energiewende zu untersuchen und weiterzuentwickeln“, sagt Professor Ulrich Rüdiger, Rektor der RWTH Aachen.
Ein Schwerpunkt der neuen Kooperationsphase sind Lösungen für eine erfolgreiche Wärmewende. Denn gerade im Wärmesektor braucht es neue Ansätze, damit klimafreundliche Technologien schneller in der Praxis ankommen. Dezentrale Wärmepumpen und klimafreundliche Wärmenetze sind unverzichtbare Bausteine, bei denen ein hohes Innovationspotential besteht. Im E.ON Heat Lab werden diese Lösungen zukünftig erforscht und erprobt: von niedrigeren Temperaturen in Fernwärmenetzen bis hin zu intelligenten Übergabestationen, die Wärme zuverlässig und effizient an Kundinnen und Kunden liefern.
Damit adressieren E.ON und RWTH Aachen Bereiche, die für ein modernes Energiesystem entscheidend sind – nicht nur bei Wärmelösungen, sondern auch darüber hinaus von der Stabilität und Steuerbarkeit der Netze über neue Speicherlösungen bis hin zu Analysen für kosteneffiziente Transformationspfade. Ziel ist es, Forschung noch konsequenter in die Anwendung zu bringen und Innovationen zu skalieren, um die Energiewende schneller, effizienter und bezahlbarerer voranzutreiben.
Die öffentlich-private Partnerschaft zwischen E.ON und der RWTH Aachen steht für interdisziplinäre Energieforschung mit hoher Praxisnähe. Am E.ON ERC arbeiten in vier Institute mit acht Professuren mehr als 220 Forschende an energierelevanten Zukunftsthemen. Die Institute bringen Kompetenzen aus Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenwesen, Materialtechnik sowie Wirtschaftswissenschaften zusammen.
Über das E.ON ERC hinaus hat sich rund um Aachen ein dynamisches Innovationsumfeld entwickelt, das E.ON gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern, Start-ups und weiteren Akteuren aktiv mitprägt. Mit den Unternehmen envelio und gridX entwickelt E.ON erfolgreiche digitale Lösungen, die bereits in E.ONs Netzgesellschaften integriert und weiter skaliert werden. Beide Unternehmen wurden 2021 Teil des E.ON Innovations-Portfolios.
Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.