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17.11.2017 – 09:06

ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

ZIA: Drastischer Rückgang bei Baugenehmigungen für Wohnungen

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Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend erhalten Sie eine Pressemitteilung, die Sie auch als Datei im Anhang dieser E-Mail finden.

ZIA: Drastischer Rückgang bei Baugenehmigungen für Wohnungen

- Bundesregierung muss Arbeit schnell aufnehmen
- Politik muss auf Anreize statt Verbote setzen
- ZIA fordert schnellere Grundstücksvergaben und Baugenehmigungsverfahren

Berlin, 17.11.2017 - Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, ist die Anzahl der genehmigten Wohnungen in Deutschland in den ersten neun Monaten um sieben Prozent im Vorjahresvergleich zurückgegangen. Zwischen Januar und September 2017 wurden insgesamt 256.821 Wohnungen genehmigt, in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 waren es noch 276.297 Wohnungen. "Wir dürfen nicht zulassen, dass dem Wohnungsbau jetzt die Puste ausgeht. Die Immobilienmärkte der Groß- und Universitätsstädte sind nach wie vor angespannt, dieses Problem müssen wir schnell und kreativ meistern", erklärt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss. "Die Zahlen verdeutlichen, dass die CDU/CSU, FDP und Grünen eine schnelle Entscheidung der Sondierungsgespräche herbeiführen müssen - möglichst heute. Wir brauchen den Gesetzgeber, um das Umfeld für neue Baumaßnahmen und Investitionen zu verbessern."

Anreize statt Verbote

"Wir benötigen wir schnellere Grundstücksvergaben, Baugenehmigungsverfahren und neue Anreize für den Wohnungs- und Nichtwohnungsbau. Die Erhöhung der linearen AfA von derzeit zwei auf mindestens drei Prozent ist überfällig. Wir brauchen weniger Mietpreisbremse, niedrigere Grunderwerbsteuersätze und einen Abbau der Bürokratie!", meint Mattner. Die Immobilienwirtschaft stünde bereit, nur bräuchten sie auch Platz zum Arbeiten. "1990 gab es in Deutschland rund 5.000 Bauvorschriften, heute sind es über 20.000. Wenn wir das Ziel von 1,5 Millionen neuen Wohnungen pro Jahr wirklich und ernsthaft verfolgen wollen, müssen wir diesen Bürokratiewahnsinn stoppen und das bestehende Umfeld vereinfachen."

Zudem fordert der ZIA, neben der Wohnraumverknappung auch die anderen Nutzungsarten im Blick zu behalten. "Niemand gewinnt, wenn wir zu Gunsten von neuen Wohnungen auf die Entwicklung von neuen Büro-, Handels- oder Logistikflächen verzichten. Dann steuern wir von einem Notstand in einen weiteren, der einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden für unsere Städte bedeuten könnte", ergänzt der ZIA-Präsident.

Der ZIA
Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) ist der Spitzenverband der
Immobilienwirtschaft. Er spricht durch seine Mitglieder, darunter mehr als 25
Verbände, für rund 37.000 Unternehmen der Branche entlang der gesamten
Wertschöpfungskette. Der ZIA gibt der Immobilienwirtschaft in ihrer ganzen
Vielfalt eine umfassende und einheitliche Interessenvertretung, die ihrer
Bedeutung für die Volkswirtschaft entspricht. Als Unternehmer- und
Verbändeverband verleiht er der gesamten Immobilienwirtschaft eine Stimme auf
nationaler und europäischer Ebene - und im Bundesverband der deutschen Industrie
(BDI). Präsident des Verbandes ist Dr. Andreas Mattner.

Kontakt
Andy Dietrich
ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.
Unter den Linden 42
10117 Berlin
Tel.: 030/20 21 585 17
E-Mail: andy.dietrich@zia-deutschland.de
Internet: www.zia-deutschland.de
Weiteres Material zum Download

Dokument: 171117_PM_ZIA_Drastischer Rückgang bei
Baugenehmigungen für Wohnungen.docx