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BKK Dachverband: Zum Tag der Rückengesundheit - Innovationsfonds-Projekt BGM-innovativ

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Berlin (ots) - Die Betriebskrankenkassen bieten ein neues Innovationsprojekt für die Erkrankung des Muskel-Skelett-Systems an. Nach wie vor entfallen hierauf die meisten Krankentage. Ein Viertel geht auf Rückenleiden zurück. Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, haben sich 15 Betriebskrankenkassen zum Projekt BGM-innovativ zusammengeschlossen. Betriebskrankenkassen und ihre Trägerunternehmen steuern gemeinsam Versicherte mit einer Muskel-Skelett-Erkrankung in diese neue Versorgungsform ein. Nutznießer sind Beschäftigte an mehr als 30 betrieblichen Standorten in 20 Städten.

"Versorgungsziel ist, je nach Ausgangspunkt die Gesundheit der Beschäftigten wiederherzustellen, eine manifeste Erkrankung und deren Chronifizierung zu vermeiden sowie die Krankheitsdauer und daraus resultierende Fehlzeiten zu verkürzen. Geraden in Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, die Beschäftigungsfähigkeit der Menschen dauerhaft zu erhalten", erklärt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes.

Moderne Versorgung organisieren: BGM-innovativ

Das Versorgungskonzept von BGM-innovativ besteht aus Interventionen in drei Modulen: In Modul A sind es Maßnahmen der Frühintervention, in dessen Mittelpunkt ein individuelles Training steht. Modul B steht für die arbeitsplatzbezogene Rehabilitation, die in enger Kooperation mit insgesamt zwölf Rentenversicherungsträgern steht. Durch die direkte Zusammenarbeit von Krankenkasse und Rentenversicherungsträger können die Zugangshürden erleichtert und Versorgungslücken verhindert werden. Modul C versorgt Beschäftigte mit schweren Muskel-Skelett-Erkrankungen und Arbeitsunfähigkeitszeiten von mehr als sechs Wochen. Dazu organisiert ein Fallmanager eine umfassende körperliche und psychische Begutachtung, und mit Unterstützung der Arbeitsmedizin wird ein Arbeitsplatz entsprechend der Erkrankung gesucht.

"BGM-innovativ ist kein Produkt von der Stange. Es überwindet das Problem, dass den Betroffenen heute meist zu spät, zu unspezifisch und wenig nachhaltig geholfen wird. Wir leiten in enger Zusammenarbeit von BKK-Fallmanagern und Betriebsärzten die optimale arbeitsplatzbezogene und individuell zugeschnittene Versorgung ein. Der wesentliche Vorteil für die Versicherten ist, dass durch das BKK-Fallmanagement die Versicherten bei der Durchführung des Projektes betreut und durch die Versorgung gelotst werden, immer auch in Abstimmung mit den Betrieben", erklärt Franz Knieps.

Der BKK Dachverband ist die Interessenvertretung von 76 Betriebskrankenkassen und vier BKK Landesverbänden mit über neun Millionen Versicherten.

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