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28.01.2018 – 11:55

Frankfurter Rundschau

Frankfurter Rundschau: Stein und Zimmermann gegen Antisemitismus-Beauftragten

Frankfurt (ots)

Antisemitismus

Kritik aus Israel an Plänen für Antisemitismus-Beauftragten

Vorabmeldung

Die Meldung ist unter Nennung der Quelle "Frankfurter Rundschau" ab sofort frei.

Die "Frankfurter Rundschau" meldet in ihrer Montagausgabe (29.1.2018):

Die mögliche Berufung eines Antisemitismus-Beauftragen in Deutschland ist auf Kritik aus Israel gestoßen: "Das jüdische Thema wie gewohnt abgesondert zu behandeln, statt systematische Rassismusbekämpfung zu betreiben, (...) das garantiert den Erfolg keineswegs", schreiben der ehemalige israelische Botschafter in Berlin, Shimon Stein, und der Historiker Moshe Zimmermann in einem Kommentar für die "Frankfurter Rundschau" (Montagausgabe). Nur durch "Aufklärung auf allen Ebenen für alle Menschen gegen Rassismus, in der Schule wie auch in den Integrationskursen", werde "auch der Rahmen für eine aufrichtige Antisemitismus-Bekämpfung abgesteckt". Stein und Zimmermann äußern sich in dem Meinungsbeitrag auch zur Debatte über Kritik an der israelischen Regierung. An die "Führung der deutschen Juden" richten sie die Frage: "Soll unter dem Deckmantel des Antisemitismus-Vorwurfs die israelische Politik unantastbar gemacht werden, bis am Ende auch die Kritik an der bevorstehenden Zwangsausweisung von Asylsuchenden nach Afrika als Antisemitismus bewertet wird?" ENDE

Pressekontakt:

Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3989

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