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Frankfurter Rundschau: Putins Reise

Frankfurt (ots) - Der Kremlchef braucht den aufgewühlten Orient vor allem, um sich und seine Heimat wieder als globalen Machtfaktor auf der Weltbühne zu etablieren. Gleichzeitig möchte er möglichst viel von dem verkaufen, was Russlands Wirtschaft noch als nennenswerte Industrieprodukte zu bieten hat - Waffen und Atomkraftwerke. Und so bestellten in letzter Zeit nicht nur Syrien, sondern auch Ägypten, Saudi-Arabien und die Türkei Raketen und Kampfjets bei der östlichen Großmacht. Das soll den Kremlherrscher gewogen machen und den ungeliebten US-Amerikanern einen Denkzettel verpassen, die in der Region ebenfalls Waffen verkaufen. Und so wachsen auf allen Seiten die Arsenale wie die Zahl der ungelösten politischen Probleme - keine guten Aussichten für die Region.

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