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Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu AfD und Pegida

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zu AfD und Pegida:

Die Gegner der AfD freuen sich zu früh, wenn sie nach dem Rechtsruck das Ende der Partei erwarten. Bis Dienstag gab es nur 512 Abtrünnige - zwei Prozent. Ohnehin ist die Mitgliederzahl einer Protestpartei wie der AfD zweitrangig: Bei Wahlen dient sie als Ventil für jene, die den "Altparteien" Denkzettel geben wollen. Bei Dresdens Oberbürgermeister-Wahl bewies Pegida, dass rechte Polemik fast zehn Prozent einbringt, wenn die Stimmung passt. In Sachsen passt sie, so aggressiv protestieren "besorgte Bürger" in Freital und anderswo gegen Flüchtlinge, so hilflos reagieren die "Altparteien". Seriöse Politik muss sich fragen, wie sie derlei Misstrauen und Wut auslöst. Ein Stichwort sollte die wachsende soziale Kluft sein, die Neid und Abstiegsängste erst hervorruft.

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