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Frankfurter Rundschau: Rassistische Warnzeichen

Frankfurt (ots) - "Noch ist nichts bewiesen, das Verfahren steht ganz am Anfang. Dass ein Bundespolizist auf der Hannoveraner Bahnhofswache Flüchtlinge misshandelt und sich damit auch noch per Whatsapp gebrüstet haben soll, ist ein Verdacht. Allerdings ist jetzt schon klar: Hannover wäre, richtig verstanden, eines von vielen Warnzeichen an Gesellschaft und Politik. Noch mehr Bürgerinnen und Bürger werden gebraucht, die sich schützend vor Flüchtlinge stellen oder ihnen schlicht im Alltag helfen. Noch mehr Protest wäre angesagt, wenn politische Rattenfänger die Nachbarn bei ihren (oft zunächst verständlichen) Ängsten und Sorgen packen, um Hass gegen Flüchtlinge zu schüren. Die Politik aber kann sich alle Appelle sparen, wenn sie nicht aufhört, die Vorurteile noch zu fördern, womöglich in vorauseilender Angst vor der vermeintlichen oder wirklichen Fremdenangst ihrer Wähler."

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