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Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Lage in Russland und Putins Fragestunde

Frankfurt (ots) - Russlands Bevölkerung will keine Revolution, sie will keinen Regimewechsel. Sie hat eine existenzielle Angst vor Umbrüchen, wie sie sie zuletzt in den Jelzin-Jahren durchleben musste. Putin ist an die Macht gekommen und hat sich dort mehr als anderthalb Jahrzehnte halten können, weil er der Nicht-Jelzin ist, weil er die Kraft hatte, den chaotischen Alptraum zu beenden und das Land zu stabilisieren. Derzeit können weder westlicher Druck noch die innere Opposition dem russischen Präsidenten gefährlich werden. Tatsächlich gefährlich aber wird es, wenn Putin den Nimbus verliert, er habe souverän unter Kontrolle, was in Russland passiert. Den Eindruck, dass er das gegenwärtige Chaos beherrscht und einen Weg weiß, vermochte Putin nicht überzeugend zu vermitteln.

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