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Schwäbische Zeitung: Das Wunder von Dobrindt - Kommentar

Ravensburg (ots) - Der BDI schlägt beim Verkehrminister Alarm. Zu Recht, denn dass Deutschlands Verkehrsinfrastruktur in desolatem Zustand ist, kann jeder Autofahrer täglich merken. Deutschland gibt für seine Straßen umgerechnet pro Kopf gerade einmal ein Drittel der Summe aus, die die Schweiz investiert. Wenn 18 Prozent der Fahrbahnen auf Autobahnen in schlechtem Zustand sind, muss man handeln. Vier Milliarden Euro im Jahr zusätzlich wären nötig, sagt der BDI. Doch woher soll das Geld kommen? Bislang weiß man nur, woher es wohl nicht kommt. Höchstens eine Milliarde verspricht man sich von der Pkw-Maut. Die Pläne sind immer noch nicht fertig, sollen aber vor der Sommerpause vorliegen. Auf das Wunder von Dobrindt wird gewartet. Dass es am Ende ein Modell gibt, das nur Ausländer belastet, wird selbst in der CSU bezweifelt.

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