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Schwäbische Zeitung: Zum ESC-Vorentscheid: Die Besten unter den Schwachen

Ravensburg (ots) - Die Zuschauer haben gewonnen. Sie haben es besser gewusst als die NDR-Experten und mit Elaiza die beste Band für den großen Sängerwettstreit in Kopenhagen nominiert.

Schon in der ersten Runde des Vorentscheids hatten die ESC-Fans für Elaiza gestimmt und sie mit einer Wildcard ins Rennen geschickt. Aber wie wählt der NDR die Kandidaten aus? Der Graf sollte wohl in seiner Favoritenstellung nicht wanken. Anders ist nicht zu erklären, warum eine Art deutsches Shanty, dargeboten von Santiano, oder eine schlechte 50er-Rock-Formation wie Baseballs antreten durften.

Zum Glück hatte der NDR doch etwas gelernt: 2013 gab es einen Skandal, als eine Jury das Publikum überstimmte. Die stromlinienförmig im Pop-Einerlei versinkenden Cascada landete beim ESC dann auf Platz 21. Elaiza dürften besser abschneiden, eine Wiederholung des Sommermärchens von Lena ist aber unwahrscheinlich. Dafür war die Konkurrenz - auch der pathetische, musikalisch wenig originelle Graf - zu schwach.

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