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Bei Gehaltsverhandlungen keine vorschnellen Kompromisse eingehen

Berlin (ots) - Verhandlungscoach Dr. Adel Abdel-Latif: Erste Forderung muss wehtun / "Humor hat am Verhandlungstisch nicht zu suchen"

Berlin, 2. August 2017 - Viele Arbeitnehmer verhalten sich bei ihren Gehaltsgesprächen taktisch unklug. Dabei ließe sich bei etwas Vorbereitung und Verhandlungsgeschick ein deutlich besseres Gehalt durchsetzen. Darauf hat der renommierte Schweizer Verhandlungscoach, Dr. Adel Abdel-Latif, in einem Interview mit dem Magazin 'Business Punk' (Ausgabe 4/2017, EVT 3. August) hingewiesen: "Einer der größten Anfängerfehler ist es, zu schnell einen Kompromiss anzubieten oder eine Blitzfestlegung erzielen zu wollen." Ein erstes Nein des Arbeitgebers sollte einen nicht abschrecken, da danach die eigentlichen Verhandlungen erst richtig beginnen.

Wichtig sei, Forderungen zu formulieren, die "der Gegenseite zwar wehtun, jedoch sollten sie in einem gewissen Maß realistisch sein". Abdel-Lafit empfiehlt gegenüber 'Business Punk' neben dem Wunschgehalt auch andere Punkte wie Urlaubstage, Firmenwagen oder bezahlte Weiterbildung mit in den Forderungskatalog einzubauen, die "teilweise mehr wert sind als ein Barbetrag". Hier müsse jeder für sich genau definieren, "wenn es Zeit zum Einsacken ist".

Was überhaupt nicht in ein Verhandslungsgespräch gehört, sind scherzhafte Floskeln. "Humor hat am Verhandlungstisch nichts zu suchen. Sie berauben sich sofort Ihrer Autorität", so Abdel-Latif. Charme, Lächeln und Freundlichkeit hingegen seien selbst bei schwierigsten Verhandlungen ein Muss.

Hinweis für Redaktionen:

Zu diesem Thema steht ein kostenfrei nutzbarer Audio-Beitrag mit Redaktionsleiter Christian Cohrs unter dem Link https://medienkontor-audio.de/beitraege/detail.html?art_id=7489 zur Verfügung.

Pressekontakt:

Joachim Haack,
PR/Kommunikation G+J Wirtschaft, BUSINESS PUNK / CAPITAL
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