Großer Andrang beim OPEN CAMPUS
Großer Andrang beim OPEN CAMPUS
Vorträge, Laborbesuche und Open-Air-Konzerte: Am 13. Juni herrschte beim OPEN CAMPUS der Uni Bremen großer Andrang. Der OPEN CAMPUS bot mit einem vollen Programm einen Blick hinter die Kulissen der großen Lehr- und Forschungseinrichtung.
Das Interesse war bereits zur Eröffnung groß: Zahlreiche Besucher:innen kamen ab 13 Uhr in die Uni-Gebäude, auf den Boulevard und in den Campuspark, um sich an den mehr als 40 Infoständen über Studium, Forschung, Ausbildung, Arbeit und das vielfältige internationale Leben der Universität zu informieren.
Unter dem Motto „Welten öffnen – Wissen teilen“ waren zahlreiche Angehörige der Universität sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer im Einsatz, um den diesjährigen OPEN CAMPUS zu einem erfolgreichen Event zu machen.
Großes Interesse an Forschung, Vorträgen, Führungen
Die zahlreichen Führungen und Vorträge waren sehr gut besucht. Interessierte konnten Vorträgen zu Künstlicher Intelligenz, Gravitation und der Polarstern-Expedition lauschen, den Fallturm am ZARM sowie wissenschaftliche Labore besuchen, sich durch das neue Zentrum für Tiefseeforschung führen lassen oder Nervenzellen unter dem Mikroskop bestaunen. Wer sich für neue Sprachen interessierte, konnte an einem Sprachenquiz teilnehmen.
Beim Kindercampus kamen auch junge Besucherinnen und Besucher voll auf ihre Kosten und konnten experimentieren, entdecken, basteln und spielen. Bei Kindervorträgen, Kinderlaboren und Mitmachaktionen konnten junge Entdeckerinnen und Entdecker selbst aktiv werden und Wissenschaft hautnah erleben. Ergänzt wurde das Programm durch Outdoor-Spielgeräte des Hochschulsports, Kinderschminken und Ballonkünstler.
Hinzu kam ein großes Bühnenprogramm mit dem Chor der Universität Bremen, Poetry Slam, Konzerten und DJ-Livesets.
„Der OPEN CAMPUS hat einmal mehr gezeigt, wie groß das Interesse an Wissenschaft, Studium und dem vielfältigen Leben auf unserem Campus ist“, sagte die Uni-Rektorin, Professorin Jutta Günther. „Tausende Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit genutzt, Forschende, Studierende und Beschäftigte kennenzulernen und die Universität Bremen aus nächster Nähe zu erleben. Mein herzlicher Dank gilt allen Mitarbeitenden und Studierenden, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, unsere Universität der Öffentlichkeit zu präsentieren.“
Forschung spannend vermitteln
Wie Materialgewinnung, Verarbeitung und Produktion auf dem Mars funktionieren könnten und welche Erkenntnisse sich daraus für eine nachhaltigere Nutzung von Ressourcen auf der Erde gewinnen lassen, war Thema eines Vortrags von Daniel Meyer, stellvertretender Sprecher des neuen Exzellenzclusters „Die Marsperspektive“. Das Interesse des Publikums war groß: „Der OPEN CAMPUS ist eine schöne Gelegenheit, mit Menschen über unsere Forschung ins Gespräch zu kommen. Der Mars ist zwar weit entfernt, doch die Herausforderungen, die wir dort untersuchen, helfen uns dabei, nachhaltige Lösungen für die Erde zu entwickeln. Die Besucherinnen und Besucher haben viele spannende Fragen gestellt – und wir freuen uns, dass das Thema bei Groß und Klein auf so großes Interesse stößt“, sagte Meyer.
Beim Stand des Hochschulsports war man ebenfalls sehr zufrieden: „Der OPEN CAMPUS bot uns die Möglichkeit, die Angebote des Hochschulsports vorzustellen und mit vielen Besucherinnen und Besuchern in den Austausch zu treten. Besonders unsere Leitergolf-Station wurde hervorragend angenommen und hat sowohl Kinder als auch Erwachsene in Bewegung gebracht“, erzählte der Leiter des Hochschulsports, Maximilian Schönfelder.
Northwest Alliance präsentierte sich
Am Stand des Rektorats nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich direkt bei der Hochschulleitung über aktuelle Entwicklungen der Universität Bremen zu informieren. Zudem präsentierte das Rektorat die gemeinsam mit der Universität Oldenburg gegründete Northwest Alliance. Ziel der Allianz ist es, exzellente Forschung mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verknüpfen und innovative Lösungen für regionale und globale Herausforderungen zu finden. Das Interesse an der Zusammenarbeit beider Universitäten und den gemeinsamen Aktivitäten der Allianz war sehr groß.
Dank an Sponsoren und Unterstützer
Der OPEN CAMPUS wird auch durch zahlreiche Sponsoren ermöglicht. Dazu gehörten in diesem Jahr die AOK Bremen/Bremerhaven, die Sparkasse Bremen, WFB Wirtschaftsförderung Bremen, Alumni der Universität Bremen e. V., die Stiftung der Universität Bremen, unifreunde Bremen e. V. und die Wolfgang-Ritter-Stiftung Bremen. Als Medienpartner unterstützten den OPEN CAMPUS Bremen Zwei, Bremen Next und der WESER KURIER.
Weitere Informationen:
www.uni-bremen.de/open-campus.html
Fragen beantwortet:
Julia Böttjer
Zentrales Veranstaltungsmanagement
Telefon: +49 421/ 218-60118
E-Mail: julia.boettjer@vw.uni-bremen.de
Universität Bremen Hochschulkommunikation und -marketing Telefon: +49 421 218-60150 E-Mail: presse@uni-bremen.de Über die Universität Bremen Leistungsstark, reformbereit und kooperativ – das ist die Universität Bremen. Gesellschaftliche Verantwortung ist ihr Leitprinzip seit ihrer Gründung 1971. Sie steht für die weltweit notwendigen sozialen und ökologischen Veränderungen ein, für Demokratie, Vielfalt und Gerechtigkeit. In Forschung, Lehre, Verwaltung und Technik sind der Universität Bremen die UN-Nachhaltigkeitsziele und Klimagerechtigkeit ein besonderes Anliegen. Mit ihrem breiten Fächerspektrum von rund 100 Studiengängen verbindet sie außergewöhnliche Leistungsstärke und großes Innovationspotential mit ausgeprägter Interdisziplinarität. Sie steht nachdrücklich für den Ansatz des Forschenden Lernens und Studierens. Als eine ambitionierte europäische Forschungsuniversität pflegt die Universität Bremen enge Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit. In der Region ist sie Teil der U Bremen Research Alliance und Transferpartnerin für viele Akteure. Als Teil der Europäischen Universitätsallianz YUFE - Young Universities for the Future of Europe leisten die 23.000 Menschen der Universität Bremen einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft und gestalten aktiv wissenschaftliche Kooperationen weltweit.
Über die Northwest Alliance Die Northwest Alliance verbindet die Universitäten Bremen und Oldenburg – zwei forschungsstarke, reformorientierte Hochschulen, die seit langem in Forschung, Lehre und Wissenstransfer kooperieren. Gemeinsam bilden sie mit rund 580 Professuren, 6.400 Mitarbeitenden, 2.700 Promovierenden und 34.000 Studierenden das Herzstück eines leistungsstarken Wissenschaftsraums im Nordwesten Deutschlands. Die Allianz hat sich zum Ziel gesetzt, exzellente Forschung mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden und innovative Lösungen für regionale wie globale Herausforderungen zu entwickeln. Gemeinsam mit zahlreichen wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Einrichtungen, insbesondere dem Hanse-Wissenschaftskolleg Delmenhorst (HWK), will sie den Nordwesten zu einem zusammenhängenden Forschungs- und Transferraum weiterentwickeln. Durch ihre enge Partnerschaft mit der Rijksuniversiteit Groningen wirkt die Northwest Alliance auch über Ländergrenzen hinweg. Die Universitäten Bremen und Oldenburg bewerben sich aktuell als Exzellenzverbund Northwest Alliance in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder.