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20.01.2021 – 11:52

Universität Bremen

Tag des Gedenkens: Gastvortrag zu Verschwörungstheorien

Tag des Gedenkens: Gastvortrag zu Verschwörungstheorien
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Tag des Gedenkens: Gastvortrag zu Verschwörungstheorien

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus lädt die Universität Bremen zu einem Gastvortrag des Wissenschaftlers Michael Butter von der Universität Tübingen ein. Der Professor für amerikanische Literatur und Kulturgeschichte spricht am Mittwoch, 27. Januar 2021, über „Die Neue Querfront: Die 'Querdenker' und die Neue Rechte“. Die Veranstaltung wird in diesem Jahr erstmals online ausgerichtet. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar soll an die Millionen von Menschen erinnern, die während des totalitären Regimes der Nationalsozialisten verfolgt oder ermordet wurden. Die Universität Bremen organisiert zu diesem Anlass jedes Jahr eine oder mehrere Veranstaltungen, zu denen die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist. Für interessierte Universitätsangehörige gilt in der Zeit „Dies Academicus“. Das heißt, dass für den Zeitraum der Veranstaltung empfohlen wird, Lehre und Arbeit ruhen zu lassen, um Raum für eine Teilnahme am Vortrag zu schaffen.

Vortrag: „Die Querdenker und die Neue Rechte“

Die zentrale Gedenkveranstaltung wird in diesem Jahr vom Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Bremen organisiert. Am Mittwoch, den 27. Januar 2021, hält Michael Butter um 16 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Die Neue Querfront: Die 'Querdenker' und die Neue Rechte“. Welche Allianzen zeigen sich in der Bewegung der „Querdenker“ und welche Folgen hat das Erstarken dieser Verbindung aus unterschiedlichen und heterogenen Zusammenschlüssen und gesellschaftlichen Zusammenhängen? Verschwörungstheorien sind nicht zuletzt durch ihr immenses aggressives Potential gefährlich und ihre Wirkungen könnten sich zuspitzen, besonders vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen der Pandemie und den gesundheitspolitischen Maßnahmen. Koalitionen mit rechten und linken Querdenkern und rechten Gruppen sind denkbar – manches Mal verfolgen sie gar die gleichen Ziele. Es gilt genau hinzusehen.

„Doing memory – Erinnerungsarbeit im deutsch-israelischen Austausch“

Irina Drabkina, Absolventin des Masters Transkulturelle Studien und Lehrbeauftragte im Fachbereich Kulturwissenschaften, stellt anschließend das Projekt „Doing memory – Erinnerungsarbeit im deutsch-israelischen Austausch“ vor. Der im Jahr 2020 mit dem Shimon Peres Preis ausgezeichnete Austausch fördert akademischen Unterricht und praktische Erfahrungen zur Reflexion über Inklusion und Exklusion – einem stets präsenten Faktor in modernen Gesellschaften. Die Studierenden setzen sich intensiv mit verschiedenen Inklusionsthemen auseinander und besuchen lokale Projekte, die Inklusion fördern.

Die Veranstaltung wird musikalisch gestaltet von Kilian Farrell, zurzeit Chor- und Orchesterleiter der Universität Bremen.

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Er ist als Jahrestag bezogen auf den 27. Januar 1945, den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz.

Weitere Informationen:

Hier finden Sie die Zugangsdaten zur digitalen Veranstaltung:

https://uni-bremen.zoom.us/j/91600133940?pwd=S3dsVGJDekhyM3BVK2NycUt5K09DZz09

Kenncode: 1111

www.uni-bremen.de/fb9/fachbereich-9

www.uni-bremen.de

Fragen beantworten:

Prof. Dr. Thomas Hoffmeister

Konrektor für Lehre und Studium

Universität Bremen

Tel.: +49 421 218-60031

E-Mail: kon2@uni-bremen.de

Prof. Dr. Dorle Dracklé

Dekanin des Fachbereichs Kulturwissenschaften

Universität Bremen

Tel.: +49 421 218-67500

E-Mail: dekaninfb9@uni-bremen.de

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Leistungsstark, vielfältig, reformbereit und kooperativ – das ist die Universität Bremen. Rund 23.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten auf dem internationalen Campus. Ihr gemeinsames Ziel ist es, einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft zu leisten. Mit gut 100 Studiengängen ist das Fächerangebot der Universität breit aufgestellt. Als eine der führenden europäischen Forschungsuniversitäten pflegt sie enge Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit. Gemeinsam mit neun jungen Universitäten und vier assoziierten Mitgliedern aus dem Hochschul-, Nichtregierungs- und privaten Bereich gestaltet die Universität Bremen in den nächsten Jahren eine der ersten Europäischen Universitäten. Das Netzwerk YUFE – Young Universities for the Future of Europe wird von der EU-Kommission gefördert. In der Region ist die Universität Bremen Teil der U Bremen Research Alliance. Die Kompetenz und Dynamik der Universität haben zahlreiche Unternehmen in den Technologiepark rund um den Campus gelockt. Dadurch ist ein bundesweit bedeutender Innovations-Standort entstanden – mit der Universität Bremen im Mittelpunkt.