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16.12.2020 – 09:47

Universität Bremen

Die Marketingfachfrau

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Die Marketingfachfrau

Porträt in der Serie "Campusgeschichten" / Porträtierte stehen für Interviewanfragen zur Verfügung

Was die Universität Bremen ausmacht, das sind die Menschen, die hier forschen, lehren, arbeiten und studieren. Wer die Universität besser kennenlernen möchte, hört und liest häufig vom sogenannten "Bremer Spirit". Doch was verbirgt sich dahinter? Unter dem Titel "Campusgeschichten" stellen wir in loser Folge erfolgreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, herausragende Forscherinnen und Forscher, Lehrende mit neuen Ideen sowie engagierte Studierende vor. Aber auch die Menschen, die in den Büros und hinter den Kulissen dafür sorgen, dass der Universitätsbetrieb tagtäglich reibungslos vonstattengeht, sollen Platz in dieser Serie finden. Lernen Sie uns kennen - lernen Sie die Universität Bremen kennen!

Friederike Moschner arbeitet am liebsten im Hintergrund. Von dort aus bringt sie die Dinge mit viel Herzblut voran. "Alles ist möglich", lautet dabei ihr Motto. Und kein Tag ist gleich. Stets gilt es, mehrere Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten. "Das gehört zu meinem Job", sagt sie. Und der macht ihr Spaß. Seit fast einem Jahr ist Friederike Moschner für das zentrale Marketing der Universität Bremen zuständig. Im Fokus steht bei ihr aktuell vor allem die Einführung des neuen Corporate Designs (CD) der Universität - pünktlich zum Uni-Jubiläum im nächsten Jahr. Das CD umfasst das visuelle Erscheinungsbild der Universität mit seinem Logo und seinen Gestaltungsmöglichkeiten, wie man sie zum Beispiel für Online-, Printprodukte oder Werbemittel benötigt.

Neuem CD ging Corporate-Identity-Prozess voraus

"Zur Weiterentwicklung des Corporate Designs gehörte natürlich zuvor ein intensiver Corporate-Identity-Prozess - kurz: CI-Prozess", erläutert die Marketingexpertin. Es ging darum, einen "Markenkern" für die Universität herauszuarbeiten. Sprich: Wofür steht die Universität? Was macht sie aus? Was macht sie besonders und einzigartig? "Dabei war es wichtig, möglichst viele Uni-Angehörige miteinzubinden, um zu hören, wie sie ihre Einrichtung sehen." Deshalb gab es einen teilnehmenden Prozess in Form einer internen Umfrage, zahlreichen Interviews und Workshops mit allen Statusgruppen der Universität. Das alles werteten Friederike Moschner und ihr CI-Projektteam aus. Dazu zählen Kristina Logemann, Leiterin des Referats Hochschulkommunikation und -marketing - diesem gehört auch Friederike Moschner an - sowie externe Agenturen. Die Ergebnisse sind in das neue Corporate Design eingeflossen. "CI- und CD-Prozess bauen also aufeinander auf", erklärt die 38-Jährige.

In den Startlöchern

"Nach dieser mehrmonatigen Entwicklungsarbeit befinden wir uns jetzt in den Startlöchern", sagt sie. Im Jubiläumsjahr 2021 soll das neue Corporate Design in der Universität kommuniziert und eingeführt werden. Moschner: "Diese Institution zeichnet sich durch eine große Vielfalt aus." Das neue Corporate Design spiegele diesen wichtigen Aspekt mehr wider als das bisherige. Zudem biete es eine größere Farbauswahl, um diese Vielfalt darzustellen, wenn es zum Beispiel um die Gestaltung von Broschüren, Websites oder Plakaten geht. Einen radikalen Bruch zum bisherigen Logo gibt es dabei nicht - es wurde vielmehr weiterentwickelt.

Neues Corporate Design unterstützt Positionierung der Universität

Ein neues CD in einer so komplexen und vielfältigen Institution einzuführen muss gut durchdacht sein. Denn neben den zwölf Fachbereichen gibt es viele Institute und Einrichtungen, die in den vergangenen Jahren im Marketing schon sehr aktiv waren. Sie haben zum Beispiel Broschüren und Websites gestaltet oder eigene Logos. "Hier investieren zahlreiche Bereiche viel Arbeit und Geld", sagt Friederike Moschner anerkennend. "Mein Ziel ist es, jetzt Stück für Stück alles zu einem großen Ganzen zusammenzuführen." Das geht nur mit einer vertrauensvollen Zusammenarbeit innerhalb der Universität. "Je optisch einheitlicher, prägnanter und unverwechselbarer wir auftreten, desto höher ist der Wiedererkennungswert der Universität Bremen und der zugehörigen Bereiche, Einrichtungen sowie Institute." Und davon profitierten letztlich alle. Denn der Wettbewerb um Studierende und Mitarbeitende nimmt unter den Hochschulen national und international immer mehr zu.

Viel Zuspruch aus dem Akademischen Senat

Die Ergebnisse des CD- und CI-Prozesses haben Friederike Moschner und ihr Projektteam zu Beginn des Wintersemesters im Akademischen Senat präsentiert. Aus dem politischen Gremium der Universität gab es viel Zuspruch. Eine große Mehrheit begrüßte die Weiterentwicklungen und freut sich, damit im Uni-Alltag bald arbeiten zu können.

Sinnstiftende Arbeit

Elf Jahre ist Friederike Moschner jetzt im Marketing tätig, nachdem sie in Göttingen ein kulturwissenschaftliches Studium abgeschlossen hat. In ihren vorherigen Jobs in Berlin und Hamburg gehörte es stets zu ihrem Tagesgeschäft, sich schnell in Dinge einzuarbeiten, Projekte auch kurzfristig zu übernehmen und voranzutreiben. Und so ist das auch an der Universität Bremen gewesen, als sie das CI- und CD-Projekt im Januar 2020 übernahm. Die Marketingfachfrau fand sich innerhalb kürzester Zeit in die komplexen Hochschulstrukturen ein, um mit allen Beteiligten loszulegen.

"Ich finde die Vielfalt der Projekte, die ich betreue, sehr spannend", sagt sie. "Zudem liebe ich es, mit so vielen unterschiedlichen Menschen zusammenzuarbeiten." Den einen Tag ist Friederike Moschner in der Uni-Druckerei, um Papier und Gestaltung für Visitenkarten oder Flyer zu besprechen. Am nächsten Tag schreibt sie Mails nach New York, um die Lizenzrechte von Schriftarten zu klären. Hinzu kommen zahlreiche Besprechungen. "Meine To-Do-Liste ist am Ende meines Arbeitstages oft länger als zu Beginn", sagt sie lachend. Insgesamt habe für sie die Arbeit an einer Universität etwas sehr Sinnstiftendes. "Bildung ist für mich ein wichtiges Gut, dafür mache ich gerne Marketing."

Weitere Informationen:

www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing

Fragen beantwortet:

Friederike Moschner

Referat Hochschulkommunikation und -marketing

Universität Bremen

Telefon: +49 421 218-60164

E-Mail: friederike.moschner@vw.uni-bremen.de

Universität Bremen
Hochschulkommunikation und -marketing
Telefon: +49 421 218-60150
E-Mail: presse@uni-bremen.de

Über die Universität Bremen:
Leistungsstark, vielfältig, reformbereit und kooperativ - das ist die Universität Bremen. Rund 23.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten auf dem internationalen Campus. Ihr gemeinsames Ziel ist es, einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft zu leisten. Mit gut 100 Studiengängen ist das Fächerangebot der Universität breit aufgestellt. Als eine der führenden europäischen Forschungsuniversitäten pflegt sie enge Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit. Gemeinsam mit neun jungen Universitäten und vier assoziierten Mitgliedern aus dem Hochschul-, Nichtregierungs- und privaten Bereich gestaltet die Universität Bremen in den nächsten Jahren eine der ersten Europäischen Universitäten. Das Netzwerk YUFE - Young Universities for the Future of Europe wird von der EU-Kommission gefördert. In der Region ist die Universität Bremen Teil der U Bremen Research Alliance. Die Kompetenz und Dynamik der Universität haben zahlreiche Unternehmen in den Technologiepark rund um den Campus gelockt. Dadurch ist ein bundesweit bedeutender Innovations-Standort entstanden - mit der Universität Bremen im Mittelpunkt.